Impaktgesteine finden sich im Nördlinger Ries und Steinheimer Becken (Ostalb), zwei gut erhaltenen Meteoritenkratern. Beide Einschläge erfolgten im Tertiär (Miozän). Es finden sich Brekzien verschiedenster Zusammensetzung (z. T. mit Suevit). In den Kraterseen bildeten sich Mergel- und Tonsteine aus...
Die Riesalb bei Dischingen und östlich von Neresheim ist von Ries-Auswurfmassen, der sog. Bunten Brekzie bedeckt. Deren heterogene Zusammensetzung hat einen kleinräumigen Bodenwechsel zur Folge. Überwiegend bilden jedoch tonige und sandig-tonige Fließerden oder Mergelzersatz den Untergrund...
Die Ostalb (Schwäbische Alb, Baden-Württemberg) ist aus Karbonatgesteinen des Oberjuras (Weißer Jura) aufgebaut. Sie bilden den bedeutendsten Kluft- und Karstgrundwasserleiter des Landes. Der Oberjura wird von hydrogeologischen Deckschichten überlagert, die sich auf den Schutz des Grundwassers...
Für die Erfassung der Grundwasserdynamik eines hydrogeologischen Systems (auf der Ostalb, Baden-Württemberg) werden Grundwassergleichenpläne verfasst. Es werden Messungen vom Grundwasserspiegel und Spiegel von Oberflächengewässern sowie Austrittshöhen von Quellen und Markierungsversuche verwendet.
Vor etwa 15 Millionen Jahren entstand durch den Einschlag eines Asteroiden das auf der östlichen Schwäbischen Alb bei Steinheim am Albuch gelegene Steinheimer Becken – der wohl besterhaltene und prägnanteste Meteorkrater mit Zentralkegel in Europa. Der Geologische Wanderweg führt den Besucher zu...
Für den Norden der östlichen Schwäbischen Alb (Ostalb) sind auch die Bezeichnungen Albuch und Härtsfeld geläufig. Beide Landschaften werden durch den Talzug von Kocher und Brenz getrennt. Auch Teile der Riesalb und das Steinheimer Becken werden dieser Bodengroßlandschaft zugerechnet. Neben den...