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Glossar

  • Rigolen

    Arbeitsvorgang zur manuellen (Turnus 30–80 Jahre) oder maschinellen (Turnus 20–40 Jahre) Umgestaltung der natürlichen Bodenhorizonte tiefer als 4 dm unter Einarbeitung zum Beispiel von Bodenaushub oder Kompost

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • Rindenkorn

    Bioklast, Ooid und sonstige Komponente, die durch die Tätigkeit von Organismen (meist Mikroben) eine Hülle oder einen Saum aus feinkörnigem Karbonat aufweist

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Ringraumabdichtung

    schlüssige Verfüllung des Ringraumes zwischen Erdwärmesonde und Bohrlochwand (Umgebungsgestein) durch eine geeignete Suspension, die nach Aushärtung die dichte und dauerhafte physikalisch und chemisch stabile Einbindung der Erdwärmesonde in das umgebende Gestein gewährleisten soll. Verpressung der Verfüllsuspension von unten nach oben

    LGRB-Thema

    Geothermie
  • Rippel

    wellenförmige Sedimentoberfläche, durch den Transport des Sediments in fließendem Wasser bzw. Wind entstanden

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Riß-Würm-Komplex

    veraltet: stratigraphische Zusammenfassung mittel- und jungpleistozäner Gletschervorstöße

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Rißzeit

    stratigraphische Zusammenfassung mittelpleistozäner Gletschervorstöße

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Ro

    Abkürzung für Rohstofferkundungsbohrung des LGRB (z. B. Ro8124/B1 entspricht Bohrung B1 auf dem topographischen Blatt 8124 Wolfegg)

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Rodinia

    vermuteter Superkontinent im Proterozoikum; nach dem russischen Begriff für Heimatland

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Rohdichte

    auch als scheinbare Dichte, Trockenrohdichte oder Raumgewicht bezeichnet; Rohdichte ist die Dichte der ungestörten Gesteinsprobe einschließlich der mit Gas und Flüssigkeit gefüllten Poren (vgl. Reindichte)

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Roherz

    nicht aufbereitetes Erz

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Rohstoffvorkommen

    bei einem Rohstoffvorkommen handelt es sich um einen räumlich begrenzten geologischen Körper, in dem mineralische Rohstoffe angereichert sind; im Gegensatz zu einer Lagerstätte bleibt dabei zunächst ungeklärt, ob die Minerale oder Gesteine dieses Vorkommens auch wirtschaftlich gewinnbar sind oder sein können

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Röntgenfluoreszenz

    Röntgenstrahlung, die nach Anregung von Elektronen aus den inneren Energieschalen der Atome ausgesendet wird

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Rotationsrutschung

    Rutschung, die auf zylinderförmigen Flächen erfolgt, meist im Lockergestein

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Rotliegend

    untere Abteilung des Perm; nach einem alten Bergmannsausdruck für die unter dem erzführenden Kupferschiefer des Zechsteins in Mitteldeutschland liegenden Schichten

    LGRB-Thema

    Geologie
  • rückhaltende Kraft

    s. haltende Kraft: Kraft, die einem Abgleiten sich berührender Körper entgegenwirkt. Wird maßgeblich durch die Materialeigenschaften (Reibungswinkel und Kohäsion) und die Oberflächenstruktur bestimmt

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • rückschreitende Erosion

    die Erosion eines Fließgewässers bewirkt, dass Gefällsstufen (z. B. durch härtere Gesteine) stromaufwärts „wandern“. Die Erosion arbeitet sich damit immer weiter talaufwärts voran, so dass sich auch der Ursprung des Gewässers allmählich „rückschreitend“ verlagert

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Rudstone

    grober Partikelkalkstein mit Zement (über 10 % Partikel, diese überwiegend > 2 mm)

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Ruhetemperaturprofilmessung

    kabelgebundene oder mittels Glasfaserkabel erfolgende Messung des vertikalen Temperaturprofils in einer Erdwärmesonde, zur Untersuchung auf lateralen oder vertikalen Grundwasserfluss im Bereich einer Erdwärmesonde

    LGRB-Thema

    Geothermie
  • Ruschel

    s. Ruschelzone: alter bergmännischer Begriff für tektonisch zerrüttete („zerruschelte“) Gesteine auf einer Störungszone; die Gesteine der Ruschel enthalten in der Regel neu gebildete Tonminerale, weshalb diese Störungsgesteine nur geringe Standfestigkeit aufweisen

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Ruschelzone

    alter bergmännischer Begriff für tektonisch zerrüttete („zerruschelte“) Gesteine auf einer Störungszone; die Gesteine der Ruschel enthalten in der Regel neu gebildete Tonminerale, weshalb diese Störungsgesteine nur geringe Standfestigkeit aufweisen

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Rutschbewegung

    s. Rutschen: Bewegungsart von Massenbewegungen; hangabwärts gerichtete, gleitende Bewegung von Fest- und/oder Lockergestein an mäßig bis stark geneigten Hängen oder Böschungen auf definierten Gleitflächen oder auf verhältnismäßig dünnen Zonen intensiver Scherverformung. Hinsichtlich der Form der Gleitfläche wird zwischen Translations- und Rotationsrutschung unterschieden. Treten an der Gleitfläche gleichzeitig beiden Formen auf, spricht man von einer Rutschung mit kombinierter Gleitfläche. Während der Bewegung auf einer Gleitfläche behält die Rutschmasse den Kontakt zur Unterlage weitgehend bei. Typische Gleithorizonte sind Schwächezonen (Schichtflächen, Störungen, Klüfte in Festgesteinen) und Grenzen zwischen Fest- und Lockergestein

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Rutschbuckel

    durch stauchende Bewegung gebildete Aufwölbungen im Bereich der Rutschmasse

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Rutschen

    Bewegungsart von Massenbewegungen; hangabwärts gerichtete, gleitende Bewegung von Fest- und/oder Lockergestein an mäßig bis stark geneigten Hängen oder Böschungen auf definierten Gleitflächen oder auf verhältnismäßig dünnen Zonen intensiver Scherverformung. Hinsichtlich der Form der Gleitfläche wird zwischen Translations- und Rotationsrutschung unterschieden. Treten an der Gleitfläche gleichzeitig beiden Formen auf, spricht man von einer Rutschung mit kombinierter Gleitfläche. Während der Bewegung auf einer Gleitfläche behält die Rutschmasse den Kontakt zur Unterlage weitgehend bei. Typische Gleithorizonte sind Schwächezonen (Schichtflächen, Störungen, Klüfte in Festgesteinen) und Grenzen zwischen Fest- und Lockergestein

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Rutschgebiet

    Fläche zwischen Abrisskante und Rutschmassenfuß, in der eine Rutschung stattgefunden hat

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Rutschkörper

    s. Rutschmasse: infolge eines Rutschprozesses abgeglittener Locker- bzw. Festfesteinskörper mit weitgehend aufgelöstem Gefüge (Ablagerung infolge eines Rutschprozesses)

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Rutschmasse

    infolge eines Rutschprozesses abgeglittener Locker- bzw. Festfesteinskörper mit weitgehend aufgelöstem Gefüge (Ablagerung infolge eines Rutschprozesses)

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Rutschscholle

    infolge eines Rutschprozesses abgeglittener Gesteinskörper mit weitgehend ungestörtem Gefüge

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Rutschung

    s. Rutschen: Bewegungsart von Massenbewegungen; hangabwärts gerichtete, gleitende Bewegung von Fest- und/oder Lockergestein an mäßig bis stark geneigten Hängen oder Böschungen auf definierten Gleitflächen oder auf verhältnismäßig dünnen Zonen intensiver Scherverformung. Hinsichtlich der Form der Gleitfläche wird zwischen Translations- und Rotationsrutschung unterschieden. Treten an der Gleitfläche gleichzeitig beiden Formen auf, spricht man von einer Rutschung mit kombinierter Gleitfläche. Während der Bewegung auf einer Gleitfläche behält die Rutschmasse den Kontakt zur Unterlage weitgehend bei. Typische Gleithorizonte sind Schwächezonen (Schichtflächen, Störungen, Klüfte in Festgesteinen) und Grenzen zwischen Fest- und Lockergestein

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Rutschung mit kombinierter Gleitfläche

    Kombination von Rotations- und Translationsrutschung

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Rutschungsfuß

    unterster Teil der Rutschmasse / des Rutschkörpers

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Säbelwuchs

    ausgeprägte Krümmung von Baumstämmen in einem Rutschgebiet. Anhand des Baumalters sowie des Krümmungsgrads lassen sich Rückschlüsse auf Alter und Bewegungsart ziehen. Kann in sehr steilem Hanggelände auch durch andere Prozesse verursacht werden (z. B. kann die Krümmung eines Baumstamms auf dem untersten Meter (Knie) auf Schneelast zurückzuführen sein)

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • saiger

    aus der Bergmannsprache stammender Begriff für senkrecht stehend, s. söhlig

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Salband

    eine meist tonig-lettige Trennfuge zwischen dem Hydrothermalgang und dem Nebengestein; ein Salband ist auf den Schwarzwälder Erz- und Mineralgängen nur selten gut entwickelt

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Salinar

    Bezeichnung für Gesteinskomplexe, die aus Salz und Sulfatgestein bestehen

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • Salinität

    Salzgehalt des Wassers, ausgedrückt in % oder ‰

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • Sand

    Lockersediment mit Korngrößen zwischen 0,063 und 2 mm. Sofern die Lithologie der Sandkörner bekannt ist, kann z. B. zwischen Quarzsanden, Feldspatsanden, Karbonatsanden etc. unterschieden werden. Es wird untergliedert in Feinsand (0,063–0,2 mm Korndurchmesser), Mittelsand (0,2–0,63 mm Korndurchmesser) und Grobsand (0,63–2 mm Korndurchmesser)

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Sander

    fluvioglaziale schwemmfächerähnliche Aufschüttung vor dem Gletschereis

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Sandgrube

    Gewinnungsstätte von Sanden. Abbau teils durch Graben, in den Mürbsandsteinen der Stubensandstein-Formation auch Gewinnung mittels Sprengen oder Abkeilen, Aufbereitung durch Brechen. Im letztgenannten Fall ist auch der Ausdruck Sandbruch gebräuchlich

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Sandlöss

    eiszeitliches, durch Windtransport entstandenes Sediment aus Schluff und Sand, oft in Form von Wechsellagerung („Sandstreifenlöss“); karbonatfrei bis karbonathaltig, Sandgehalt 20 bis 50 Masse-%

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • Sandstein

    Festgestein aus durch Bindemittel (z. B. Karbonat, Eisenverbindungen, Ton, Kieselsäure) diagenetisch verfestigtem Sand

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Saprolith

    Gesteinsverwitterungszone mit guter Erhaltung des Reliktgefüges bei gleichzeitiger Mineralneubildung

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • Sattel

    geologisch: nach oben konvex gewölbte Gesteinsfolge

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • Säuerling

    kohlendioxidhaltiges Wasser mit einem natürlichen Gehalt von mindestens 250 mg/l bzw. 1000 mg/l freiem gelösten Kohlenstoffdioxid (CO2)

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • Saugspannung

    negativer Druck des Bodenwassers relativ zum atmosphärischen Druck zur Kennzeichnung der Bindungsintensität des Wassers der ungesättigten Bodenzone; [Pa, N/m2] als Maß wird der pF-Wert angegeben

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • Saugspannungskurve

    graphische, meist halblogarithmische Darstellung der Saugspannung in Abhängigkeit vom Wassergehalt des untersuchten Substrates oder Bodenhorizonts

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • saures Gestein

    Magmatite mit mehr als 65 Gew.-% SiO2. Der Gehalt an mafischen Mineralen sowie die Farbzahl sind gewöhnlich gering. Typische Vertreter sind Granit und Rhyolith, http://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/saure-gesteine/14081, abgerufen am 07.03.2018

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Saxothuringikum

    stratigraphisch-lithologisch-tektonisch definierte Zone des Variszikums; nach Sachsen und Thüringen

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Schacht

    senkrechte oder schräge Verbindung zwischen den einzelnen Sohlen eines Bergwerks als Blindschacht oder Tagschacht

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Schattenwinkel

    Neigung der Geraden, die entsteht, wenn man den äußersten Punkt des Ablagerungsgebietes eines Sturzereignisses mit dem Wandfuß unterhalb des Ausbruchbereichs verbindet

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Scheelit

    Mineral der chem. Zusammensetzung CaWO4, wichtiges Wolframerz

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Schelf

    vom Meer überfluteter, flacher Randbereich eines Kontinents bis 200 m Wassertiefe. Der Schelf wird durch den deutlich steiler abfallenden Kontinentalhang gegen die Tiefsee abgegrenzt

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Scherfestigkeit

    Widerstand gegen das Verschieben von Körnern gegeneinander entlang einer Gleitfläche, Grenzwert der Schubspannung

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Scherzone

    tektonische Störungszone, in der das Gestein zerschert, also spröd oder duktil verformt wurde; es sind dabei tektonische Brekzienzonen, Kataklasite oder Mylonite entstanden

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Schicht

    Bezeichnung in der Geologie für den durch Ablagerung entstandenen Gesteinskörper, der sich durch Material- oder Korngrößenwechsel vom unmittelbar Liegenden und Hangenden unterscheidet. Die Schicht wird durch eine Ober- und Unterseite, die Schichtflächen, begrenzt. Im Bergbau Bezeichnung für die arbeitstägliche Arbeitszeit

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Schichtfläche

    Trennfläche im Gestein, die durch sedimentäre Ablagerung entstanden ist (s. Schicht)

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Schichtlagerung

    die Lagerung einer Schicht im Raum, in Karten häufig dargestellt mittels Linien gleicher Höhe, vergleichbar mit topographischen Höhenlinien

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Schichtlücke

    in einer Schichtenfolge nicht überlieferter Zeitabschnitt, während dem z. B. Abtragung herrschte oder keine Sedimentation erfolgte (Diskordanz)

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Schichtstufe

    steile Geländestufe im Bereich von flach einfallenden Gesteinsschichten, die sich aus relativ leicht erodierbaren, meist tonigen Sockelgesteinen und dem harten Stufenbildner aus häufig Kalk- und Sandsteinen zusammensetzt. Die Stufenfläche verläuft ± im Schichtfallen des Stufenbildners

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • Schichtstufenlandschaft

    Landschaft aus einer Abfolge von Schichtstufen, die in unterschiedlicher Entfernung zueinander auftreten. Die Schichtstufenlandschaft nimmt v. a. in Südwestdeutschland einen großen Raum ein. Ausgangspunkt für ihre Entstehung war der Einbruch des Oberrheingrabens bei gleichzeitiger Hebung des Schwarzwalds und die daraus resultierende leichte Verkippung des mesozoischen Schichtpakets des Deckgebirges (Buntsandstein, Muschelkalk, Keuper, Jura) in südöstliche Richtung. Dies führte über längere Zeiträume zur Verlagerung („Wandern“) der Schichtstufen in Richtung des Schichteinfallens. Die weiteste Rückverlegung erfuhr die Schichtstufe aus den Oberjura-Gesteinen der Schwäbischen Alb, den geringsten Verlagerungsbetrag zeigt die Stufe aus den Gesteinen des Buntsandsteins

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • Schieferungsfläche

    Trennfläche im Gestein, die durch Metamorphose entstanden ist (s. Metamorphose)

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Schießen

    gleichbedeutend mit sprengen, d. h., Lösen von Gestein mit Hilfe von Sprengstoff (Schieß- oder Sprengarbeit). Heute wird im Bergbau nur noch der Begriff „Sprengen“ verwendet

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Schill

    Anhäufung von vollständigen oder zerbrochenen (Bruchschill) Schalen, Klappen oder Gehäusen von Organismen

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Schillkalkstein

    Kalkstein, der zu einem großen Teil aus Schill aufgebaut ist

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Schlacke

    abgekühlte nichthaltige Schmelze aus dem Verhüttungsprozess; entstanden aus den Gangarten und Nebengesteinsanteilen im Erz

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Schlägel

    wie Fäustel oder Treibfäustel; zusammen mit dem Bergeisen das wichtigste bergmännische Gewinnungswerkzeug vor Einführung der Sprengarbeit Anfang des 17. Jahrhunderts (diese wurde erstmals eingesetzt in Giromagny in den südlichen Vogesen)

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Schlagmarke

    Spur z. B. an der Geländeoberfläche oder an Bäumen, die durch den Aufprall/Einschlag von Sturzblöcken verursacht wurde (s. a. „Stumme Zeugen“)

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Schlauchwaage

    hydrostatisches Messgerät zur Bestimmung des Höhenunterschieds zweier Punkte mithilfe des physikalischen Prinzips der kommunizierenden Röhren. Messungen über Entfernungen von mehreren hundert Metern sind möglich

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Schlotbrekzie

    Füllungen von vulkanischen Schloten, vermitteln zwischen Pyroklastiten und Subvulkaniten

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Schluff

    Lockersediment mit Korngrößen zwischen 0,002 und 0,063 mm

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Schmelzwasserkies

    s. Schmelzwasserschotter: kiesige und sandig-kiesige, im Alpenvorland karbonathaltige Sedimente des Eisschmelzwassers

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Schmelzwasserschotter

    kiesige und sandig-kiesige, im Alpenvorland karbonathaltige Sedimente des Eisschmelzwassers

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Schollengleitung

    s. Schollenrutschung: Rutschung eines Gesteinskörpers mit weitgehend ungestörtem Gefüge

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Schollenrutschung

    Rutschung eines Gesteinskörpers mit weitgehend ungestörtem Gefüge

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Schotter

    (1) ein fluviatiles Sediment; von Flüssen bzw. Schmelzwässern abgelagerte Geröllmassen, bestehend aus Kies und Beimengungen von Sanden und Steinen (meist mit geringen Mengen an Schluff und Ton); aufgrund des hohen Anteils an offenem Porenraum sind die Talschotter oft grundwassererfüllt; (2) Im Bauwesen bezeichnet man als Schotter gebrochene, kantige Gesteinskörnungen mit einer Korngröße zwischen 32 und 63 mm. Es handelt sich dabei um Gesteinskörnungen, die in Brecheranlagen hergestellt werden. Schotter wird überwiegend im Verkehrswegebau verwendet

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Schotter der 13-m-Terrasse

    jungrißzeitlicher Schotterkörper, dessen Terrassenoberfläche im Donautal ca. 13 m über der Talaue liegt; s. Äpfinger Schotter

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Schrägabschiebung

    ein tektonische Abschiebung, die ein vertikale und eine laterale Bewegungskomponente aufweist (s. Blattverschiebung)

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Schroppen

    Handelsbezeichnung für grobe, kantige Gesteinskörnungen (> 63 mm) ohne Feinanteil. Werden im Bauwesen zur Bodenstabilisierung etc. verwendet

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Schroppen

    gebrochene Mineralstoffe > 56 mm

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Schrumpfung

    Verkleinerung des Bodenvolumens durch Verminderung des Wassergehaltes (Rissbildung und Krustenbildung durch Spannungsänderungen); sie führt meist zu einer Festigkeitszunahme [%]

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • Schummerungskarte

    Kartentyp zum Darstellen von ratio- und intervallskalierten Daten mit Bezug zu einer als unregelmäßiges oder regelmäßiges Punktenetz definierten Oberfläche (z. B. Geländeoberfläche). Die Darstellung erfolgt durch Berechnen von Neigung und Exposition und dem daraus ableitbaren Schattenwurf einer fiktiven Lichtquelle

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Schurf

    Graben, angelegt z. B. zur Aufsuchung von Lagerstätten

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Schuttstrom

    plastische bis breiige Massen, die sich langsam bis mäßig schnell gletscherähnlich oder stromartig hangabwärts bewegen. Schuttströme weisen i. d. R. einen hohen Sedimentanteil und einen deutlich geringeren Wasseranteil als Murgänge auf. Die Form eines Schuttstroms ist oft langgestreckt, die Oberfläche uhrglasförmig gewölbt. Im Innern eines Schuttstroms überwiegen Fließ- und Kriechprozesse

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Schüttungsmenge

    s. Quellschüttung: Q, auch Schüttungsmenge. Grundwasservolumen, das pro Zeiteinheit aus einer Quelle austritt [l/s, m3/s]

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • Schüttungsquotient

    Verhältnis von maximaler zu minimaler Schüttung einer Quelle (Quellschüttung)

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • Schwammkalkstein

    Kalkstein, dier fossile Schwammskelette in großer Zahl enthält

    LGRB-Thema

    Geologie
  • schwebendes Grundwasser

    lokales, meist räumlich begrenztes Grundwasservorkommen über einem Grundwasserhemmer

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • schwebendes Grundwasserstockwerk

    Grundwasserstockwerk in der wasserungesättigten Zone über dem regionalen Grundwasserspiegel, das sich örtlich und oft auch nur zeitweise (nach starken Regenfällen oder nach der Schneeschmelze) über einer wenig durchlässigen Schicht (z. B. die vorwiegend aus Tonmergelsteinen bestehenden Tonhorizonte 1–6 in der Oberen Hauptmuschelkalk-Formation) ausbildet

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • Schwemmlöss

    durch flächenhaft abfließendes Niederschlagswasser während des Pleistozäns von Hängen abgespültes und in Senken sowie am Hangfuß sedimentiertes, oft geschichtetes Lössmaterial; Schluff mit wechselnden Anteilen von Ton und Sand, selten mit lagenweise angeordneten Gesteinsbröckchen oder dünnen Kiesschichten, karbonathaltig bis karbonatfei; häufig dicht gelagert

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Schwerspat

    s. Baryt: Mineral der chemischen Zusammensetzung BaSO4; neben Quarz das wichtigste Gangartmineral der Schwarzwälder Hydrothermalgänge (dt.: Schwerspat)

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Schwinde

    Stelle an der Erdoberfläche, an der größere Mengen von (fließendem) Wasser versickern

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • Schwunddoline

    Vertiefung bzw. Einbruch (Erdfall) in der Lockergesteinsüberdeckung von verkarstetem Gestein durch Abtransport insbesondere von Feinkorn mit dem Sicker- und Grundwasser in korrosiv oder durch Versturz entstandene Karststrukturen hinein

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • Sedimentgestein

    Festgestein, das aus Ablagerungen (Sedimenten) entstanden ist

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Seekreide

    feinkörnige, meist lockere CaCO3-Ausfällung bzw. -Ablagerung im Flachwasser- und/oder Litoralbereich von Seen. CaCO3-Gehalt > 90 Masse-%, außerdem meistens organische Substanz, z. T. Schluff und Ton enthaltend

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Seifenlagerstätte

    abbauwürdige Anreicherung von verwitterungsbeständigen Mineralen wie z. B. Gold, die durch fließendes Wasser, Gezeiten- und Wellenbewegungen, Wind oder Verwitterung der Nebengesteine entstanden sind

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Seihwasser

    Wasser, das aus einem Oberflächengewässer in den nicht wassererfüllten Teil eines Grundwasserleiters (Sickerraum) übergetreten ist

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • Seilkernbohrung

    Bohrverfahren mit Doppelkernrohr, bei dem mittels einer ringförmigen (meist mit Diamanten besetzten) Bohrschneide eine Gesteinssäule aus dem Gesteinsverband entnommen wird

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Seismogramm

    messtechnische Registrierung des zeitlichen Verlaufs der Bodenbewegung bei Erdbeben

    LGRB-Thema

    Erdbeben
  • Seitenverschiebung

    s. Blattverschiebung: tektonische Störung mit überwiegend horizontaler Verschiebung zweier Gesteinspakete

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Sekundärerz

    ein Erz, das auf der Lagerstätte durch Alterationsvorgänge (spätere hydrothermale Überprägung, Verwitterungsvorgänge usw.) aus einem Primärerz entstanden ist

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Sekundärrutschung

    durch Nachbewegungen innerhalb einer Rutschmasse oder an der Abrisskante einer Rutschung entstandene meist untergeordnete Rutschung

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
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