Sie befinden sich hier:

Karbonatit

Großaufnahme eines länglichen Steins mit teils abgerundeten Kanten. Die glattgeschliffene Schauseite ist weißlich grau mit gelben Sprenkeln.
Karbonatit vom Kaiserstuhl (Schelingen)
Zweigeteiltes Foto: Der größere Teil zeigt in Großaufnahme eine graue Steinoberfläche mit einem Netz aus feinen, dunkleren Linien. Rechts unten sind als Ausschnitt zwei graue, oben abgerundete Grabsteine eingefügt.
Grabsteine aus Karbonatit

Am sog. Badloch zwischen Altvogtsburg und Oberbergen und im Steinbruch an der Straße Schelingen–Bahlingen wurde der grobkristalline Karbonatit in mehreren kleinen Brüchen für die Erzeugung von Branntkalk und zur Gewinnung von „Marmor“ für Steinmetzarbeiten abgebaut (Wimmenauer, 2009b). Nur wenige Beispiele sind noch erhalten: Am jüdischen Friedhof in Kippenheim-Schmieheim (Ortenaukreis) sind noch sechs Grabsteine aus Kaiserstühler Karbonatit zu finden; sie stammen aus der Zeit 1897–1935.

  • Zweigeteiltes Foto: Der größere Teil zeigt in Großaufnahme eine graue Steinoberfläche mit einem Netz aus feinen, dunkleren Linien. Rechts unten sind als Ausschnitt zwei graue, oben abgerundete Grabsteine eingefügt.
  • Großaufnahme eines länglichen Steins mit teils abgerundeten Kanten. Die glattgeschliffene Schauseite ist weißlich grau mit gelben Sprenkeln.
  • Extreme Großaufnahme von hellblauem bis graublauem Gestein. Am linken Rand sowie rechts sind schwarze, schräg verlaufende Streifen zu erkennen.
  • Das Foto zeigt einen runden, an den Enden abgeschrägten Steinkörper aus einer Bohrung. Der Stein ist weißlich grau mit braunen Flecken. Der Stein liegt auf anderen, in Kisten gelagerten Bohrkernen. Rechts ist eine farbige Markierung angebracht.
  • Zu sehen ist hier eine in schwarzweiß gehaltene Übersichtskarte des Oberrheingrabens zwischen Schwarzwald und Vogesen. Etwa in der Bildmitte liegt der Kaiserstuhl, ein erloschener Vulkan.
  • Zu sehen ist hier eine farbige Schnittzeichnung mit der Geologie des Oberrheingrabens zwischen Schwarzwald und Vogesen. In der Bildmitte der Kaiserstuhl mit starken Verwerfungen.
  • Blick auf die Ecke eines Gebäudes mit heller Fassade und abgesetztem Sockel. Das dunkelgraue Mauerwerk des Sockels ist von rötlichen Steinen eingefasst.

Literatur

  • Groschopf, R. & Villinger, E. (2009). Geologie und Erdgeschichte des Kaiserstuhls. – RP Freiburg (Hrsg.). Der Kaiserstuhl – Einzigartige Löss- und Vulkanlandschaft am Oberrhein, S. 41–95, Ostfildern (Thorbecke). [30 Abb., 2 Tab.]
  • LGRB (2010b). Blatt L 7910/L 7912 Breisach am Rhein/Freiburg i. Br.-Nord, mit Erläuterungen. – Karte der mineralischen Rohstoffe von Baden-Württemberg 1 : 50 000, 258 S., 35 Abb., 10 Tab., 2 Kt., Freiburg i. Br. (Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau). [Bearbeiter: Wittenbrink, J. & Werner, W., m. Beitr. v. Selg, M.]
  • Wimmenauer, W. (2003). Erläuterungen zum Blatt Kaiserstuhl. – 5. völlig neu bearbeitete Aufl., Erl. Geol. Kt. Baden-Württ. 1 : 25 000, IX + 280 S., 8 Taf., 4 Beil., Freiburg i. Br. (Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg). [26 Abb., 14 Tab.]
  • Wimmenauer, W. (2009b). Magmatische Gesteine und ihre Minerale. – Regierungspräsidium Freiburg (Hrsg.). Der Kaiserstuhl – Einzigartige Löss- und Vulkanlandschaft am Oberrhein, S. 94–130, Ostfildern (Thorbecke). [64 Abb., 2 Tab.]
x
Dokument wird erzeugt.
Bitte warten ...