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Cannstatter Travertin

Übersicht, Bezeichnung und Verbreitung

Vereinfachte Karte mit punktuell eingezeichneten Vorkommen verschiedener Kalksteinarten wie Travertin und Thermalsinter.
Karte der Vorkommen von Travertinen und travertinartigen Karbonatgesteinen in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg treten erdgeschichtlich junge Travertine und travertinartige Karbonatgesteine in verschiedenen Gebieten auf. Der Cannstatter Travertin, bisweilen auch als „Deutscher Travertin“ (Mehling, 1986) bezeichnet, ist der bekannteste unter ihnen. Ähnliche Travertine pleistozänen und holozänen Alters werden seit über 100 Jahren auch in Thüringen abgebaut. Am bedeutendsten sind die Travertinbrüche bei Weimar-Ehringsdorf, die zugleich zu den wichtigsten Fundstellen der pleistozänen Fauna und Flora zählen (Kahlke, 1974, 1975; Kamradt, 2009). In Abbau stehen auch noch die hellgrauen bis gelblichbraunen Travertine von Bad Langensalza, die in den Brüchen „Milchgasse“ und „Parkbruch“ gewonnen werden. Die Brüche in Mühlhausen wurden hingegen schon um 1960 geschlossen (Mitt. U. Klösser, April 2012).Es handelt sich beim Cannstatter Travertin um einen harten, meist gelblich braunen, wechselnd kavernösen bis dichten, nicht-marinen Kalkstein quartären Alters, der an den Oberflächenaustritten von Kohlensäuerlingen entstanden ist; er wird daher auch als „Sauerwasserkalk“ bezeichnet. Die verschiedenen, während des Pleistozäns und Holozäns gebildeten Sauerwasserkalke in und um Stuttgart-Bad Cannstatt werden heute in der geologischen Literatur unter dem stratigraphisch-faziellen Begriff „Stuttgart-Travertin“ zusammengefasst. Darin enthalten sind auch solche Sinter- oder Sauerwasserkalke, die keine Werksteineignung besitzen, also keine Industrie-Travertine sind.

Karte mit der Umgebung von Bad Cannstatt, in der die Vorkommen von Travertin sowie die erdzeitliche Einordnung dargestellt sind.
Karte der Verbreitung und Altersstellung der Travertin-Vorkommen von Stuttgart-Bad Cannstatt und Stuttgart-Münster

Zuvor wurden aus ihm überwiegend Mauer- und Randsteine gefertigt. Die größte Travertinlagerstätte befindet sich westlich des Neckars bei Stuttgart-Bad Cannstatt und Stuttgart-Münster; das verbliebene Abbaugebiet liegt auf Gemarkung Bad Cannstatt, Restvorräte reichen noch bis in das angrenzende Stuttgart-Münster. Diese Sauerwasserkalke bilden beiderseits des Neckars bei Cannstatt mehrere Meter bis Zehnermeter mächtige Ablagerungen, die aus Travertinen, Kalktuffen, Kalksanden und Seekalken bestehen. Über die einzelnen Vorkommen, anhand oft kurzzeitiger Aufschlüsse untersucht und eingegrenzt, berichtet der nachfolgende Exkurs: Sauerwasserkalke oder Travertine von Stuttgart.

Schematische Karte, in der Travertin-Steinbrüche sowie Lage und Ausdehnung von Restvorräten in Stuttgart-Bad Cannstatt und Umgebung dargestellt sind.
Schematische Karte: Travertinsteinbrüche in Stuttgart-Bad Cannstatt und -Münster

Insgesamt 12 Vorkommen von Sauerwasserkalken sind zwischen der Stuttgarter Innenstadt, Untertürkheim und Münster nachgewiesen worden. Vor allem während der umfangreichen Baumaßnahmen nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele kurzzeitige Aufschlüsse geschaffen, die ein modellhaftes Bild von der Verbreitung und Zeitstellung der verschiedenen Sauerwasserkalke erlauben. Die Vorkommen von Stuttgart-Bad Cannstatt und -Münster lassen sich modellhaft zu fünf größeren Verbreitungsgebieten zusammenfassen (s. Karte der Verbreitung). Die ausgedehntesten werden dem Mindel-Riß-Interglazial zugeordnet. Zu ihnen gehört die wirtschaftlich wichtigste Travertinlagerstätte nordwestlich des Neckars. In diesen Ablagerungen wurden die Steinbrüche der Firmen Lauster, Haas und Schauffele angelegt. Auch die im Parkgelände am Kursaal aufgeschlossenen Bänke von Travertin gehören in diese Zeit. In ihrer Nähe entstanden auch im Riß-Würm-Interglazial Sauerwasserkalke, im Bereich Wilhelma und östlich des Neckars auch im Holozän.

Das Bild zeigt einen bräunlich verfärbten Elefantenstoßzahn, eingebettet in einen grauen Gesteinsblock. Ein Maßband unten gibt die Länge des Fundes an.
Fund im Cannstatter Travertin: Elefantenstoßzahn

In den Sauerwasserkalken wurden neben Baumstämmen und Blattabdrücken von Eichen, Eschen, Pappeln, Ahorn, Weiden usw. auch Fossilien von Säugetieren und Vögeln nachgewiesen, was belegt, dass die Quell­austritte während der Warmzeiten von vielen Tieren aufgesucht wurden. So wurden z. B. Knochen und Stoßzähne von Waldelefanten, Hirschen, Wildpferden, Löwen, Hasen, Mäusen, Wildgänsen und Singvögeln freigelegt. Nach den Funden lässt sich eine Wald- und eine Steppenzeit unterscheiden. Die klimatischen Bedingungen der Waldzeiten entsprachen etwa denen des heutigen Mittelmeerraums (Adam et al., 1987).

Farbige Grafik, das die Travertinlagerstätten zweier benachbarter Steinbrüche mittels Säulenprofil aufzeigt. Über dem Travertin liegen Löss und Kalktuffe.
Schichtenfolge für die Travertinlagerstätte der benachbarten Steinbrüche Haas und Lauster

Reyer (1927) hat den Travertin eingehend mikroskopisch untersucht und festgestellt, dass die mikrokristallinen, richtungslos liegenden Kalkspatkörner innig miteinander verwachsen sind. Quarz und andere Minerale konnte er im festen Travertin auch in Spuren nicht feststellen. Aufgrund der engen Kornverzahnung der Kalkspatkristalle ist das Gestein polierfähig und weist hohe Verwitterungsbeständigkeit auf. Im Bereich des Steinbruchs Stuttgart-Bad Cannstatt (RG 7121‑6) erreichen die Sauerwasserkalkablagerungen Mächtigkeiten bis ca. 25 m. Gewinnbar sind für hochwertige Einsatzbereiche etwa 18 m. Zwischen 30 und 80 cm mächtige Lehmhorizonte und markante Wechsel in der Beschaffenheit der Sauerwasserkalke erlauben eine Unterscheidung von sechs Travertinlagern. Das oberste Travertinlager wird von 3 bis 4,5 m mächtigem Löss überdeckt. Wie Kernbohrungen der Fa. Lauster Steinbau zeigten, keilen die Travertinlager aber oftmals auf kurzer Distanz aus und werden von mächtigen tonig-lehmigen Zwischenschichten und Dolinenfüllungen vertreten. In einigen Bereichen sind die Travertinlager nur wenige Meter mächtig.

Blick auf ein großes, aus rötlich braunen Mauersteinen gebautes Gebäude. In die Frontseite ist ein großes rundes Fenster eingelassen, das an ein Steuerrad erinnert. Davor ist ein kleineres Gebäude angebaut, aus dem gleichen Mauerwerk.
Ehemalige „Lausterhalle“ aus massivem Travertinmauerwerk

Die industrielle Gewinnung und Verarbeitung des Cannstatter Travertins begann durch die Fa. Lauster gegen Ende des 19. Jahrhunderts (genaues Jahr nicht bekannt). 1902 erwarb die Fa. Lauster den Blattner´schen Steinbruch. Um 1920/22 wurde die maschinelle Gewinnung und Bearbeitung des Travertins von Fritz und Adolf Lauster eingeführt. Besonders hervorgehoben werden in der Arbeit von Erwin Reyer (1927) Bruch und Betrieb der Fa. Adolf Lauster & Co., die zur Gewinnung und Verarbeitung des zuvor nur für Mauer- und Randsteine verwendeten Travertins eine Reihe technischer Erfindungen machte und umsetzte (s. u.). Der Westteil des Bruchs in Bad Cannstatt wurde um 1960 in Angriff genommen. Im Jahr 1987 wurde das große Werk im Travertinbruch in Stuttgart-Bad Cannstatt stillgelegt, seit 2007 ruht auch der Abbau im Steinbruch Bad-Cannstatt (RG 7121-6).

Das Bild zeigt die dreifach unterteilte Fassade eines mehrstöckigen Wohnhauses mit zahlreichen Fenstern. Die Fassaden bestehen aus grauem Klinker rechts sowie hellbraunen und weißen Steinplatten (mitte und links).
Cannstatter Travertin an einem Wohnhaus in Berlin-Mitte

An bedeutenden Bauwerken aus Cannstatter Travertin sind beispielhaft zu nennen (nach mündlichen Angaben der Fa. Lauster Steinbau, Lauster Steinbau (2009), Betriebsakten des LGRB und Reyer (1927)):

  • Stuttgart: Mittnachtbau in der Königsstraße (erbaut 1926–1928, heute Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst), Herz-Jesu-Kirche in Stuttgart-Gaisburg, Neue Staatsgalerie (1984), Haus der Geschichte und Haus der Abgeordneten; Steigenberger Hotel Graf Zeppelin, (1931) am Hauptbahnhof, Kaufhaus Schocken (weitere Angaben für Stuttgart s. u.)
  • Ludwigsburg: Stadthalle „Forum“
  • Heidenheim a. d. Brenz: Industrie- und Handelskammer
  • Lindau: Post- und Zollamt
  • Frankfurt: I.G.‑Farbenhaus (1928–1931), heute Joh. Wolfgang v. Goethe-Universität
  • Köln: Hotel Monopol
  • Duisburg: DEMAG-Verwaltungsgebäude
  • Düsseldorf: Foyer Fa. Henkel (1926)
  • Berlin: Flughafen Tempelhof, Gesimse und Pilaster (1938/40), Geschäftshaus Gendarmenmarkt Berlin
  • Breslau: Kaufhaus Petersdorff (1928)
  • Den Haag: verschiedene Bankgebäude
  • Rotterdam: Vorhalle des Postamts
  • Zug in der Schweiz: Einkaufszentrum „Metalli“ (1987)
  • Buenos Aires, Argentinien: Banco Popular Argentino (1931)

Varietäten und wichtige Steinbrüche

Nahaufnahme einer Gesteinsplatte mit körniger, teils auch löchriger Oberfläche. Die Farbskala reicht von gelblich braun bis hellgrau. Rechts unten dient eine Münze als Größenvergleich.
Fassadenplatte mit sandgestrahlter Oberfläche (Cannstatter Travertin)

Als Werksteinqualitäten sind einerseits die hellen und gelblich braunen, gestreiften und wolkigen Varietäten zu nennen, andererseits die sog. Kupferbank-Varietät, die einen ocker- bis rotbraunen Ton aufweist. Alle werden geschliffen und poliert angeboten. Trotz der weiten Ausdehnung unterschiedlicher Sauerwasserkalkvorkommen im Cannstatter Becken erwiesen sich nur drei Bereiche als von wirtschaftlicher Bedeutung:

  • Das Gebiet Untertürkheim mit dem Steinbruch der Fa. Biedermann (etwa 3,5 km südöstlich vom Stbr. Lauster)
  • das Gebiet nordwestlich des Neckars beim heutigen Kraftwerk Münster, wo die Steinbrüche Haas, Lauster und Schauffele liegen
  • das Gebiet Sulzerrain–Katzensteigle in Bad Cannstatt rechts des Neckars. In letztgenanntem Bereich lagen heute längst überbaute städtische Steinbrüche. Die am Katzensteigle waren noch in der ersten Hälfte des 20. Jh. in Betrieb, die am Sulzerrain wurden im 19. Jh. genutzt (s. Exkurs).
  • Vereinfachte Karte mit punktuell eingezeichneten Vorkommen verschiedener Kalksteinarten wie Travertin und Thermalsinter.
  • Karte mit der Umgebung von Bad Cannstatt, in der die Vorkommen von Travertin sowie die erdzeitliche Einordnung dargestellt sind.
  • Schematische Karte, in der Travertin-Steinbrüche sowie Lage und Ausdehnung von Restvorräten in Stuttgart-Bad Cannstatt und Umgebung dargestellt sind.
  • Farbige Grafik, das die Travertinlagerstätten zweier benachbarter Steinbrüche mittels Säulenprofil aufzeigt. Über dem Travertin liegen Löss und Kalktuffe.
  • Dreidimensionale, grafische Darstellung von Travertinlagerstätten in Steinbrüchen bei Stuttgart-Bad Cannstatt.
  • Das Foto zeigt mehrere neben- und aufeinander geschichtete Mauersteine. Die Steine sind waagerecht gefurcht und gelblich braun bis hellgrau gefärbt.
  • Das Foto zeigt mehrere angeschnittene Gesteinsplatten. Die größte im Bildmittelpunkt ist hellbraun, mit wellenartigem Muster in dunkleren, aber auch helleren Farben. Rechts davon ist eine halbe Platte sichtbar; hellgrau, mit Wolkenmuster.
  • Nahaufnahme einer geschliffenen Gesteinsplatte, gelblich bis rötlich braun, mit dunkleren Einlassungen oben.
  • Nahaufnahme von geschliffenem, rötlich braunem Gestein. Der Stein weist zahlreiche korngroße Mineralschichten sowie Lufteinschlüsse auf.
  • Nahaufnahme einer Gesteinsplatte mit körniger, teils auch löchriger Oberfläche. Die Farbskala reicht von gelblich braun bis hellgrau. Rechts unten dient eine Münze als Größenvergleich.
  • Das Foto zeigt verschiedene Gesteinsplatten mit unterschiedlichen Farben und Mustern. Die Farbskala reicht von hellgrau und bläulich grau (links und rechts) bis rötlich braun (mitte).
  • Nahaufnahme einer Gesteinsplatte; Grundfarbe hellbraun, mit braunen, grauen und dunkelbraunen Schlieren.
  • Das Bild zeigt ausgedehnte, weißliche Gesteinsterrassen. Zwischen den einzelnen Terrassen fließt oder steht Wasser.
  • Das Bild zeigt einen bräunlich verfärbten Elefantenstoßzahn, eingebettet in einen grauen Gesteinsblock. Ein Maßband unten gibt die Länge des Fundes an.
  • Die Aufnahme zeigt mehrere Gesteinsterrassen in einem Steinbruch, mit feiner waagrechter Schichtung. Auf den Terrassenstufen wachsen Pflanzen.
  • Blick auf eine hohe, unten rötlich braune, oben graue Steinbruchwand. Die Wand ist von Spalten und höhlenartigen Vertiefungen durchzogen.
  • Das Bild zeigt links eine motorisierte Säge in einem Steinbruch. Die Säge ist auf einem Laufgestell montiert und hat einen tiefen Spalt in den Gesteinsboden getrieben. Daneben (rechts im Bild) stehen zwei Arbeiter.
  • Blick auf eine freigelegte Steinbruchwand. Deutlich sind Schnittkanten erkennbar. Das Gestein ist olivgrün mit weißlichen Flecken. Ein Hammer links unten dient als Größenvergleich.
  • Blick auf ein großes, aus rötlich braunen Mauersteinen gebautes Gebäude. In die Frontseite ist ein großes rundes Fenster eingelassen, das an ein Steuerrad erinnert. Davor ist ein kleineres Gebäude angebaut, aus dem gleichen Mauerwerk.
  • Das Foto zeigt mehrere schlanke, runde Steinsäulen von beträchtlicher Höhe, die eng nebeneinander stehen. Auf den oberen Enden der Säulen liegen viereckige Steinplatten.
  • Die Aufnahme zeigt eine Steinfigur, sitzend auf einer Steinkugel. Figur und Kugel sind aus gelblichem bis grauem Material; die Figur ist einem Jungen nachgebildet, der ein Zupfinstrument in den Händen hält.
  • Das Bild zeigt die dreifach unterteilte Fassade eines mehrstöckigen Wohnhauses mit zahlreichen Fenstern. Die Fassaden bestehen aus grauem Klinker rechts sowie hellbraunen und weißen Steinplatten (mitte und links).

Weiterführende Links zum Thema

Literatur

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  • Frank, M. (1949). Technologische Geologie der Bodenschätze Württembergs. 446 S., Stuttgart (Schweizerbart).
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  • Reiff, W. & Wurm, F. (1998). Rohstoffvorkommen. – Brunner, H. (Hrsg.). Erläuterungen zu Blatt Stuttgart und Umgebung. – Geol. Kt. Baden-Württ. 1 : 50 000, 6. Aufl., S. 137–142, Freiburg i. Br. (Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau).
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  • Seyffer, E. E. F. v. (1845). Beschreibung des Diluviums im Thale von Stuttgart und Cannstatt. – Jahreshefte des Vereins für vaterländische Naturkunde in Württemberg, 1, S. 183–208, 1 Taf.
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