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Böden der Donauaue

Im Altmoränengebiet hat die Donau zwischen Sigmaringen-Laiz und Riedlingen-Bechingen eine spezifische Bodenlandschaft geformt. Verschiedene Einflussfaktoren sind dabei von Bedeutung. Wesentlich ist die Gliederung des Talbodens in verschiedene Terrassenniveaus, die durch wiederholtes Einschneiden der Donau bis zu ihrem heutigen, tiefsten Niveau entstanden. Bodenkundlich relevant ist neben dem Alter der Terrassen die charakteristische, an bestimmte Terrassenniveaus gebundene Ausprägung der Hochwasserabsätze. Darüber hinaus werden die Böden am östlichen Rand des Donautals durch hohes Grundwasser aufgrund eines starken Grundwasserzustroms aus den Kiesaquiferen des einmündenden Ostrach- und Schwarzachtals beeinflusst.

Kartenausschnitt
Kartenausschnitt
Das Bild zeigt flache, in Wolkenschatten liegende begrünte Äcker. Im Hintergrund zeigen sich verschiedene Gruppen von Laubbäumen.
Ältere Auenterrasse im Donautal bei Altheim

Die höher liegenden Auenbereiche im Donautal, die von der jüngsten Aue verbreitet durch eine mehrere Dezimeter bis teilweise über 1 m hohe Stufe abgesetzt sind, wurden dagegen in jüngerer Zeit nur noch durch einzelne Hochwässer erreicht. In Abhängigkeit von den ehem. Grundwasserständen sind hier auf kalkhaltigen bis ‑reichen Hochwasserabsätzen Braune Auenböden und Auengley-Braune Auenböden (t325), Auengley-Braune Auenböden und Braune Auenböden-Auengleye (t326, t328) sowie die Kartiereinheiten t327 (Brauner Auenboden-Auengley und Auengley) und t328 (Auengley) verbreitet. Im Randbereich der Donauaue, im Übergang zum Kalktuffvorkommen von Riedlingen-Altheim, findet sich Kartiereinheit t331 mit Auengley aus geringmächtigem Auenlehm über fluviatil umgelagertem Kalktuffmaterial. In die Substratabfolge können dabei Torflagen an unterschiedlichen Stellen eingeschaltet sein.

  • Das Bild zeigt einen vom Betrachter wegführenden, gerade verlaufenden Fluss. Beide Ufer sind am Flussrand steinig und dicht mit Bäumen bewachsen. Zum Hintergrund hin hängen die belaubten Äste beider Baumreihen weit über dem Fluss und berühren sich fast.
  • Das Bild zeigt weite braune Ackerflächen mit noch niedrigem Pflanzenwuchs. Nach einem schmalen Grünstreifen folgt ein bewaldeter langgestreckter Hügel. Zwischen den Bäumen versteckt sich eine Siedlung. Nur eine Kirche rechts am Rand ist deutlich sichtbar.
  • Blick auf einen leicht nach links abfallenden, steinigen Acker mit dünnem Pflanzenwuchs. Den Acker säumt eine dicht stehende Gruppe von Laubbäumen.
  • Blick auf eine grüne Wiese mit rechts angrenzendem, begrüntem Damm. Ein paar Büsche und Bäume sind auf dem Damm verteilt.