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Travertinsteinbrüche in Stuttgart

Kartenausschnitt
Kartenausschnitt
  • Blick auf eine freigelegte Steinbruchwand. Deutlich sind Schnittkanten erkennbar. Das Gestein ist olivgrün mit weißlichen Flecken. Ein Hammer links unten dient als Größenvergleich.
  • Das Bild zeigt links eine motorisierte Säge in einem Steinbruch. Die Säge ist auf einem Laufgestell montiert und hat einen tiefen Spalt in den Gesteinsboden getrieben. Daneben (rechts im Bild) stehen zwei Arbeiter.
  • Schematische Karte, in der Travertin-Steinbrüche sowie Lage und Ausdehnung von Restvorräten in Stuttgart-Bad Cannstatt und Umgebung dargestellt sind.
  • Das Foto zeigt mehrere angeschnittene Gesteinsplatten. Die größte im Bildmittelpunkt ist hellbraun, mit wellenartigem Muster in dunkleren, aber auch helleren Farben. Rechts davon ist eine halbe Platte sichtbar; hellgrau, mit Wolkenmuster.
Seitlicher Blick auf einen weißlich bis hellbraunen Gesteinsaufschluss. Der Aufschluss öffnet sich zwischen Grasboden und einem mit Gras bewachsenen Hang.
Aufschluss im Travertin südöstlich vom Bahnhof Bad Cannstatt in der Heinrich-Ebner-Straße

Knapp 2 km südlich des Travertinparks liegt auf der rechten Neckarseite etwas versteckt ein weiterer Aufschluss im Travertin. Er findet sich südöstlich des Bahnhofs Bad Cannstatt, am nördlichen Ende der Heinrich-Ebner-Straße, in einem ehemaligen Straßeneinschnitt. Hier ist von geringmächtigem Löss überdeckter, plattiger und gebankter Travertin im Wechsel mit Tuffsanden zu sehen. Der Aufschluss ist auf etwa 0,05 ha als Naturdenkmal geschützt und mit Schautafeln versehen.

Weiterführende Informationen finden sich bei Bachmann & Brunner (1998), Brunner (1998b), Koban (1993), Reiff (1955) und Werner et al. (2013).

Externe Lexika

Wikipedia

Weiterführende Links zum Thema

Literatur

  • Bachmann, G. H. & Brunner, H. (1998). Nordwürttemberg – Stuttgart, Heilbronn und weitere Umgebung. – Sammlung geologischer Führer, 90, 403 S., Berlin (Borntraeger).
  • Brunner, H. (1998b). Erläuterungen zu Blatt Stuttgart und Umgebung. – 6. Aufl., Geologische Karte von Baden-Württemberg 1 : 50 000, 298 S., Freiburg i. Br. (Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg).
  • Koban, C. G. (1993). Faziesanalyse und Genese der quartären Sauerwasserkalke von Stuttgart, Baden-Württemberg. – Profil, 5, S. 47–118. [80 Abb., 6 Tab.]
  • Reiff, W. (1955). Über den pleistozänen Sauerwasserkalk von Stuttgart – Münster – Bad Cannstatt. – Jahresberichte und Mitteilungen des Oberrheinischen Geologischen Vereins, N. F. 37, S. 56–91, 1 Beil. [6 Abb.]
  • Werner, W., Wittenbrink, J., Bock, H. & Kimmig, B. (2013). Naturwerksteine aus Baden-Württemberg – Vorkommen, Beschaffenheit und Nutzung. 765 S., Freiburg i. Br. (Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau).
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