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Südliches Oberrheinisches Tiefland, Hochrheingebiet und Klettgau

Die Bodengroßlandschaft umfasst die vom Hochrhein und südlichen Oberrhein durchflossene, klimatisch begünstigte Tallandschaft in der südlichen und westlichen Umrahmung des Südschwarzwalds. Das Südliche Oberrheinische Tiefland gliedert sich in die durch Flussbaumaßnahmen heute trocken gefallene Rheinaue, die Niederterrasse und das Markgräfler Hügelland. Zum Hochrheingebiet gehört neben dem eigentlichen Talraum auch die Bruchscholle des Dinkelbergs. Außerdem wurde das Klettgauer Tal der Bodengroßlandschaft zugerechnet, da dessen Entstehung eng mit der des Hochrheintals zusammenhängt.

Kartenausschnitt
Kartenausschnitt

Allgemeines, Lage und Abgrenzung

Blick auf einen breiten Flusslauf mit beidseitig dicht bewachsenem Ufer. Im rechten Bildteil ist das Ufer dem Betrachter näher. Bäume und Pflanzenwuchs füllen den gesamten Vordergrund aus.
Der Rhein bei Niedrigwasser westlich von Hartheim

Die sich von Weil am Rhein im Süden bis nach Breisach erstreckende Südliche Oberrheinebene setzt sich westlich des Rheins auf französischer Seite fort. Entlang des Flusses verläuft die auf deutscher Seite ca. 0,5 bis 2,5 km breite Rheinaue, die bei Weil am Rhein in etwa 240 m NN und bei Breisach nur noch in 195 m NN Höhe liegt. Daran schließt sich östlich die 4–20 m höher gelegene, wenige Kilometer breite, aus eiszeitlichen Flussablagerungen bestehende Niederterrasse an, die sich im Norden bis an den Fuß des Kaiserstuhls und des Tunibergs erstreckt.

Von hoch oben blickt man über eine hügelige Landschaft mit Feldern, Wiesen, großen Waldflächen rechts und zwei Siedlungen links im Bild. Im Hintergrund bewaldete Berge.
Blick über die Vorbergzone bei Kandern-Riedlingen nach Osten zum Südschwarzwald
Aus großer Höhe blickt man über Wiesen, Felder und Bäume im Vordergrund auf ausgedehnte Siedlungsflächen, die bis zum dunstigen Horizont reichen. Links unterbricht ein begradigter Fluss mit Feuchtwiesen die Bebauung.
Blick vom Tüllinger Berg nach Südwesten über Weil am Rhein nach Basel

Auch heute handelt es sich um eine bereichsweise dicht besiedelte Region, durch die wichtige Verkehrs- und Entwicklungsachsen verlaufen. Ein großer Verdichtungsraum ist das Gebiet um Basel im Dreiländereck, zu dem auf deutscher Seite die Städte Weil am Rhein, Lörrach und Rheinfelden sowie weitere Gemeinden gehören. Das nördlich von Efringen-Kirchen anschließende Markgräfler Land mit der Stadt Müllheim als Mittelzentrum ist überwiegend ländlich geprägt. Im Osten zieht sich die Randzone des Basler Verdichtungsraums über Bad Säckingen das Hochrheintal hinauf bis Laufenburg sowie weit in das vordere Wiesental und in das untere Wehratal hinein. Das östlich anschließende Gebiet mit dem Mittelzentrum Waldshut-Tiengen ist dagegen wiederum zum ländlichen Raum zu rechnen. Verwaltungstechnisch gehört die Bodengroßlandschaft zu den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Lörrach und Waldshut.

Entwicklung der Flusssysteme von Rhein und Donau: a – Wende Miozän/Pliozän (vor ca. 5–6 Mio. Jahren); b – Wende Unter-/Oberpliozän (vor ca. 4 Mio. Jahren)

Entwicklung der Flusssysteme von Rhein und Donau: a – Wende Plio-/Pleistozän (vor ca. 2,6 Mio. Jahren); b – Frühpleistozän bis frühes Mittelpleistozän (vor ca. 2–0,5 Mio. Jahren)

Musterprofil eines unten hell bis oben mittelbraunen geröllhaltigen Bodens unter Wald. Rechts am Bildrand sind die Bodenhorizonte eingezeichnet, links befindet sich ein bunter Maßstab und rechts oben ein Schild mit Beschriftung.
Tief entwickelte Pseudogley-Parabraunerde aus Decklage über Heuberg-Schotter

Pleistozäne Sedimente im Hochrheingebiet und im Südlichen Oberrheinischen Tiefland (einschl. pliozäne Flussablagerungen)

Zu den ältesten Zeugen der Flussgeschichte im südlichen Oberrheingraben gehören die heute zur Iffezheim-Formation gerechneten, noch ins Jungtertiär zu stellenden Heuberg-Schotter bei Kandern. Die stark verwitterten, größtenteils aus dem Buntsandstein stammenden Kiese und Gerölle der Heuberg-Schotter sind an der Oberfläche von periglazialen Fließerden überdeckt oder in diesen aufgearbeitet. Wo sie hangabwärts verlagert wurden, sind sie oft mit jüngerem Schotter vermischt (vgl. Rutte, 1950; Wittmann, 1994; Hädrich, 1980; Hädrich et al. in: Bleich et al. 1982). Die der Gruppe der Höhenschotter zugeordneten Tüllinger-Berg-Schotter und die Schotter der Juranagelfluh der Urkander bei Lörrach sind nur kleinflächig verbreitet und von jüngeren Deckschichten verhüllt.

Im Markgräfler Hügelland, besonders im Bereich der höheren, stärker reliefierten Vorberge zwischen Lörrach und Kandern, treten früh- bis mittelpleistozäne Terrassenschotter verbreitet als Umlagerungsprodukte in periglazialen Fließerden in Erscheinung. Auch in den tieferen Lagen sind alte, zumeist aus Schwarzwaldmaterial bestehende Terrassenschotter weit verbreitet. Besonders gilt dies für das Lösshügelland zwischen Müllheim und Heitersheim, das sich entlang der inneren Grabenrandverwerfung mit einem deutlichen Anstieg über der Rheinebene erhebt. Wegen der großflächigen Lössbedeckung sind die Terrassenschotter dort bodenkundlich jedoch kaum von Bedeutung.

Das Bild zeigt ein etwa vier Meter hohes Bodenprofil. Die Kuppe des gelblich braunen Profils ist bewachsen. In der Mitte verläuft ein waagrechter, rötlicher Streifen. Ein Mann in dunkler Kleidung glättet unten rechts das Profil mit einer Schaufel.
Parabraunerde aus lösslehmreichen Fließerden (Deck- und Mittellage bis ca. 8,5 dm u. Fl.) über geschichteten jungrißzeitlichen Seesedimenten

Der Vorstoß der alpinen Eismassen führte zum Aufstau des damaligen Rheinlaufs im Klettgau, was die Ablagerung jungrißzeitlicher Seesedimente zur Folge hatte (Klettgau-Sediment). Die limnischen Ablagerungen bilden ein flachwelliges Hügelland im Klettgauer Tal und bestehen aus Ton-, Schluff- und Feinsandgemengen in wechselnden Mischungsverhältnissen. Örtlich kann auch Mittel- und Grobsand sowie etwas Kies beigemengt sein. Früher wurde für diese Ablagerungen eine äolische Entstehung angenommen („Klettgaulöss“). Die Korngrößenzusammensetzung und das Auftreten von mehr oder weniger stark ausgeprägter Schichtung schließt eine Deutung als Löss jedoch aus (Bausch & Schober, 1997; Hofmann, 1981; Verderber, 1992). Kleinflächig finden sich die rißzeitlichen Seesedimente auch im Ausgang des Schlüchttals nördlich von Waldshut-Tiengen.

Über flache begrünte Äcker blickt man auf nach links ansteigende, bewaldete Höhenzüge. Rechts sind Industriebauten erkennbar.
Blick von der Niederterrasse im Klettgauer Tal bei Geißlingen zum nordwestlichen Stufenrand des Kleinen Randens

Über zwei Schmelzwasserrinnen im Randen bzw. Kleinen Randen (Engi und Wangental) gab es Abflüsse in den Klettgau, wo ebenfalls Niederterrassenschotter abgelagert wurden (Bausch & Schober, 1997; Geyer et al., 2003). Die Schmelzwässer strömten schon kurz nach dem Maximalstand nicht mehr durch den Klettgau, sondern flossen nur noch durch das Hochrheintal ab. Die Niederterrassenschotter im Klettgau sind daher kaum zerschnitten und die Auen der Klettgaubäche mit nur sehr geringer Höhendifferenz eingetieft, wogegen sich die Niederterrasse im Hochrheintal durch eine starke Aufspaltung in mehrere Einzelniveaus auszeichnet.

Blick auf ausgedehnte, leicht nach links ansteigende Ackerflächen mit Kiesanteil. Im Hintergrund, nach einer Baumreihe und weiteren flachen Äckern, sind dunkle, bewaldete Höhen sichtbar.
Blick von der Niederterrassenkante bei Rheinfelden-Herten über die ca. 4 m tiefer gelegene Auenterrasse nach Südosten

Die Niederterrassenflächen im Hochrheintal liegen meist in 10–30 m Höhe über dem Rheinlauf. Im Osten, bei Hohentengen, beträgt die Differenz vom höchsten Niederterrassenniveau zum Rhein ca. 50 m. Mehrere Autoren haben sich mit der Gliederung der Niederterrassenniveaus im Hochrheintal beschäftigt (z. B. Wittmann, 1961; 1963; 1969; Graul, 1962a; b). Es geht dabei um die Frage, ob die Terrassen durch Erosion aus einem einheitlichen Schotterkörper entstanden sind oder auf mehrere einzelne Aufschüttungen zurückgehen. Unklar sind auch ihre zeitliche Einstufung und der Einfluss von Klima und Tektonik auf die Terrassenbildung.

Das Bild zeigt eine hellbraune Lösswand mit rötlichen Flecken. Die Wand ist von allen Seiten stark zugewachsen, mit Bäumen, Hängepflanzen und Sträuchern.
Lösswand in einem Hohlweg südöstlich von Buggingen

Am südlichen Oberrhein ist der Löss ein weit verbreitetes Ausgangsmaterial der Bodenbildung. Der Löss wurde in trocken-kalten Phasen der Kaltzeiten aus den Schotterfeldern des Rheins ausgeblasen und von vorwiegend westlichen Winden als äolisches Sediment im Markgräfler Hügelland und am Schwarzwaldfuß wieder abgelagert. Je nach Entfernung vom Ausblasungsgebiet, Exposition und Hangneigung kann die Lössmächtigkeit stark schwanken. In bis zu 20 m mächtigen Lösspaketen zeigen eingelagerte Paläoböden den mehrfachen Wechsel von Kalt- und Warmzeiten (Hädrich in: Bleich et al., 1982; Hädrich, 1985; Zollinger, 1985; 1990; Bibus, 1991). Bodenbildend relevant ist i. d. R. der oberste, würmzeitliche, kalkhaltige Löss, der im Markgräfler Hügelland unterhalb von ca. 300–350 m NN großflächig verbreitet ist. Die Lösssedimentation und Umlagerung von Lössbodenmaterial im Zuge der ackerbaulichen Nutzung wirkten sich ausgleichend auf das Landschaftsrelief aus. Typisch für das Lösshügelland zwischen Müllheim und Heitersheim sind kastenförmige Täler mit halbkreisförmigem Talschluss (Mäckel, 2014, S. 372). In stärker geneigten und höheren Lagen wird der Löss durch kalkfreien Lösslehm abgelöst. Dabei handelt es sich um entkalktes, durch Bodenbildung und Umlagerung überprägtes Material. Häufig dürfte es sich um durchverwitterten geringmächtigen Würmlöss handeln, der von älterem Lösslehm unterlagert wird.

Links eines bewaldeten Weges breitet sich ein Damm mit Wiese und jungem Baumbestand aus. Im Vordergrund liegen die Schatten von Bäumen auf Wiese und Weg.
Frisch ausgekiester und schon wieder mit jungen Weiden und Pappeln bewachsener Hochwasser-Rückhalteraum westlich von Efringen-Kirchen

Die Rheinkorrektion und der Bau von Staustufen am südlichen Oberrhein führten zu einer Verschärfung der Hochwassergefahr entlang des Rheins unterhalb von Iffezheim. Zur Wiederherstellung der Hochwassersicherheit werden im Rahmen des Integrierten Rheinprogramms Baden-Württemberg seit 2010 wieder Überflutungsflächen durch künstliche Tieferlegungen entlang des Flusslaufs geschaffen. Ausführliche Informationen zum Stand des Baus von Rückhalteräumen zwischen Weil am Rhein und Breisach finden sich auf der Homepage des Regierungspräsidiums Freiburg.

Das Bild zeigt eine abwechslungsreiche Landschaft mit felsigem Hügel links, Äckern, Wiesen und Bäumen im Vordergrund sowie einer Siedlung und bewaldeten Bergen im Hintergrund.
Blick von der Rheinaue bei Efringen-Kirchen über das Markgräfler Hügelland nach Osten zum Schwarzwald

Die überwiegend aus Gesteinen des Tertiärs und Juras bestehenden Bruchschollen am Ostrand des südlichen Oberrheingrabens bilden zwischen Müllheim und Sulzburg ein nur ca. 2 km breites Bergland, das sich ungefähr 100–200 m über das westlich vorgelagerte Lösshügelland heraushebt (Britzingen-Ballrechter-Vorberge). Im Süden, zwischen Müllheim und Lörrach, wird dieses Tertiär- und Jurahügelland bis zu 10 km breit (Schreiner, 1991) und reicht zwischen Bad Bellingen und Istein stellenweise bis nahe an den Rhein heran.

  • Panoramaansicht eines länglichen, aus rötlich braunem Gestein mit hellen Stellen bestehenden Steinbruches. Die hügelige, links bewaldete Kuppe ist mittig etwas heruntergezogen und ähnelt Augenbrauen. Im Vordergrund, am Fuß des Bruches, verläuft Wald.
Blick auf eine aus zwei Sohlen bestehende, winkelige und eingezäunte Baugrube mit untenliegendem Schotter. Der von der Sonne erhellte rechte Teil der Grube ist gelblich bis hellbraun. Hinter dem Bauzaun sind Rebstöcke erkennbar.

Baugrube bei Sulzburg-Laufen mit geringmächtigem Löss über tertiärem Mergel

Blick auf eine hohe, gelblich braune Gesteinswand, deren Kuppe dicht bewachsen ist. Rechts steht ein im Schatten liegender, ebenfalls bewachsener Vorsprung hervor. Im Vordergrund links und unten verdecken Bäume und Grashalme einen Teil der Steinwand.
Aufgelassener Steinbruch im Kalkstein der Hauptrogenstein-Formation (Mitteljura) östlich von Kandern-Riedlingen

Gesteine des Mitteljuras haben in der Badenweiler-Kanderner-Vorbergzone eine große Verbreitung. Während die Schichtköpfe und bewaldeten Hochflächen meist von den oolithischen Kalksteinen der Hauptrogenstein-Formation gebildet werden, sind die Hänge oft von Ton- und Mergelstein aufgebaut (Opalinuston-, Kandern-, Variansmergel- und Ornatenton-Formation). Örtlich können Kalksandstein- und Eisenoolithschichten ausstreichen (Murchisonae-Oolith-, Wedelsandstein- und Gosheim-Formation). Ton-, Mergel- und Karbonatgesteine des Unterjuras haben besonders bei Schliengen-Obereggenen ein kleines Verbreitungsgebiet.

In der Bildmitte sind bemooste Felssäulen in einem Wald zu sehen. Der Waldboden ist mit braunem Laub bedeckt.
Durch Verkarstung entstandene Felssäulen aus Oberjurakalkstein auf dem Höhenrücken des Behlen südwestlich von Kandern

Die meist bewaldeten Kalksteinflächen des Ober- und Mitteljuras (Korallenkalk-, Hauptrogenstein-Formation) sind durch Lösungsverwitterung stark verkarstet. Es entstanden viele Einsturzdolinen, die entlang von Tiefenlinien am Hang zu Dolinenschwärmen zusammengewachsen sind und dann tiefeingeschnittene Täler bilden. Die meisten Dolinen sind schon im Pleistozän oder davor entstanden, worauf das Vorkommen pleistozäner Deckschichtenfolgen an den steilen Dolinenrändern hinweist. Kleine Fließgewässer, die ihren Ursprung meist außerhalb der Karstgebiete haben, versickern beim Eintritt in den verkarsteten Gesteinsuntergrund und führen nur in regenreichen Monaten Wasser.

Blick über eine grüne Wiesen- oder Ackerfläche und angrenzenden Rebstöcken auf eine waldreiche, hügelige und bergige Landschaft mit Siedlungen in der vorgelagerten Ebene. Im Bildmittelpunkt liegt eine große Burgruine, die sich auf einem der Hügel erhebt.
Blick vom Tüllinger Berg ins Wiesental bei Lörrach-Tumringen und -Haagen und zu den Weitenauer Bergen

Südlich von Kandern geht die Schwarzwaldrandverwerfung in die Rheintalflexur über, an der das Mesozoikum der Weitenauer Berge und des Dinkelbergs mit steilem Einfallen unter das Tertiär des Rheingrabens abtaucht. Zwischen Lörrach und Kandern streichen auch dort in einem schmalen Streifen Muschelkalk und Keupergesteine aus. Das angrenzende, überwiegend vom Buntsandstein und permzeitlichen Sedimentgesteinen aufgebaute Weitenauer Bergland, gehört bereits zur Bodengroßlandschaft Buntsandstein-Schwarzwald.

Aus großer Höhe blickt man über einen links und hinten bewaldeten Berg. Rechts verteilen sich einige Häuser und eine kleine Kirche. Im Hintergrund sind ausgedehnte Siedlungsflächen sowie Bergketten erkennbar.
Blick über die Südwestspitze des Tüllinger Bergs nach Norden

Im Süden markiert der westlich von Lörrach gelegene Höhenzug des Tüllinger Bergs den Abschluss des Markgräfler Hügellands. Er ist überwiegend aus tertiären Süßwasserschichten aufgebaut (Tüllingen-Schichten). Die darunter liegenden sandigen Sedimente der Elsässer Molasse sind von Fließerden und Rutschmassen überdeckt und spielen für die Bodenbildung keine Rolle. Charakteristisch für die Süßwasserschichten am Tüllinger Berg ist die Wechsellagerung von Mergeln mit dünnen Kalksteinbänken. Letztere treten vor allem in den oberen Hangbereichen als Stufen in Erscheinung. Der Wechsel zwischen wasserdurchlässigen Kalksteinen und z. T. mächtigen, quellfähigen Mergeln fördert die Entstehung von Hangrutschungen, die am Tüllinger Berg katastrophale Ausmaße annehmen können (Schindler, 1994: 743). Ein etwa 14 ha großes Rutschgelände ist östlich von Weil am Rhein anzutreffen. Die Rutschmassen sind dort auf schweizerischem Gebiet bis ins Wiesental vorgedrungen und haben den Fluss nach Osten abgedrängt.

Blick auf eine Straßenbaustelle mit Röhren und Verbindungsstücken im Vordergrund, einer nach links an- und wieder absteigenden Rampe und einem angeschnittenen, bewaldeten Hang im Hintergrund. Der Hang weist schräg verlaufende, unterschiedliche Farben auf.
Autobahnbaustelle östlich von Hagenbach mit schräggestellten Keuper und Unterjuraschichten

Die Kalk- und Dolomitgesteine des Oberen Muschelkalks bilden auf dem Dinkelberg ein zertaltes Hügelland. In zahlreichen schmalen tektonischen Gräben sind Gesteine des Keupers erhalten geblieben, in die sich oft schmale Tälchen mit steilen Hängen eingeschnitten haben. Besonders im Bereich des zentralen Dinkelberggrabens findet sich Keupergestein auch flächenhaft in den höheren Lagen außerhalb der Gräben. Es handelt sich dabei vorwiegend um Ton-, Schluff- und Mergelsteine mit Zwischenlagen aus Dolomit-, Gips- und Sandsteinbänken. Kleinflächig wird der Keuper stellenweise von Kalk-, Ton- und Mergelgestein des Unterjuras überlagert.

Das Bild zeigt einen mit schlanken Bäumen bestandenen Hang, an dessen Vorderseite rötlich graues Gestein offenliegt. Links unten ist ein Haus angeschnitten, rechts befindet sich ein Zaun.
Aufschluss in den Rotliegend-Sedimenten (Weitenau-Formation) in Rheinfelden-Degerfelden

Am Nordrand des Dinkelbergs, im Übergang zum Wiesental, aber auch im Südwesten, im „Inzlinger“ und „Degerfelder Horst“, haben sich die Täler bis in die Dolomit- und Mergelgesteine des Unteren und Mittleren Muschelkalks sowie in die Sand- und Tonsteine des Buntsandsteins eingetieft. Bei Rheinfelden-Degerfelden sowie nördlich von Hasel sind an steilen Talhängen zudem Arkosen und schwach verfestigte Sandsteine der Weitenau-Formation (Rotliegend-Sedimente) angeschnitten. Am Schindelberg, nordwestlich von Inzlingen, treten auf kleinem Raum oolithische Kalk- und Mergelsteine des Mitteljuras auf. Die direkt auf Oberem Muschelkalk lagernden Mitteljuragesteine nördlich und nordwestlich von Grenzach werden als tertiäre Rutsch- und Sackungsmassen gedeutet (Wittmann 1949; Fischer et al., 1971, S. 19). Jüngere Rutsch- und Bergsturzmassen finden sich verbreitet an den steilen Muschelkalk-Hängen am Südrand des Dinkelbergs zwischen Grenzach-Wyhlen und Herten sowie an den Hängen zum Wehra- und Wiesental.

Rechts eines hügeligen Ackers verläuft eine hügelige Wiese mit zwei dunklen, gerundeten Vertiefungen im Mittelgrund. Rechts hinten steigt eine Böschung mit angrenzendem Wald zum Bildrand auf. Im Hintergrund liegt eine Siedlung.
Verkarstete, hügelige Dinkelberg-Hochfläche mit mehreren, z. T. bereits wieder verfüllten, Dolinen bei Grenzach-Wyhlen-Rührberg

Die Verkarstung der Dinkelbergscholle führte zu Gewässerarmut sowie zur Bildung von Trockentälern und zahlreichen, vor allem im Übergang vom Unterkeuper zum Muschelkalk auftretenden Dolinen (HGK, 1975). Der nur episodisch mit Wasser gefüllte Eichener See und die begehbaren Höhlen bei Riedmatt und Hasel (Tschamberhöhle, Erdmannshöhle) sind ebenfalls Folge der intensiven Verkarstung. Kleinere Bäche haben ihren Ursprung in der Regel im Verbreitungsgebiet der tonigen Keupergesteine und verschwinden meist wieder mit dem Übertritt in den Oberen Muschelkalk. Bei außergewöhnlich starken Niederschlagsereignissen wird das Oberflächengewässernetz reaktiviert, was in den Ortschaften am Rand des Dinkelbergs, besonders in Degerfelden, katastrophenartige Überflutungen zur Folge haben kann (Disch, 1971, S. 31; Schindler, 1993a).

Der Eichener See auf dem nordöstlichen Dinkelberg ist eine längliche Karsthohlform, die nur nach stärkeren Niederschlägen oder nach der Schneeschmelze, wenn der Karstwasserspiegel ansteigt, vorübergehend mit Wasser gefüllt ist.

  • Panoramabild einer grünen, zum Hintergrund hin mit Bäumen bestandenen Senke, deren Ränder nach links und rechts hügelig ansteigen.
Das Foto zeigt ein Bodenprofil unter Acker. Das rötlich braune Profil ist 1,40 m tief. Die Ackerkrume ist ausgebleicht.
Kalkhaltiges pseudovergleytes Kolluvium aus holozänen Abschwemmmassen im Markgräfler Hügelland bei Schliengen-Liel

Das südliche Oberrheingebiet, das Hochrheingebiet und der Klettgau gehören zu den altbesiedelten Landschaften, in denen schon seit der Jungsteinzeit Ackerbau betrieben wird. Die lang andauernde landwirtschaftliche Nutzung hat zur Erosion der Oberböden in hängigen Lagen geführt. Das abgetragene Bodenmaterial, die so genannten holozänen Abschwemmmassen, finden sich in den Talmulden und Senken des Hügellands, auf der angrenzenden Niederterrasse sowie am Hangfuß und auf Schwemmfächern im Hochrheintal und im Klettgauer Tal wieder. Oft überlagern sie pleistozänen Schwemmlöss oder andere Schwemmsedimente. Vom Vorfluter weiter transportierte Abschwemmmassen wurden als Auenlehm im Überflutungsbereich der Fließgewässer wieder abgelagert.

Im Bildmittelpunkt steht ein flacher grüner Hügel. Zum Vordergrund hin schließen sich Äcker und Wiesen an. Hinter dem Hügel ist ein nach rechts ansteigender, von Bäumen gesäumter Gegenhang zu sehen.
Eggener Tal bei Schliengen-Obereggenen – Im Zusammenhang mit der Tunnelerosion entstandener flacher Erdhügel mit Quellaustritt im Scheitelbereich

Auch am Gegenhang, nördlich des Aubächles sind in lösslehmreichen Deckschichten über Tonfließerden aus Unterjura- und Keupermaterial mehrere Sinklöcher zu finden. Ein Erdhügel mit nahezu kegelförmigen Aufriss und einem Quellaustritt am Scheitelpunkt steht mit den Sinklöchern und der Tunnelerosion in Zusammenhang. Die Quelle wird vermutlich von Hangzugwasser gespeist und der ca. 3 m hohe Kegel wurde über einen längeren Zeitraum aus mitgeführtem Bodenmaterial der Tunnelerosion aufgeschüttet (Krause, 2003).

Landnutzung

Das Bild zeigt mehrere, schräg nach rechts hinten verlaufende, mit hellen Planen bedeckte Reihen von aufgeschichteter Erde. Im Hintergrund Bäume und Sträucher sowie bewaldete Höhen.
Spargelanbau in der Oberrheinebene bei Müllheim-Hügelheim

Aufgrund der Klima- und Bodengunst werden etwa zwei Drittel der Fläche außerhalb der Siedlungen im Gebiet der Bodengroßlandschaft mehr oder wenig intensiv agrarisch genutzt. Neben dem Ackerbau spielen am südlichen Oberrhein auch Weinbau, Obstbau und Sonderkulturen eine wichtige Rolle. Rund ein Drittel des Gebiets, v. a. in der Aue des Oberrheins, in den höheren Lagen des Markgräfler Hügellands und auf dem Dinkelberg, wird von Wald eingenommen. In den Wäldern der Hügel- und Hanglandschaften verbreitet vorkommende erodierte Böden sowie Reste von Terrassenanlagen zeigen, dass die wein- und landbaulich genutzten Flächen in früheren Zeiten ausgedehnter waren als heute.

Über hochstehende Rebstöcke und Baumwipfel blickt man über eine weite Waldlandschaft, die links von einer mehrspurigen Straße durchschnitten wird. Im Hintergrund Industrieanlagen und rauchende Schornsteine.
Blick vom Hellberg bei Bad Bellingen nach Nordwesten in die Rheinebene – Die Autobahn A5 verläuft durch die bewaldete Rheinaue. Die Industrieanlagen im Hintergrund befinden sich bereits auf elsässischer Seite.

In der heutigen Trockenaue sind auf Böden aus kiesarmen Feinsedimenten mit ausreichendem Wasserspeichervermögen noch Folgebestände des eichenreichen Hartholzauenwalds erhalten (Reif et al., 2000). Auf sehr trockenen Kiesböden kümmern die Bäume jedoch und die Baumschicht wird lückig. In den 60er‑Jahren des letzten Jahrhunderts wurden große Bereiche des abgestorbenen Auenwalds entfernt und hauptsächlich mit Kiefernkulturen aufgeforstet (Vogel, 1969). Diese zeigen aber nur eine gute Wüchsigkeit, wenn die sich stark entwickelnde Strauchschicht und die Schlingpflanzen regelmäßig ausgelichtet werden.

Blick auf hellbraune bis graue, unterschiedlich gefurchte Ackerflächen. Links und rechts, daran angrenzend, liegen Wiesen. Im Hintergrund verläuft ein Waldstreifen.
Ackerbaulich genutzte Rheinaue nördlich von Neuenburg

Im Osten, wo die Aue an die am Hochgestade aufgereihten Siedlungen stößt, wird sie heute vielfach ackerbaulich genutzt. Die angrenzende nahezu waldfreie Niederterrassenebene ist durch intensiven Ackerbau und große Areale mit Sonderkulturen (Saatmais, Spargel, Erdbeeren) geprägt. Die landwirtschaftlichen Kulturen müssen jedoch bei Trockenheit während der Hauptvegetationszeit künstlich bewässert werden. Größere auf der Niederterrasse gelegene Waldgebiete finden sich nur im Norden bei Breisach-Gündlingen.

Blick von hoch oben über hügeliges, von Wegen durchzogenes Weinbaugelände. Rechts im Hintergrund liegt eine Siedlung am Fuße eines bewaldeten Berges. Links hinten sind weitere bewaldete Berge erkennbar.
Weinbau im Lösshügelland bei Sulzburg-Laufen

Weinbau gibt es im Markgräfler Land seit der Römerzeit. Seine maximale Ausdehnung hatte er im 17. Jh. (Sick, 1994). Heute beschränken sich die Rebflächen auf die besten Lagen. Die typische Rebsorte im Weinbaubereich Markgräfler Land ist der Gutedel. Er findet auf den tiefgründigen Lössböden mit ihrem hohen Wasserspeichervermögen beste Voraussetzungen. Besonders im Norden des Markgräfler Hügellands sind die Weinberge landschaftsprägend. Die lössbedeckten Hügelrücken und Hänge zwischen Müllheim, Heitersheim und Sulzburg sind fast durchweg mit Reben bestockt, während die frostgefährdeten, dazwischen liegenden Talgründe ackerbaulich genutzt werden. Nach Süden hin dominiert der Weinbau besonders an den Steilhängen zur Rheinebene, wo zwischen den lössreichen Fließerden tertiäre Kalk- und Mergelsteine oft bis nahe an die Geländeoberfläche heranreichen. Im östlich anschließenden Hügelland ist der Ackerbau vorherrschend. Auch Obstbau ist weit verbreitet. Schwerpunkte finden sich beispielsweise bei Schliengen-Liel und -Niedereggenen sowie auf dem Gemeindegebiet von Efringen-Kirchen.

Literatur

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