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Eichbergturm bei Emmendingen

Auf einer Lichtung steht ein von Bäumen umringter Aussichtsturm. Der Turm besteht aus mehreren, oben zusammenlaufenden Holzstämmen. In der Mitte ist eine Wendeltreppe aus Eisen angebracht, die - gesäumt von mehreren Plattformen - hinaufführt.
Der Eichbergturm bei Emmendingen

Der höchste frei zugängliche Aussichtsturm Deutschlands steht in 369 m NN Höhe auf einer Erhebung im Süden der Emmendinger Vorbergzone zwischen Mittlerem Schwarzwald und Oberrheinebene. Die Aussichtsplattform befindet sich in 43,20 m über dem Grund. Der Turm wurde am 17. September 2005 eröffnet. Seine Rohkonstruktion wurde jedoch bereits am 25. April 2002 errichtet, am 50. Jahrestag der Landesgründung. Er trägt daher den Beinamen „Jubiläumsturm 50 Jahre Baden-Württemberg“.

Bei der Emmendinger Vorbergzone handelt es sich um beim Absinken des Oberrheingrabens „hängengebliebene“ Deckgebirgsschollen, die in sich durch tektonische Verwerfungen sehr stark gegliedert sind. Der höher gelegene Ostteil der Vorbergzone, der v. a. von Gesteinen aus der Zeit des Buntsandsteins aufgebaut wird, zählt geographisch noch zum Mittleren Schwarzwald. Die roten Sandsteine treten vielerorts in alten Steinbrüchen zutage und wurden beispielsweise zum Bau des Freiburger Münsters verwendet. In höheren Lagen, wie am Eichberg, bildet oft Mergel- und Dolomitgestein des Muschelkalks den Untergrund.

  • Panoramabild einer teils hügeligen, teils bergigen Landschaft mit Wiesen, Rebhängen, einzelnen Höfen und Wäldern. Auf den Bergen im Hintergrund liegt noch Schnee. Rechts am Bildrand, auf einem abgeflachten Hügel, steht eine Burgruine.
Blick aus größerer Höhe auf eine dicht besiedelte Ebene mit Wiesen und Äckern, die im Vorder- und Hintergrund von Wald begrenzt wird. In der dunstigen Ferne sind auch ein paar Höhen erkennbar.
Blick vom Eichbergturm nach Südwesten zum Tuniberg

Am Fuß der Berglandschaft blickt man im Westen auf die Gemeinden Emmendingen und Teningen sowie im Süden nach Denzlingen. Nach Südwesten reicht der Blick in die Freiburger Bucht hinein, die im Süden bzw. Südwesten von den Vorbergschollen Schönberg und Tuniberg und im Westen von der Vulkanruine des Kaiserstuhls begrenzt wird. Nach Nordwesten schaut man durch die Riegeler Pforte weit in die Mittlere Oberrheinebene hinaus. Bei klarer Sicht sieht man bis zum Straßburger Münster und im Westen bis zum Vogesenkamm.

Panoramabild einer hügeligen bis bergigen, überwiegend bewaldeten Landschaft. Eingestreut sind einzelne schmale Hochflächen mit Wiesen und Höfen.

Panoramablick vom Eichbergturm nach Nordosten – Im Vorder- und Mittelgrund blickt man über die vorwiegend bewaldeten, z. T. von Unterem Muschelkalk bedeckten, Hochflächen der Buntsandstein-Bruchschollen in der Vorbergzone nordöstlich von Emmendingen. Eingestreut sind Ansiedlungen und Grünlandflächen der Streusiedlung Freiamt.

  • Blick von erhöhter Warte auf eine flache, stark besiedelte Ebene. Im Vordergrund sowie hinter der Ebene liegen Wälder und bewaldete Hügelketten. In der Ferne sind höhere Berge, teils mit von Schnee bedeckten Hängen, zu erkennen.

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