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Phonolith

Verbreitungsgebiete: Kaiserstuhl

Erdgeschichtliche Einstufung: Kaiserstuhl-Magmatite (tMK), Tertiär

(Hinweis: Die Rohstoffkartierung liegt noch nicht landesweit vor. Der Bearbeitungsstand der Kartierung lässt sich in der Karte über das Symbol "Themenebenen" links oben einblenden.)

Kartenausschnitt
Kartenausschnitt

Lagerstättenkörper

Gewinnung des zeolithreichen Phonoliths.
Gewinnung des zeolithreichen Phonoliths

Phonolithe („Klangsteine“) sind graue bis hellgraue Alkalibasalte, die als Gänge, Laven oder sub­vulkanische Stöcke im Kaiserstuhl und Hegau auftreten. Hiervon besitzen nur die zeolithreichen Kaiser­stühler Phonolithvorkommen wirtschaftliche Bedeutung. Die Rohstoffkörper der Phonolithe sind aufgrund ihrer vulka­ni­schen Entstehungsweise unterschiedlich geformt. Lavadecken bilden unregelmäßige Gesteinskörper, welche z. T. die bestehende Morphologie ausgleichen, Täler auffüllen oder sich horizontal ablagern. Die Phonolithstöcke bilden dagegen pilz- bis ballonartige, kuppelförmige Gesteinskörper, die beim Aufstieg in Vulkanschloten stecken geblieben sind. Die Phonolithe des Kaiserstuhls nehmen Flächen bis 20 ha ein. Begrenzt werden die Körper durch nicht nutz­bare vulkanische oder sedimentäre Nebengesteine und Verwitterungszonen.

Dünnschliffbild eines Phonoliths.
Dünnschliffbild eines Phonoliths
  • Phonolith aus dem Steinbruch Endhalen.
  • Gewinnung des zeolithreichen Phonoliths.
  • Dünnschliffbild eines Phonoliths.
  • Phonolith am Kirchberg bei Niederrotweil (Kaiserstuhl).