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Böden aus pleistozänen Terrassensedimenten

Kartenausschnitt
Kartenausschnitt
Von erhöhtem Standort aus blickt man auf eine Siedlung im Vordergrund sowie ein sich anschließendes grünes Tal mit bewaldeten Höhen im Hintergrund.
Blick nach Südwesten über das Taubertal bei Lauda-Königshofen in das untere Umpfertal bei Sachsenflur

Böden aus pleistozänen Terrassensedimenten nehmen nur sehr wenig Fläche ein. Im Taubertal sind die Talbodenreste älterer Flussniveaus meist von mächtigen Lössdecken, Fließerden, Hangschutt oder Abschwemmmassen überdeckt. Gelegentlich ist auf den Ackerflächen dort eine lockere Kiesstreu festzustellen, die aber bodenkundlich nicht relevant ist. Im Maintal bei Wertheim-Bettingen werden die Terrassensedimente von Flugsand überlagert.

Das Bild zeigt eine weite, ovale flache Landschaft mit dichter Besiedlung, die von teilweise bewaldeten Hügeln umschlossen wird. Im Vordergrund, zum Betrachter aufsteigend, sind links braune Ackerflächen sowie rechts eine Pferdeweide zu sehen.
Blick nach Süden auf Elztal-Neckarburken im südwestlichen Bauland

Im Bauland treten kleinflächig bei Elztal-Neckarburken erodierte Parabraunerden aus pleistozänen Terrassensedimenten auf (i40). Die Böden in direkter Ortsrandlage und im Bereich eines ehemaligen Römerkastells sind dort aber stark gestört und wechseln mit Kolluvien und Auftragsböden.