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Steinschlag- bis Felssturzereignisse (Stürzen)

Im Vordergrund befindet sich eine Straße, die von Blöcken und Steinen bedeckt ist. Links befindet sich eine steile Flanke, an der Festgestein ansteht.

Felssturz an der Kreisstraße K 6561 bei Berau, Lkr. Waldshut

Schematisches Blockbild von Sturzprozessen mit möglichen Ursachen und Einwirkungen auf die Sturzbahn (orange Linien) sowie Anzeichen im Gelände

Sturzprozesse in der Ingenieurgeologischen Gefahrenhinweiskarte von Baden-Württemberg (IGHK50)

Potenzielle Ausbruchgebiete für Sturzprozesse sind in der Ingenieurgeologischen Gefahrenhinweiskarte von Baden-Württemberg (IGHK50) des LGRB von 2014 im Maßstab 1 : 50 000 als Gefahrenhinweisflächen „Steinschlag/Felssturz“ erfasst. Die potenziellen Ausbruchgebiete für Sturzprozesse wurden mittels standardisierter Auswertung der Rahmenbedingungen (bestimmte geologische Formation/Gesteinseinheit, Hangneigung > 35°) teilautomatisiert abgeleitet. Angaben zur Geometrie des vollständigen Prozessraums und möglicher Sturzkörpervolumina werden dabei nicht gemacht.

Ingenieurgeologische Gefahrenhinweiskarte von Baden-Württemberg mit Gefahrenhinweisflächen der potenziellen Ausbruchgebiete für die Sturzprozesse „Steinschlag/Felssturz“ (rot)

Literatur

  • AD-HOC-Arbeitsgruppe Geologie (2016). Gefahrenhinweiskarten geogener Naturgefahren in Deutschland – ein Leitfaden der Staatlichen Geologischen Dienste (SGD). 88 S., Stuttgart (Schweizerbart Science Publishers).
  • Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg (2016). Homepage LGRB » Informationssysteme » Geoanwendungen » Geogefahren » Ingenieurgeologische Gefahrenhinweiskarte von Baden-Württemberg, verfügbar unter http://www.lgrb-bw.de/informationssysteme/geoanwendungen/geogefahren.
  • Wagenplast, P. (2005). Ingenieurgeologische Gefahren in Baden-Württemberg. – LGRB-Informationen, 16, S. 1–79.