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Glossar

  • Seltene Erden

    s. Seltenerdelemente: Gruppe von seltenen Metallen, die auf das Element Lanthan (Ordnungszahl 57) folgen und daher auch als Lanthaniden bezeichnet werden (Ordnungszahlen 58–71): Cer, Praseodym, Neodym usw. Aufgrund ihrer besonderen physikalisch-chemischen Eigenschaften werden sie heute zunehmend für geochemische Untersuchungen (besonders genetischer Art) herangezogen

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Seltene Erdmetalle

    s. Seltenerdelemente: Gruppe von seltenen Metallen, die auf das Element Lanthan (Ordnungszahl 57) folgen und daher auch als Lanthaniden bezeichnet werden (Ordnungszahlen 58–71): Cer, Praseodym, Neodym usw. Aufgrund ihrer besonderen physikalisch-chemischen Eigenschaften werden sie heute zunehmend für geochemische Untersuchungen (besonders genetischer Art) herangezogen

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    Rohstoffgeologie
  • Seltenerdelemente

    Gruppe von seltenen Metallen, die auf das Element Lanthan (Ordnungszahl 57) folgen und daher auch als Lanthaniden bezeichnet werden (Ordnungszahlen 58–71): Cer, Praseodym, Neodym usw. Aufgrund ihrer besonderen physikalisch-chemischen Eigenschaften werden sie heute zunehmend für geochemische Untersuchungen (besonders genetischer Art) herangezogen

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    Rohstoffgeologie
  • semiarid

    s. arid: Klima, bei dem die Verdunstung größer ist als der Niederschlag. Nur episodisch treten kräftige Regengüsse auf. Etwaige Flüsse versiegen unterwegs und der Pflanzenbewuchs ist äußerst lückenhaft. Bei semiaridem Klima treten diese Niederschläge in jahreszeitlicher Regelmäßigkeit auf

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    Geologie
  • semisubhydrische Böden

    Böden, die in der Tideregion der Meeresküste (semisubhydrisch) entstehen, bei unterbrochener Wasserbedeckung

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    Bodenkunde
  • semiterrestrische Böden

    Böden, die durch den Einfluss von Grundwasser geprägt sind und einen mehr oder weniger schwankenden Grundwasserspiegel aufweisen

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    Bodenkunde
  • Sequenzstratigraphie

    Teildisziplin der Stratigraphie zur Korrelation von Ablagerungssequenzen (mit sedimentologischen und geophysikalischen Verfahren). Die Sequenzstratigraphie ermöglicht Rückschlüsse auf Meeresspiegelschwankungen oder tektonische Bewegungen im Ablagerungsraum (beide können die Vertiefung oder Verflachung eines Ablagerungsraums und die Zu- und Abnahme von Sedimenteintrag zur Folge haben)

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Serizitisierung

    Bildung feinschuppiger Hellglimmer im Gestein

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    Geologie
  • Sesquioxide

    im Boden vorliegende Metalloxide, besonders Fe2O3, Al2O3, Mn2O3, mit einem Metall-Sauerstoff-Verhältnis von 1 : 1,5, die infolge von Verlagerungsvorgängen in Bodenhorizonten angereichert vorliegen können

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • Setzung

    Absinken der Oberfläche eines Mineralbodens z. B. durch Kompression der Porenräume oder Bildung von Bodenaggregaten

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    Bodenkunde
  • Sickerraum

    wasserungesättigte Bodenzone bis zur Grundwasseroberfläche, in dem das Sickerwasser transportiert wird, s. ungesättigte Zone

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    Bodenkunde
  • Sickerschlitz

    schmaler, mit Schotter oder Kies gefüllter, in Falllinie des Hanges angelegter Schlitz zur Entwässerung von Böschungen. Die Schlitzbreite beträgt i. d. R. 0,8–1,0 m

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    Ingenieurgeologie
  • Sickerstützscheibe

    Sickeranlage zur Entwässerung von Böschungen. Besteht aus in Falllinie abgetreppt ausgeführtem Schlitzgraben, der mit Schotter, Kies oder auch mit Einkornbeton verfüllt wird

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Sickerwasser

    unterirdisches Wasser, das sich durch Überwiegen der Schwerkraft im Sickerraum abwärts bewegt (DIN 4049-3)

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    Bodenkunde
  • Sickerwasseraustritt

    Austritt von Sickerwasser

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    Ingenieurgeologie
  • Sickerwasserrate

    Sickerwassermenge je Flächen- und Zeiteinheit aus dem Wurzelraum in tiefere Bodenbereiche [mm/d]

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    Bodenkunde
  • Siderit

    (Gangart-)Mineral der chemischen Zusammensetzung FeCO3

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    Rohstoffgeologie
  • Silcrete

    festländische Verkieselungen (z. B. Tertiärquarzite)

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    Geologie
  • Silex

    Anreicherung von feinstkörnigem Quarz (Jaspis, Hornstein, Feuerstein, Flint) in unregelmäßiger knolliger Form in sedimentären Kalkgesteinen, welche vor allem in der Steinzeit das wichtigste Werkzeug darstellte und als wertvoller Rohstoffe über und unter Tage abgebaut wurde

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Silifizierung

    Verkieselung; sekundäre Anreicherung von Kieselsäure und deren Ausfällung unter Verdrängung der ursprünglichen Substanz

    LGRB-Thema

    Geologie
  • silikatisch

    vorherrschend von Silikatmineralen (z. B. Quarz, Feldspat) geprägt

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    Hydrogeologie
  • Silikatmodul

    Wert zur Beurteilung der Zementklinkerzusammensetzung; Anhaltswert für das Mengenverhältnis der bei Sintertemperatur überwiegend in den festen Silikaten gebundenen Kieselsäure und dem in der Schmelze vorliegenden Al2O3- und Fe2O3-Anteil; Abkürzung: SM

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    Rohstoffgeologie
  • Silur

    Periode (System) des Paläozoikums; nach dem Keltenvolk der Silurer in Wales (seit 1839)

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    Geologie
  • sinistral

    linksseitig bzw. linksdrehend. Von einer sinistralen (= linksdrehenden) Blattverschiebung spricht man, wenn sich die jeweils vom Betrachter gegenüberliegende Platte nach links bewegt

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    Geologie
  • Sinkwasser

    rasches Eindringen und Versickern von Wasser in den Boden über Klüfte, Röhren (biogene Makroporen) und Trockenrisse an den Bodenaggregaten vorbei (Makroporenfluss). Der Wasserfluss auf bevorzugten Fließbahnen führt zu beschleunigtem Tiefentransport und schnellerer Stoffverlagerung (präferenzielles Fließen)

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    Bodenkunde
  • Sinterkalk

    s. Quellenkalk: lockere oder feste, zellig-poröse Kalkausfällungen an Quellen, in Fließgewässern oder Gesteinshohlräumen

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Sinterkalkstein

    calcitische, hochporöse, oft Pflanzen inkrustierende Kalkausscheidung an Quellen, Bächen und Seen; lockere Sinterkalke heißen „Kalktuffe“. Sinterkalksteine werden aus fließendem Wasser ausgeschieden, vorzugsweise in Quellspalten, Klüften und Höhlen, an Sinterterrassen usw. Die Sinterkalksteine sind oft durch eingeschlossene Schneckenschalen und inzwischen verrottete Pflanzenreste hoch porös. „Sinterkalke“ (beim Gauinger Travertin handelt es sich um einen Süßwasser-Sinterkalkstein)

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    Geologie
  • SK6L

    Abkürzung für: Seilkernbohrung mit 6 Zoll (102 mm) Durchmesser

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    Geologie
  • SM

    Abkürzung für: Silikatmodul

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    Rohstoffgeologie
  • SMOW

    Abkürzung für: Standard Mean Ocean Water, Bezugsstandard für Wasserstoff- und Sauerstoff-Isotopengehaltsmessungen. Gemessen wird die relative Abweichung von diesem Standard in Promille (‰ SMOW)

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    Hydrogeologie
  • Sohle (Bergwerk)

    ausgerichtete Ebene oder Stockwerk eines Bergwerks

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    Rohstoffgeologie
  • söhlig

    Bezeichnung für die horizontale Lagerungsform von Gesteinsschichten, s. saiger

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    Geologie
  • Sol

    physikalischer Zustand mineralischer bzw. organischer Kolloide, die sich aufgrund gleicher elektrischer Ladung in einer Lösung gegenseitig abstoßen

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • Sole

    Grundwasser mit hohem Mineralgehalt (nach balneologischer Definition ≥ 14 g/l gelöster Stoffe)

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    Hydrogeologie
  • solen

    Lösung von Steinsalz in Wasser

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • solifluidal

    entstanden durch Bodenfließen an Hängen oder durch Regelation auf Ebenen im Auftaubereich des Dauerfrostbodens; verschiedenkörniges Material

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    Bodenkunde
  • solimixtiv

    s. solifluidal: entstanden durch Bodenfließen an Hängen oder durch Regelation auf Ebenen im Auftaubereich des Dauerfrostbodens; verschiedenkörniges Material

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    Bodenkunde
  • Solum

    über dem Unverwitterten liegender Teil des Bodens (Oberboden plus Unterboden, ohne C- und Gr-Horizonte)

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    Bodenkunde
  • Solung

    Verfahren zur Gewinnung von Salz aus dem Untergrund. Das Salz wird dabei durch eingepumptes Wasser gelöst und die Salzlösung gefördert

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Sorption

    Anlagerung von Inhaltsstoffen des Grundwassers oder Bodenwassers an innere Oberflächen des durchflossenen Gesteins oder Bodens

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • Sorptionskomplex

    Gesamtheit der anorganischen und organischen Bodenkolloide (Ton, Humus, Metalloxide), die durch ihre Oberfläche spezifische Sorptionseigenschaften für Stoffe aufweisen

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    Bodenkunde
  • Spaltzugfestigkeit

    auch Biege(zug)festigkeit; sie ist der Widerstand (Grenzwert) gegen Kräfte, die rechtwinklig zur Längsachse eines Körpers wirken und diesen auf Durchbiegung bis zum Bruch beanspruchen. Angabe in MPa bzw. N/mm2. Die Spaltzugfestigkeit eines Gesteins ist im Allgemeinen richtungsabhängig. Bestimmung nach DIN 52112

  • Sparit

    Karbonatgestein mit umkristallisierter, spätiger Matrix, die durch Kristallgrößen meist über 0,01 mm und durch helle, durchscheinende Kristalle gekennzeichnet ist

    LGRB-Thema

    Geologie
  • sparitisch

    s. Sparit: Karbonatgestein mit umkristallisierter, spätiger Matrix, die durch Kristallgrößen meist über 0,01 mm und durch helle, durchscheinende Kristalle gekennzeichnet ist

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Spätglazial

    Spätphase der pleistozänen Würm-Eiszeit (= Spätwürm), etwa 16 000 bis 12 000 Jahre vor heute

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Speicherfeuchte

    s. Feldkapazität: Wassergehalt als Volumenanteil [%], den ein ungesättigter Boden in ungestörter Lagerung maximal gegen die Schwerkraft speichern kann (konventionell angegeben als Wassergehalt 2 bis 3 Tage nach voller Wassersättigung), Menge des Bodenwassers, die in Poren mit Äquivalent-Durchmesser ≤ 50 µm oder bei einer definierten Saugspannung von größer pF 1,8 gebunden ist [Masse-%, Vol.-%, l/m3, mm/dm]

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • Speicherkapazität

    Menge des frei beweglichen Wassers als Volumenanteil in den Poren mit Äquivalent-Durchmesser > 50 µm (weite Grobporen); entspricht der Luftkapazität [%]

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • Speicherkoeffizient

    Produkt aus spezifischem Speicherkoeffizient und Grundwassermächtigkeit – entspricht im freien Grundwasser dem (speicher)nutzbaren Hohlraumanteil, im gespannten Grundwasser der Wasserabgabe pro Volumeneinheit, die bei Erniedrigung des Druckes um 1 m erfolgt. Bei gespanntem Grundwasser ist er sehr klein und beruht im Wesentlichen auf der Elastizität des grundwassererfüllten Gebirges

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • speichernutzbarer Hohlraumanteil

    s. Hohlraumanteil: Hohlraumanteil eines Gesteinskörpers, der für die Speicherung bzw. für den Durchfluss von Grundwasser genutzt wird, vgl. auch Speicherkoeffizient

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • spezifische Entzugsleistung

    aus dem Untergrund pro Bohrmeter gewinnbare Wärmemenge, Dimension: W/m

    LGRB-Thema

    Geothermie
  • spezifische Ergiebigkeit

    Die auf eine Absenkung des Grundwasserspiegels von 1 m normierte Ergiebigkeit (Q/s). Q/s ist ohne Berücksichtigung des brunnenspezifischen Absenkungsanteils, der durch den Eintrittswiderstand des Brunnenbauwerks hervorgerufen wird, für einen Brunnen in der Regel konstant. Dies gilt streng genommen jedoch nur, solange sich die Grundwassermächtigkeit bzw. die Transmissivität bei der Förderung nicht verringern, d. h. für gespannte Grundwasserverhältnisse

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • spezifischer Speicherkoeffizient

    Kenngröße des Untergrundes, die die Änderung des gespeicherten Wasservolumens je Volumeneinheit des Grundwasserkörpers bei Änderung der Standrohrspiegelhöhe um einem Meter beschreibt

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • Sphagnumtorf

    aus Torfmoosen, die vor allem im Bereich von Hochmooren bis zu 4 m mächtige Torflager aufbauen

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • Sphalerit

    s. Zinkblende: Erzmineral der chem. Zusammensetzung ZnS (gelegentlich auch als Blende bezeichnet); es enthält meist Beimengungen anderer Metalle (vor allem Eisen), wichtigstes Zinkerz

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Spritzbeton

    spezielles Betongemisch, welches durch Druckluft/Wasserdruckluftgemisch auf eine Oberfläche aufgebracht wird. Der Begriff Spritzbeton beinhaltet sowohl das Nass- wie auch das Trockenspritzverfahren. Die Bindezeit von Spritzbeton ist so kurz, dass er rasch nach dem Aufspritzen erstarrt

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Spritzbetonknagge

    Auftrag von Spritzbeton, i. d. R. mit Baustahlgitter armiert und rückverankert sowie einer zuvor verlegten Drainage zur Herstellung bzw. Ertüchtigung eines Fußauflagers einer absturzgefährdeten Felspartie

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Spritzbetonplombe

    s. Spritzbetonknagge: Auftrag von Spritzbeton, i. d. R. mit Baustahlgitter armiert und rückverankert sowie einer zuvor verlegten Drainage zur Herstellung bzw. Ertüchtigung eines Fußauflagers einer absturzgefährdeten Felspartie

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • sprödtektonisch (bruchtektonisch)

    durch bruchhafte Deformation beeinflusst, welche zur Entstehung von Klüften, Spalten und Verwerfungen führt

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Sprungschicht

    Grenzschicht zwischen zwei übereinanderliegenden Wassermassen verschiedener Dichte, bedingt durch verschiedene Temperaturen, Salzgehalte oder beides

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • Spülungsverlust

    Verlust der beim Bohren verwendeten Flüssigkeit (Spülung) durch Übertritt ins Gebirge

    LGRB-Thema

    Geothermie
  • Stadtböden

    Sammelbegriff für Böden im Bereich von urban, gewerblich, industriell und montan überformten Flächen, die sich i. d. R. durch ihr Ausgangssubstrat, ihre Bodenentwicklung (intensiver anthropogener Einfluss), ihre Vergesellschaftung und ihre Abgrenzung (keine Übergänge) von natürlichen Böden unterscheiden

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • Stalagmit

    durch herabtropfendes Wasser vom Höhlenboden nach oben gewachsener (stehender) Tropfstein

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Stalaktit

    von der Höhlendecke nach unten gewachsener (hängender) Tropfstein

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Standort

    die Gesamtheit der einwirkenden Umweltbedingungen (z. B. Boden, Klima und Relief) auf das Pflanzenwachstum und die Bewirtschaftung

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • Standortfaktoren

    durch Boden, Klima oder Relief bedingte Einflüsse. Sie steuern Lebensbedingungen der Pflanzen- und Tierwelt eines Standortes und bestimmen die Ertragsfähigkeit

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • Standortkartierung

    kartenmäßige Aufnahme der Standortfaktoren eines Gebietes, Erfassung bodenkundlicher Merkmale und Eigenschaften sowie die Klassifizierung der ausgeschiedenen Standorteinheiten

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • Stauchwulst

    morphologische Aufwölbung der Rutschmasse durch Zusammenstauchen des Rutschkörpers

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Staunässe

    zeitweilige Vernässung des Durchwurzelungsbereiches des Bodens durch Stauwasser und Haftwasser, die zu Luftmangel führt

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • Staunässestufe

    aus standortkundlichen Kriterien abgeleitete graduelle Abstufung der durchschnittlichen Staunässe und Haftnässe des Bodens

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • Stauwasser

    zeitweilig auftretendes bewegliches Bodenwasser über einer Stauwassersohle, meist oberhalb 13 dm unter Geländeoberfläche

    LGRB-Thema

    Bodenkunde
  • Stbr.

    Abkürzung für: Steinbruch

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Steiger

    Vorgesetzter im Grubenbetrieb, der die Arbeiten im Bergwerk leitet und beaufsichtigt

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Steinbruch

    ein Tagebau zur Gewinnung von Festgesteinen, überwiegend für den Baubereich. Sofern Gesteine unter Tage gewonnen werden, spricht man auch von Untertagesteinbruch (selten)

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Steine und Erden

    rohstoffwirtschaftlicher Ausdruck für Locker- und Festgesteine, die als Massenrohstoffe in der Industrie, vornehmlich der Bauindustrie, genutzt werden

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Stein (Korngröße)

    Gesteinskörper mit Kantenlänge über 63 bis 200 mm

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Steinsalz

    Mineral der chemischen Zusammensetzung NaCl. Es tritt im Mittleren Muschelkalk verbreitet gesteinsbildend auf, ist aber durch Subrosion oft herausgelöst

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Steinschlag

    Sturzereignis von Einzelkomponenten mit einem Volumen < 0,25 m³ und einem bewegten Gesamtvolumen von 0 m³ bis 10 m³

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Steinschlagschutznetz

    Netz aus Stahldrahtgeflecht als Böschungssicherung; wird in Kombination mit Boden-/Felsnägeln konturnah auf die Böschung aufgebracht

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Steinschlagschutzzaun

    technisches Bauwerk zum Rückhalt von Sturzkörpern mit definierter Energieaufnahmefähigkeit. In der Regel bestehend aus verankerten Stützen, einem Stahldrahtgeflecht sowie seitlichen und rückwärtigen Abspannungen mit Bremselementen

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Stichtagsmessung

    Messung der Standrohrspiegelhöhen (Grundwasser) bzw. Pegelstände (Oberflächengewässer) in einem Untersuchungsgebiet zu einem Zeitpunkt, bzw. in einem möglichst kurzen Zeitabschnitt

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • Stirnwulst (Rutschung)

    das untere Ende einer Rutschmasse als Wulst über die ursprüngliche Geländeoberfläche geschoben

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • stöchiometrisch

    die nach den quantitativen Gesetzen der Chemie reine Zusammensetzung von Stoffen

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Stockwerk

    s. Grundwasserstockwerk: Grundwasserleiter einschließlich seiner oberen und unteren Begrenzung innerhalb der lotrechten Gliederung der Gesteinseinheiten. Bei hydraulischer Verbindung können auch Gruppen von Grundwasserleitern als einheitliches Grundwasserstockwerk betrachtet werden (nach DIN 4049-3, 1994)

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • Stollen

    zutage ausgehender horizontaler oder leicht geneigter Grubenbau von gleichbleibendem Querschnitt

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Stollenpinge

    „Pinge“, die durch Einbruch eines Stollenstücks verursacht worden ist

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Störung

    s. Verwerfung: Bruchfläche, an der zwei Gesteinskörper (Schollen) gegeneinander verschoben, verkippt und/oder verbogen wurden. Je nach der Bewegungsrichtung der Schollen handelt es sich um Abschiebungen, Aufschiebungen, Überschiebungen, Seiten- oder Horizontalverschiebungen, die auch als Blattverschiebungen bezeichnet werden. Zwischen diesen Haupttypen gibt es auch Übergangsformen, so haben z. B. viele Abschiebungen eine horizontale Verschiebungskomponente (Schrägabschiebungen). Transformstörungen sind spezielle Blattverschiebungen, die meist Abschnitte von Mittelozeanischen Rücken oder Subduktionszonen miteinander verbinden

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Störungsletten

    zerriebener, toniger Gesteinszersatz auf einer Störungsfläche

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Stoß

    seitliche Begrenzung eines Grubenbaus

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Stratigraphie

    Teildisziplin der Geologie, die sich mit der Abfolge der Schichten und Gesteine, ihren geometrischen Verhältnissen, ihrer Zusammensetzung und Entstehung sowie mit ihren Altersbeziehungen befasst. Bei der Lithostratigraphie (griech. lithos = Stein) stehen in erster Linie die Gesteinsabfolge selbst und ihre Zusammensetzung im Vordergrund, bei der Biostratigraphie die darin enthaltenen Fossilien, bei der Chronostratigraphie die Zeitaspekte und bei der Klimastratigraphie das Klima. Im Quartär ist besonders die Pollenanalyse wichtig. Bei der Morphostratigraphie werden in erster Linie geomorphologische Aspekte (Höhenlage, Form u. a.) benutzt

    LGRB-Thema

    Geologie
  • stratigraphisch

    s. Stratigraphie: Teildisziplin der Geologie, die sich mit der Abfolge der Schichten und Gesteine, ihren geometrischen Verhältnissen, ihrer Zusammensetzung und Entstehung sowie mit ihren Altersbeziehungen befasst. Bei der Lithostratigraphie (griech. lithos = Stein) stehen in erster Linie die Gesteinsabfolge selbst und ihre Zusammensetzung im Vordergrund, bei der Biostratigraphie die darin enthaltenen Fossilien, bei der Chronostratigraphie die Zeitaspekte und bei der Klimastratigraphie das Klima. Im Quartär ist besonders die Pollenanalyse wichtig. Bei der Morphostratigraphie werden in erster Linie geomorphologische Aspekte (Höhenlage, Form u. a.) benutzt

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Strecke (Bergbau)

    nicht zutage ausgehender horizontaler oder leicht geneigter Grubenbau von gleichbleibendem Querschnitt (vgl. Stollen)

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Streichen

    Richtung einer gedachten horizontalen Linie auf einer geneigten geologischen Fläche (z. B. Schichtfläche), die als Winkel zur Nordrichtung mit dem Kompass gemessen wird (senkrecht dazu: Einfallen)

    LGRB-Thema

    Geologie
  • strike-slip

    englisch für Blattverschiebung

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Stromatolith

    unregelmäßig, blumenkohlartig oder nierig gebänderte Struktur in Kalksteinen, die auf sedimentbindende und kalkabscheidende Aktivität von Mikroorganismen (vorwiegend Cyanobakterien) zurückgeführt wird

    LGRB-Thema

    Geologie
  • stromatolithisch

    s. Stromatolith: unregelmäßig, blumenkohlartig oder nierig gebänderte Struktur in Kalksteinen, die auf sedimentbindende und kalkabscheidende Aktivität von Mikroorganismen (vorwiegend Cyanobakterien) zurückgeführt wird

    LGRB-Thema

    Geologie
  • Stromlinie

    Linie, die ein Wasserteilchen beim Abstrom im Grundwasser beschreibt. Die Stromlinie verläuft senkrecht zu den Grundwassergleichen

    LGRB-Thema

    Hydrogeologie
  • Strosse

    untere Begrenzung eines Grubenbaus (vgl. Firste)

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Strossenbau

    Abbauverfahren, bei dem von oben nach unten fortschreitend das Gestein hereingewonnen wird (s. auch Firstenstoßbau); meist das zunächst angewandte Abbauverfahren nach Auffinden einer Lagerstätte/eines Erzgangs, bei dem sofort von über Tage nach unten abgebaut wird

    LGRB-Thema

    Rohstoffgeologie
  • Stumme Zeugen

    Objekte, Formen oder Spuren im Gelände, die auf abgelaufene (Sturz-)Ereignisse hindeuten. Dies können z. B. alte Sturzblöcke, Schlagmarken, umgestürzte Baume sein. Anhand Stummer Zeugen kann auf den Prozessraum/-ablauf einer Massenbewegung, manchmal auch auf auslösende Faktoren rückgeschlossen werden

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
  • Stürzen

    Bewegungsart von Massenbewegungen. Lösen von Fest- und/oder Lockergestein (meist Steine oder Blöcke) in einem steilen Hang entlang einer Fläche, auf der geringe oder keine Scherbewegungen stattfinden. Das Material stürzt größtenteils frei fallend, springend oder rollend ab. Eine weitere Untergliederung auf Grundlage des bewegten Volumens und Größe der Einzelkomponenten nach Steinschlag, Blockschlag, Felssturz und Bergsturz kann vorgenommen werden. Die Reichweite der Sturzkörper hängt u. a. von der Hangneigung, dem Geländerelief, Dämpfung und Rollwiderstand des Untergrunds und der Vegetation ab. Bei weniger als 30 % Hangneigung kommt das abgestürzte Material meist zum Stillstand. Bäume (Wald) können abstürzendes Material stark abbremsen

    LGRB-Thema

    Ingenieurgeologie
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