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Böden im Verbreitungsgebiet von Vulkaniten

Kartenausschnitt
Kartenausschnitt
Das Bild zeigt eine wellige Grünlandschaft mit kleineren, verstreut liegenden Felsen im Vordergrund. Bäume und Hecken verteilen sich bis zum Mittelgrund, wo sich nach links und rechts ansteigende, bewaldete Hänge anschließen.
Die kesselförmige Einsenkung des Randecker Maars bei Bissingen-Ochsenwang

Das Randecker Maar bei Bissingen an der Teck-Ochsenwang ist der Rest eines mit tertiären Seesedimenten erfüllten vulkanischen Explosionskraters. In den hängigen Randbereichen sind die tonigen Seesedimente z. T. periglazial umgelagert und mit Kalksteinblöcken und Vulkantuff vermischt. Als Böden sind Pelosole und Pelosol-Rendzinen verbreitet (q29). Im Zentrum des Kessels werden die Seesedimente von geringmächtigen holozänen Abschwemmmassen überlagert. Es sind Pseudogley-Kolluvien und Kolluvien verbreitet, die oft von Pelosol-Pseudogleyen und Pelosolen unterlagert werden (q62). An den überwiegend als Schafweide genutzten steilen Randbereichen sind in den Blockschichten des Randecker Maars Rendzinen verbreitet, die oft nur sehr flach entwickelt sind (q10).