Besonders anfällig für Massenbewegungen (Rutschungen) in Baden-Württemberg ist der Ausstrichbereich der Tonsteine und Mergelsteine (quellfähige Tonminerale, Volumenänderung) der Trossingen-Formation (Knollenmergel, Mitteljura). Die Rutschhänge zeichnen sich durch kuppige, wellige Strukturen aus.
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Die Hangrutschung (Massenbewegung) Neckartailfingen ereignete sich während des Neubaus des Schulhauses im Jahr 1951 und 1952. Durch Bauarbeiten wurde das Hanggleichgewicht gestört, dazu kamen Starkniederschläge, die die Gesteine der Trossingen-Formation destabilisierten und die Rutschung auslösten.
Ölschieferhebungen treten im Albvorland (Baden-Württemberg) in der Posidonienschiefer-Formation (Unterjura) und der Arietenkalk-Formation auf. Die Hebung des Baugrunds/Untergrunds (Ingenieurgeologie) geht auf die Verwitterung (Oxidation) von Pyrit in dünnschichtigem, bituminösen Gestein zurück.
Im Albvorland (Baden-Württemberg, Zollernalbkreis, Dormettingen, Dotternhausen) im Bereich der Posidonienschiefer-Formation und der Jurensismergel-Formation (Oberer Unterjura) treten Ölschieferhebungen (Baugrundhebungen) auf. Die Hebungen werden durch Verwitterung von Pyrit zu Gips verursacht.
Im Besucherbergwerk Tiefer Stollen bei Aalen-Wasseralfingen, in das man mit einer Grubenbahn hineinfahren kann, wird der Eisenerzbergbau gestern und heute erklärt. Außerdem werden Eisenverhüttung, die Geologie des Braunenbergs und seine Eisenerzvorkommen und Fossilien gezeigt (Eisensandstein-...
Auf dem Geologischen Pfad Schwäbisch Gmünd–Hohenrechberg gelangt man vom Mittelkeuper über die Gesteinsschichten des Unter- und Mitteljuras hinauf bis zum Oberjura auf dem Gipfel des Rechbergs. Von der Burgruine genießt man einen schönen Überblick über die Schwäbische Alb und das Albvorland sowie...
Der Geologische Pfad „Gustav-Ströhmfeld-Weg“ behandelt u. a. auch Bildungen des Urach-Kirchheimer Vulkangebiets (Florians- und Jusiberg). Er beginnt in Metzingen am östlichen Ortsausgang und endet in Neuffen. Die Wanderung führt durch das Albvorland, zum Albtrauf bis hinauf zur Albhochfläche.
Erzabbau und Eisenverhüttung haben im Raum Aalen eine Jahrhunderte lange Tradition. Der Bergbaupfad bei Aalen-Wasseralfingen beginnt beim Besucherbergwerk Tiefer Stollen. Auf dem abwechslungsreichen Rundweg wird auf insgesamt 23 Stationen die Geschichte des damaligen Bergbaus erläutert.
Der Bodenlehrpfad Beuren zeigt Böden im Albvorland, aber nicht nur auf erklärenden Tafeln und Bildern, sondern er macht sie auch als Naturkörper „begreifbar“. Auf zehn Stationen mit sieben begehbaren Profilgruben, können Böden mit allen Sinnen erforscht und erfahren werden.
Die weithin sichtbaren Bergkegel Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen, im Albvorland zwischen Göppingen und Schwäbisch Gmünd gelegen, werden auch als die drei Kaiserberge bezeichnet.Von den Gipfeln genießt man einen Rundblick zur Schwäbischen Alb und über das Albvorland zwischen Fils- und Remstal...