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Hydrologie und Wasserhaushalt

Hydrologische und meteorologische Untersuchungen liefern wichtige Eingangsdaten zur Grundwasserbilanzierung. Daneben sind die Ergebnisse u. a. unverzichtbare Grundlage für Grundwassermodelle.

Blick auf einen schmalen Flusslauf mit flacher Staustufe und Strudelbildung im rechten Bildteil. Die Fließrichtung ist von links nach rechts. Der Fluß ist mit Steinufern befestigt. Im Hintergrund links ist eine Brücke, rechts ein Damm mit Bäumen sichtbar.

Pegel an einem Oberflächengewässer: Donaubrücke bei Tuttlingen-Möhringen

Das Bild zeigt eine Grundwassermessstelle; bestehend aus einem kleinen grünen Kasten mit verglaster Tür. Im Kasten befindet sich ein Aufzeichnungsgerät für Wasserstandsänderungen.

Grundwassermessstelle mit Schreiber zur kontinuierlichen Aufzeichnung der Wasserstandsänderungen.

Blick aus größerer Entfernung auf einen langgestreckten bewaldeten Berg. Rechts der Bildmitte befindet sich ein Steinbruch am Berg. Im flachen bis leicht welligen Vordergrund liegt eine Siedlung mit erhöhter Bahnstrecke.

Der Steinbruch Geisingen liegt nahe der Donau am westlichen Gebietsrand.

Dort werden die oberen 30 Meter der Wohlgeschichtete-Kalke-Formation sowie die Lacunosamergel- und die Untere-Felsenkalke-Formation als Zementrohstoffe abgebaut.

Blick über eine Landschaftserhebung mit Wiesen und Äckern im Vordergrund auf ein Tal mit bewaldeten Bergen rechts und im Hintergrund. Links, vor einem weiteren Berg, liegt etwas abgesenkt eine Ortschaft.

Das Donautal an der Westgrenze der hydrogeologischen Region mit Blick nach Osten auf die Ortschaft Zimmern. Der Talboden wird von mitteljurassischen Gesteinen der Ornatenton-Formation aufgebaut, die bewaldeten Erhebungen bestehen aus Gesteinen des Oberjuras (Impressamergel-Formation, Wohlgeschichtete-Kalke-Formation, Lacunosamergel-Formation und Untere und Obere Felsenkalke-Formation). Darüber liegt bereichsweise Obere Süßwassermolasse.

Blick auf einen Flusslauf, der zum Betrachter hin über mehrere flache Stufen hinabfließt. Eine schmale Eisenbahnbrücke überquert den Fluss.

An der „Wehrwaage Immendingen“ wurde im Jahr 2001 der rechte Teil des Wehres in eine naturnahe Fischtreppe umgebaut.

Blick auf eine grüne Tallandschaft mit von links nach rechts fließendem Gewässer und links im Mittelgrund aufragender, hellgrauer Felswand.

Der Rabenfelsen im oberen Donautal

Der Rabenfelsen liegt im oberen Donautal zwischen Thiergarten und Gutenstein. Am Prallhang tritt der Untere und der Obere Massenkalk zutage.

Elta

Die Elta entsteht nördlich der Westalb durch den Zusammenfluss von zwei Quellbächen, die ihren Ursprung im Unteren Mitteljura haben. Sie tritt bei Seitingen-Oberflacht in das Gebiet ein. Nach einer Fließstrecke von weiteren ca. 5 Kilometern mündet sie bei Tuttlingen in die Donau. Südlich von Wurmlingen mündet der Faulenbach in die Elta.

Blick auf einen schmalen, auf der rechten Bildseite zum Betrachter fließenden Fluss. Das Ufer rechts ist von hohen Bäumen gesäumt. Links wachsen Büsche und Sträucher. Das Gewässer hat eine braungrüne Farbe.

Die Elta südlich von Wurmlingen. Blick von der Brücke der Talheimer Straße flussaufwärts.

Blick auf flache bis leicht wellige Wiesen und Äcker, die von einer Straße durchschnitten werden. Links und rechts der Straße sowie im Hintergrund erheben sich bewaldete Bergrücken.

Das Eltatal südwestlich von Wurmlingen.

Blick vom Hangfuß der Buchhalde nach Westen in das Eltatal talaufwärts. Rechts der Straße liegen die Erhebungen Weilenberg und Unterer Berg. Der Talboden des Eltatales wird von der mitteljurassischen Dentalienton- und Ornatenton-Formation aufgebaut. An den bewaldeten Talflanken steht die Impressamergel-Formation und die Wohlgeschichtete Kalke-Formation des Oberjuras an. Die Höhen der Berge bestehen aus der Lochen-Subformation.

Lippach

Die Lippach entspringt ca. 1,2 Kilometer südöstlich von Böttingen neben einem kleinen aufgelassenen Steinbruch aus der Untere-Felsenkalke-Formation.

Blick über einen erhöht liegenden grünen Hang, der abwärts mit Bäumen bestanden ist, auf einen Gegenhang. Nahe der Bildmitte ist an diesem Hang der Busch- und Baumbewuchs dünner und es treten teils Felsen hervor.

Blick von Süden in das obere Lippachtal mit der Unteren und Oberen Felsenkalke-Formation im oberen Hangbereich.

Blick auf eine runde, aus Felsgestein und Beton gefertigte Quellfassung. Der Quelltopf befindet sich links im Bild, vor einer aus Felsblöcken bestehenden Mauer. Rechts davon ist eine Steintafel zu sehen, mit dem Motiv eines Schäfers.

Schäferquelle im Grauental, nahe der Einmündung in das Lippachtal.

Blick auf eine aus Felsblöcken bestehende Mauer. Aus einem Rohr in der Mauer fließt Wasser in eine ehemalige Viehtränke. Links der Bildmitte ist eine Schrifttafel erkennbar; auf ihr steht „Antoniusbrunnen“..

Antoniusquelle im Grauental, nahe der Einmündung in das Lippachtal.

Blick auf ein höher gelegenes Maisfeld mit vorgelagerter Grünfläche. Dahinter sind Gebäude einer Ortschaft zu erkennen. Links und rechts des Ortes erheben sich bewaldete Höhen.

„Blumberger Pforte“ zwischen dem Buchberg (links) und dem Eichberg (rechts).

Mehrfarbige Grafik, die den Bereich der Schwäbischen Alb mit der Donau und ihren wichtigsten Zuflüssen im Zeitalter Jungtertiär und Unterpleistozän zeigt.

Die Donau und ihre wichtigsten Zuflüsse im Jungtertiär und Unterpleistozän (Villinger, 2006b).

Blick auf flache Wiesen und Äcker. Im Hintergrund, vor langgestreckten bewaldeten Berghängen, verläuft eine stark befahrene Straße.

Die Aitrach hat ihren Ursprung östlich von Blumberg. Im Gewann „Oberes Ried“ liegt die Wasserscheide zwischen der Aitrach und dem Schleifbach bzw. der Wutach.

Blick auf eine flache bis flachwellige Landschaft mit Wiesen im Vordergrund, einer Baumgruppe im Mittelgrund sowie Äckern und einem bewaldeten Berg im Hintergrund und rechts.

Das Untere Aitrachtal bei Kirchen-Hausen

Der Brunnen TB VI der Wasserversorgung Unteres Aitrachtal Kirchen-Hausen südwestlich von Kirchen erschließt Grundwasser aus den quartären Kiesen und Sanden des Aitrachtals.

Farbige Grafik, die den Grundwasserhaushalt am Beispiel eines Hügels mit rechtsseitigem Abfluss zu einem Gewässer darstellt.

Schematische Darstellung des Grundwasserhaushalts unter Berücksichtigung der wichtigsten Bilanzglieder (KLIWA-Berichte, Heft 17, 2012; Copyright LfU RLP)

Mehrfarbige Grafik in Bausteinform: links mit Eingangsdaten, rechts mit mehreren Modulen zum Thema Bodenwasserhaushalt.

Module des Bodenwasserhaushaltsmodells GWN-BW zur Modellierung von Wasserhaushaltskomponenten, insbesondere der Grundwasserneubildung (Grafik: www.hydrosconsult.com/hydrologie/bodenwasserhaushalt/).

Externe Lexika

Wikipedia

Literatur

  • Arbeitskreis KLIWA (2012). Auswirkungen des Klimawandels auf Bodenwasserhaushalt und Grundwasserneubildung in Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz. – KLIWA-Berichte, Heft 17, Karlsruhe, verfügbar unter https://www.kliwa.de/grundwasser-wasserhaushalt.htm.
  • Armbruster, V. (2002). Grundwasserneubildung in Baden-Württemberg. – Freiburger Schriften zur Hydrologie, 17, 158 S., Freiburg i. Br.
  • DIN Deutsches Institut für Normung e. V. (1994). DIN 4049-3 Hydrogeologie, Teil 3: Begriffe zur quantitativen Hydrologie Berlin (Beuth-Verlag). [Stand des Wissens: 09.06.2004]
  • Franz, M. & Rohn, J. (2004). Erläuterungen zu Blatt 8117 Blumberg. – 3. Aufl., Erl. Geol. Kt. 1 : 25 000 Baden-Württ., VII+196 S., 2 Beil., Freiburg i. Br. (Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg).
  • Kotulla, M. (2018). Rasche Entstehung der Wutachschlucht?. – Studium Integrale Journal, 25. Jahrgang / Heft 1 - Mai 2018, S. 4–11.
  • Morhard, A. (2012). Kurzbeschreibung des Modells GWN-BW. Bedienung und Erweiterungen in Version 3.x. 32 S., Freiburg i. Br.
  • Villinger, E. (1977). Über Potentialverteilung und Strömungssysteme im Karstwasser der Schwäbischen Alb (Oberer Jura, SW-Deutschland). – Geologisches Jahrbuch, Reihe C, 18, S. 3–93.
  • Villinger, E. (1986). Untersuchungen zur Flußgeschichte von Aare-Donau/Alpenrhein und zur Entwicklung des Malm-Karsts in Südwestdeutschland. – Jahreshefte des Geologischen Landesamtes Baden-Württemberg, 28, S. 297–362, 3 Beil. [10 Abb., 2 Tab.]
  • Villinger, E. (2006a). Die Schwäbische Alb – eine geologische Bilderbuchlandschaft. – Rosendahl, W., Junker, B., Megerle, A. & Vogt, J. (Hrsg.). Schwäbische Alb, S. 8–23, München (Wanderungen in die Erdgeschichte, 18).
  • Villinger, E. (2006b). Eine Landschaft löst sich auf. Die Karstlandschaft Blaubeurer Alb mit dem Blautopf. – Look, E. R. & Feldmann, L. (Hrsg.). Faszination Geologie. Die bedeutendsten Geotope Deutschlands, S. 126–127, Stuttgart (Schweizerbart).
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