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Hessigheimer Felsengärten

Blick über die Decksteine rechts und im Vordergrund aufragender Felssäulen. Die vorne über Eck stehenden Felsen stehen an steil nach links abfallenden Rebhängen und sind teils von Bäumen verdeckt. Unten links fließt der Neckar.
Hessigheimer Felsengärten oberhalb des Neckars

Aufgrund der talwärts kippenden Felstürme kam es in der Vergangenheit bereits mehrfach zu Sturzereignissen. Dabei stürzten einzelne Bänke des Oberen Muschelkalks von den geneigten Felstürmen sowie auch ganze Felstürme ab. Bekannte Beispiele hierfür sind die Felssturzereignisse aus den Jahren 1924, 1983, 1988 und 2002.

Die Hessigheimer Felsengärten sind bereits seit den 1940er Jahren als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Farbige Schnittzeichnung, die den nach links zum Neckar hin abfallenden Hang der Hessigheimer Felsengärten zeigt. Der Hauptteil des Hanges besteht aus Kalkstein des Oberen Muschelkalks (rosa). Zum Wasser hin kriecht Hangschutt abwärts (gelb).
Geologischer Schnitt im Bereich der Felsengärten bei Hessigheim, mit Darstellung der Hangzerreissung im Oberen Muschelkalk und dem Hangkriechen im Bereich der Hangschuttauflage in Folge der Sulfatauslaugung durch den Neckar im Mittleren Muschelkalk

Literatur

  • Wagenplast, P. (2005). Ingenieurgeologische Gefahren in Baden-Württemberg. – LGRB-Informationen, 16, S. 1–79.
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