Sie befinden sich hier:

Rohstoffnutzung

Zwei Drittel aller mineralischen Rohstoffmengen, die wir täglich benötigen, kommen aus heimischer Gewinnung. Bei Baurohstoffmengen liegt die Eigenversorgungsquote bei nahezu 100 %.

Kartenausschnitt
Kartenausschnitt
Blick auf eine bildfüllende Steinbruchwand. Dem grau bis bräunlich gefärbten, zahnartig gefurchten Gestein ist eine Abraumhalde mit Bagger vorgelagert.
Gewinnung im Trockenabbau in der Kiesgrube Schaffhausen

Auf den Rohstoffkarten für Baden-Württemberg werden folgende Gruppen von „Steine und Erden“-Rohstoffen unterschieden:

  • Kiese und Sande für den Verkehrswegebau, für Baustoffe und als Betonzuschlag
  • Natursteine für den Verkehrswegebau, für Baustoffe und als Betonzuschlag (oft auch als „Hartsteine“ bezeichnet)
Blick auf zwei hintereinanderliegende Steinbruchwände. Die vordere ist blockhaft gefurcht und weißlich grau, die hintere, die nach rechts abfällt und dort bewaldet ist, zeigt bräunliche Farben.
Zementmergel-Formation im Steinbruch Schelklingen-Vohenbronnen
  • Zementrohstoffe und Zementzuschlagstoffe
  • Energierohstoff Ölschiefer
  • Keramische Rohstoffe, wobei in Baden-Württemberg nur die grobkeramischen Rohstoffe, auch als Ziegeleirohstoffe bezeichnet, von wirtschaftlicher Bedeutung sind
  • Naturwerksteine, also vom Steinmetz oder Bildhauer bearbeitbare, großformatig verfügbare Natursteine; vor allem in architektonischer und geschichtlicher bzw. denkmalpflegerischer Hinsicht sind die Naturwerksteine von Bedeutung.
  • Blick auf helles Gestein, in das Muster und Verzierungen gearbeitet werden. Rechts hält ein Steinmetz einen Meißel an das Gestein.
  • Nahaufnahme eines feinlaminierten, kompakten, mittelgrauen, gebänderten Gesteins. Mittig unten im Bild befindet sich eine Centmünze als Maßstab.
  • Blick von oben auf die rötlich graue Sohle eines Steinbruches. Eine auf Schienen gesetzte Maschine sägt Blöcke aus dem Gestein. Rechts ist das Gestein bereits lückenhaft.
Blick auf mehrere, terrassenförmig aufeinander folgende Steinbruchwände. Die Farbe des Gesteins wechselt von weißlichen Tönen vorne bis zu Braun oben links.
In Abbau stehender Steinbruch Straßberg II

Überwiegend im Tagebau gewonnen werden in Baden-Württemberg folgende Industrieminerale:

  • Hochreine Kalksteine für Weiß- und Branntkalke (Oberjura, Mitteljura, z. T. Muschelkalk)
  • Quarzsande (Keuper, Miozän, Quartär) und kaolinreiche Mürbsande (Stubensandstein).
  • Gipsstein (Gipskeuper, Mittlerer Muschelkalk)
  • Feinkeramische Rohstoffe wie Kaolin und Bentonit treten in Baden-Württemeberg nur in kleinen Vorkommen aus; Weißerde wird nur bei Jandern gelegnetlich abgebaut.
Ein Bergbauarbeiter links im Bild beschäftigt sich mit einer Wand aus großen, weißlichen Kristallen, die auf grünlichem Gestein aufliegt.
Lage aus Klarsalz im Steinsalzbergwerk Heilbronn

Im Tiefbau bzw. Bergbau unter Tage gewonnen werden oder wurden in Baden-Württemberg

Hochreine Kalksteine sowie Gips- und Anhydritstein sind auch in großen tiefliegenden Lagerstätten verbreitet und werden auch im Bergbau unter Tage gewonnen (Blautal bei Ulm, Haßmersheim).

Die genannten mineralischen Rohstoffe werden im Landesgebiet in knapp 500 Gewinnungsstellen in einem Umfang von rd. 95–100 Mio. Tonnen jährlich abgebaut.

  • Blick auf eine Steinbruchwand mit drei aufeinanderliegenden, durch graugrüne Streifen getrennte Schichten. Die Farbe des Gesteins ist ein weißliches Grau, oben sind jedoch auch violette Farbtöne zu sehen. Im Vordergrund ein gelber Radlader.
  • Blick auf helles Gestein, in das Muster und Verzierungen gearbeitet werden. Rechts hält ein Steinmetz einen Meißel an das Gestein.
  • Blick auf eine bildfüllende Steinbruchwand. Dem grau bis bräunlich gefärbten, zahnartig gefurchtem Gestein ist eine Abraumhalde mit Bagger vorgelagert.
  • Blick auf zwei hintereinanderliegende Steinbruchwände. Die vordere ist blockhaft gefurcht und weißlich grau, die hintere, die nach rechts abfällt und dort bewaldet ist, zeigt bräunliche Farben.
  • Blick auf mehrere, terrassenförmig aufeinander folgende Steinbruchwände. Die Farbe des Gesteins wechselt von weißlichen Tönen vorne bis zu Braun oben links.
  • Blick von oben auf die rötlich graue Sohle eines Steinbruches. Eine auf Schienen gesetzte Maschine sägt Blöcke aus dem Gestein. Rechts ist das Gestein bereits lückenhaft.
  • Nahaufnahme eines feinlaminierten, kompakten, mittelgrauen, gebänderten Gesteins. Mittig unten im Bild befindet sich eine Centmünze als Maßstab.
  • Ein Bergbauarbeiter links im Bild beschäftigt sich mit einer Wand aus großen, weißlichen Kristallen, die auf grünlichem Gestein aufliegt.
x
Dokument wird erzeugt.
Bitte warten ...