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Bodeneigenschaften

Das Foto zeigt ein rötlich braunes Bodenprofil unter Acker. Rechts ist eine Schaufel angelehnt, um die Tiefe des Profils anzuzeigen.
Mäßig tief entwickelter brauner Pelosol aus geringmächtiger lösslehmhaltiger Fließerde über tonreicher Fließerde über Mergelstein der Unteren Süßwassermolasse

Ausnahmen treten einmal im jüngsten Auenbereich der Donau zwischen Mengen und Riedlingen auf, wo die Auenlehm- und Auensandmächtigkeit der Braunen Auenböden (t80) über Kies teilweise 3–4 dm nicht übersteigt. Ebenfalls auf das Donautal und das bei Mengen einmündende Ablachtal beschränkt sind verbreitet südexponierte, steile, trockene Molassehänge, die häufig nur gering entwickelte Ah/C-Böden (t11, Pararendzina) sowie teilweise Pelosole (t13) aufweisen. Wassermangel in Trockenjahren kann interessanterweise auch im Bereich der ursprünglich feuchten bis nassen Talböden der vom Außenrand der Jungendmoräne zur Donau wegführenden Schmelzwassertäler auftreten (z. B. Schwarzach, Ostrach, Andelsbach). Auf den kiesigen Talschottern und Niederterrassenflächen besitzen die früher hier als Gleye (t134), Humusgleye (t135) sowie als Anmoorgleye (t105) entstandenen Feuchtböden aufgrund durchgeführter Grundwasserabsenkung heute zumindest im Sommer teilweise keinen Grundwasseranschluss mehr.

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