Bei den anthropogenen Bildungen in den Oberen Gäuen handelt es sich meist um Auftragsböden aus flächenhaft aufgeschüttetem Aushubmaterial aus dem Siedlungs‑ und Verkehrswegebau. Teilweise wurde Boden‑ und Gesteinsmaterial aus der Muschelkalk‑ und Lettenkeuperlandschaft oder aus benachbarten...
Die Bodeneigenschaften sind stark vom Ausgangsgestein abhängig. Ein Drittel der Oberen Gäue wird von Böden aus Karbonatgestein eingenommen. Zu je einem Viertel sind Ton‑ und Mergelgesteinen bzw. die daraus entstandenen Fließerden sowie Löss, Lösslehm und lösslehmreiche Fließerden das...
Bei der Beurteilung der Böden nach ihrer Leistungsfähigkeit erfolgt für jede Kartiereinheit in der BGL Neckarbecken eine 4-stufige Bewertung der Bodenfunktionen: "Standort für naturnahe Vegetation", "Natürliche Bodenfruchtbarkeit", "Ausgleichskörper im Wasserkreislauf...
Mit der Baar und dem Alb-Wutach-Gebiet wurden zur Beschreibung der vorkommenden Böden zwei benachbarte kleine Naturräume zusammengefasst, die einen ähnlichen geologischen Untergrund aber ein sehr unterschiedliches Relief aufweisen. Es handelt sich um den von Villingen-Schwenningen bis Waldshut-...
Zur Beschreibung der Bodengesellschaften in der Bodengroßlandschaft Baar und Alb-Wutachgebiet wurde diese in 6 Bodenlandschaften unterteilt. Es handelt sich dabei um eine grobe Gliederung des geologischen Untergrunds. Bei den anthropogen veränderten Flächen ist in der unten stehenden Tabelle nur...
Im Unteren und Mittleren Muschelkalk der Baar und des Alb-Wutachgebiets haben sich als Böden v. a. Pelosole aus lehmig-tonigen Mergel-Fließerden entwickelt. Auf Karbonatgestein des Oberen Muschelkalks sind Rendzinen verbreitet, die in Hohlformen von Kolluvien und Parabraunerden abgelöst werden.
Die Gesteine der Grabfeld-Formation (Gipskeuper, Mittelkeuper) bilden auf der Baar ein schmales Hügelland, das von Auen und Mooren und ihren feuchten Randsenken durchsetzt ist. Auf Hügeln und Hängen dominieren schwere Tonböden (Pelosole). In Flachlagen und Mulden neigen die schwer durchlässigen...
Im Unterjura‑ und Mitteljuragebiet der Baar und im Wutach-Gebiet sind Pelosole und Pararendzinen aus Fließerden vorherrschend. Sie gehen am Unterhang, in Mulden und auf Verflachungen in vergleyte und pseudovergleyte Böden über. Im Wutach-Gebiet sind die Böden oft in jungen Rutschmassen entwickelt.
Pleistozäne Flussschotter sind v. a. auf den talrandnahen Flächen oberhalb der Wutach‑ und Gauchachschlucht verbreitet. Aus dem sandig-kiesigen Material haben sich meist Braunerden entwickelt, die unter Wald oft stark versauert und podsolig sind. Reste pleistozäner Flussablagerungen auf der Baar...
Die breiten Auen des danubischen Flusssystems der Baar mit langsam fließenden Gewässern und Mooren einerseits und die Sohlen der tief eingeschnittenen Hochrhein-Nebentäler im Alb-Wutach-Gebiet andererseits weisen sehr unterschiedliche Bodenverhältnisse auf. Als Böden sind in den Auen von Brigach...
Bei den anthropogenen Bildungen auf der Baar und im Alb-Wutach-Gebiet handelt es sich meist um flächenhaft aufgeschüttetes Aushubmaterial aus dem Siedlungs‑ und Verkehrswegebau. Auftragsböden im Bereich verfüllter und rekultivierter Gruben und Steinbrüche sind oft dicht gelagert und besitzen meist...
Die Bodeneigenschaften sind stark vom Ausgangsgestein abhängig. In der BGL Baar und Alb-Wutach-Gebiet sind v. a. Böden auf Ton- und Mergelstein bzw. aus den daraus entstandenen Fließerden verbreitet. Ein Drittel der Fläche wird von Böden auf Karbonatgestein eingenommen. Hinzu kommen lösslehmreiche...
Bei der Beurteilung der Böden nach ihrer Leistungsfähigkeit erfolgt für jede Kartiereinheit in der BGL Baar und Alb-Wutachgebiet eine 4-stufige Bewertung der Bodenfunktionen: "Standort für naturnahe Vegetation", "Natürliche Bodenfruchtbarkeit", "Ausgleichskörper im...
Mit der Bodengroßlandschaft Bauland und Tauberland werden zur Beschreibung der Böden 2 im Norden der Gäulandschaften gelegene Gebiete zusammengefasst. Im Westen bildet der Untere Muschelkalk eine Schichtstufe. Im Zentrum der Gäuflächen aus Oberem Muschelkalk treten bereichsweise inselartig Gesteine...
Zur Beschreibung der Bodengesellschaften in der Bodengroßlandschaft Bauland und Tauberland wurde diese in 6 Bodenlandschaften unterteilt. Es handelt sich dabei um eine grobe Gliederung des geologischen Untergrunds. Zusätzlich wurden die steilen Tal- und Stufenhänge als eigene Bodenlandschaft...
Insgesamt dominieren im Bauland und Tauberland auf Oberem Muschelkalk flach- bis mittelgründige mehr oder weniger steinige Tonböden. Diese sind sowohl der Rendzina-Terra Fusca- als auch der Pararendzina-Pelosol-Entwicklungsreihe zuzuordnen. Das Ausgangsmaterial der Bodenbildung umfasst...
Im Verbreitungsgebiet der im Bauland und Tauberland inselhaft vorkommenden Lettenkeupergesteine (Unterkeuper) muss mit sehr kleinräumigem Bodenwechsel gerechnet werden. Der Grund dafür ist der enge Wechsel von Ton-, Mergel-, Dolomit- und Sandstein sowie die lückenhafte Überdeckung mit...
Erodierte Parabraunerden aus Löss sind im Tauberland v. a. nördlich und östlich des Taubertals verbreitet. Der kalkhaltige Rohlöss ist örtlich nur sehr geringmächtig und wird von einem älteren kalkfreien oder sekundär aufgekalkten Lösslehm unterlagert. In Wäldern waren die Böden weniger von der...
Im Taubertal sind die Flussterrassen meist von Lössdecken, Fließerden, Hangschutt oder Abschwemmmassen überdeckt. Gelegentlich tritt eine lockere Kiesstreu auf den Äckern auf. Im Maintal bei werden die Terrassensedimente von Flugsand überlagert. Im Bauland treten im Elztal erodierte Parabraunerden...
Im Taubereinzugsgebiet bestehen die vom Hochwasser abgelagerten Auenlehme aus schluffig-lehmigem, schwach bis mittel humosem Bodenmaterial. Unterschiede bei den Auenböden bestehen in erster Linie im Ausmaß des Grundwassereinflusses und z. T. in der Mächtigkeit des Auenlehms. Im Taubertal dominieren...