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Zementrohstoffe

Das Bild zeigt die halbhohe Abbauwand eines Steinbruches. Das hellgraue Gestein ist plattig und scherbig. In der Bildmitte hält ein Arbeiter mit Schutzweste und Helm einen Maßstab hoch. Vor der Wand stehen Wasserlachen.
Abbauwand im Tagebau bei Dormettingen

Die Rohfördermenge an Zementrohstoffen inkl. Ölschiefer betrug im Jahr 2017 rund 7,8 Mio. t; daraus wurde eine verwertbare Rohmehlmenge bzw. Produktmenge zur Herstellung von Zementklinker von rund 7,5 Mio. t generiert. Die Entwicklung der Rohfördermengen für Zementrohstoffe gleicht in großem Maße der Entwicklung der Rohfördermengen der Kalksteine und anderer Natursteine. Alle genannten Rohstoffe werden in der Regel als Baumassenrohstoff genutzt und zeigen daher ähnliche konjunkturell bedingte Entwicklungen der Rohfördermengen (siehe Rohförderung und Produktion nach Rohstoffgruppen). Bis zum Jahr 2000 wurden im Land auf gleichbleibendem Niveau jährlich rund 8,0 Mio. t gefördert. Die Rohfördermenge ging im Zeitraum 2002–2005 und im Jahr 2009 auf jeweils rund 5,2 bzw. 5,5 Mio. t zurück. Seit dem Jahr 2003 hat sich die Rohfördermenge an Zementrohstoffen auf einem durchschnittlichen Wert von 6,7 Mio. t eingependelt.

Die Entwicklung der Rohfördermenge und Produktion von Zementrohstoffen sowie Gewinnungsstellen in Baden-Württemberg, dargestellt mit nebeneinander stehenden, unterschiedlich hohen olivgrünen Säulen.

Entwicklung der Rohfördermenge und Produktion von Zementrohstoffen inkl. Ölschiefer und Naturfango sowie die Anzahl der Gewinnungsstellen (grüne Linie) in Baden-Württemberg für den Zeitraum 1992–2017.

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