Zur Beschreibung der Bodengesellschaften in der Bodengroßlandschaft Buntsandstein-Schwarzwald wurde diese in 9 Bodenlandschaften unterteilt. Es handelt sich dabei um eine grobe Gliederung nach geomorphologischen und geologischen Gesichtspunkten. Bei den anthropogen veränderten Flächen werden in der...
Im Schwarzwald sind auf den Hochflächen im Mittleren Buntsandstein sandig-steinige, stark versauerte und nährstoffarme Böden verbreitet, die deutlich zur Podsolierung neigen (podsolige Braunerde bis Podsol; auf den Grinden Bändchenstaupodsol). Auf Oberem Buntsandstein besitzt das...
An den bewaldeten Talhängen im Buntsandstein-Schwarzwald dominieren Schuttdecken aus Gesteinen des Mittleren Buntsandsteins. Auf sandig-steinigen, oft blockführendem Hangschutt sind stark versauerte, nährstoffarme podsolige Braunerden bis Podsole verbreitet (im Grindenschwarzwald Bändchenpodsole)...
In der BGL Buntsandstein-Schwarzwald werden die Böden auf jungpaläozoischem Sedimentgestein (Oberkarbon, Perm) mitbehandelt. Diese treten besonders im Raum Baden-Baden/Gaggenau/Gernsbach, im Weitenauer Bergland und im Bereich mehrerer verstreuter Vorkommen im Mittleren Schwarzwald bodenbildend in...
Die Muschelkalk-Vorkommen auf den Buntsandstein-Bruchschollen in der Lahr-Emmendinger Vorbergzone, und kleinflächiger im Weitenauer Bergland, wurden der Bodengroßlandschaft Buntsandstein-Schwarzwald zugerechnet. Ausgangsmaterial der Bodenbildung sind überwiegend tonreiche Fließerden, die sich aus...
Die Böden aus Lösslehm oder Löss konzentrieren sich auf die tief gelegenen Randbereiche im Norden des Buntsandstein-Schwarzwalds und im Übergang zum Oberrheingraben bei Lahr und Emmendingen. Am Ostrand des Schwarzwalds finden sich nur wenige kleinflächige Lösslehmvorkommen. Vorherrschende Böden...
Pleistozäne Flussterrassen als Reste älterer Talböden blieben im Buntsandstein-Schwarzwald nur an wenigen Stellen mit geringer Flächenausdehnung erhalten, z. B. über dem Murgtal bei Gaggenau (Parabraunerden). Am Rand des Weitenauer Berglands ist im Wiesental eine kolluvial überdeckte Niederterrasse...
In den Talsohlen im Buntsandstein-Schwarzwald wechseln in Abhängigkeit vom Einzugsgebiet sandige, sandig-lehmige und lehmige Auensedimente. Weiterhin werden die Auenböden nach der Mächtigkeit des Auensediments und besonders nach dem Ausmaß des Grundwassereinflusses unterschieden. Verbreitet treten...
Die meisten Moore im Buntsandstein-Schwarzwald sind als Versumpfungsmoore in Mulden und auf Hochflächen, häufig im Bereich von Wasserscheiden entstanden. Hinzu kommen die Hang- und Quellmoore in Hanglage unterhalb von Quellaustritten sowie die aus ehemaligen Karseen entstandenen Verlandungsmoore...
Die weit verbreiteten sandigen, oft steinigen und sauren Böden, die z. T. im Wechsel mit staunassen Standorten vorkommen, lassen neben der dominierenden forstlichen Nutzung oft nur die Grünlandwirtschaft zu. Es gibt jedoch hinsichtlich der Bodengunst innerhalb des Buntsandstein-Schwarzwalds...
Die überwiegend bewaldete Mittelgebirgslandschaft des Odenwalds liegt zu etwa einem Drittel in Baden-Württemberg. Zur BGL Buntsandstein-Odenwald und -Spessart gehört das aus Unterem und Mittlerem Buntsandsteins aufgebaute, vom Neckartal zerschnittene Bergland des Zentralen Sandstein-Odenwalds und...
Zur Beschreibung der Bodengesellschaften in der Bodengroßlandschaft Buntsandstein-Odenwald und -Spessart wurde diese in 7 Bodenlandschaften unterteilt. Es handelt sich dabei um eine grobe Gliederung nach geomorphologischen und geologischen Gesichtspunkten. Bei den anthropogen veränderten Flächen...
Während sich auf den Bergrücken im Zentralen Sandstein-Odenwald sandig-steinige podsolige Braunerden bis hin zum Podsol gebildet haben, dominieren auf Oberem Buntsandstein im Hinteren und Kleinen Odenwald Braunerden und Parabraunerden mit Übergängen zum Pseudogley. Sie sind in mehrschichtigen, oft...
Der dominierende Bodentyp an den Hängen des Buntsandstein-Odenwalds ist die Braunerde. Oft zeigen die Böden Podsolierungsmerkmale, deren Intensität stark von der Substratzusammensetzung bzw. vom Ausmaß der äolischen Beimengung in der Decklage (Hauptlage) abhängt. Wo der Lösslehmanteil fehlt und der...
Höchste Erhebung im Odenwald ist der Vulkanberg Katzenbuckel. Auf Vulkangestein in seinem Gipfelbereich sind sehr flach entwickelte Braunerden, Ranker und Felshumusböden verbreitet. Die Böden auf den anschließenden Hängen sind in lösslehmreichen Fließerden entwickelt, die von tonig-steinigen...
An den südwestlichen und nordöstlichen Rändern der BGL Buntsandstein-Odenwald und -Spessart ist inselhaft Löss verbreitet. Vorherrschende Böden sind Parabraunerden, die aufgrund ihrer langen Nutzungsgeschichte zu einem gewissen Grad erodiert sind. in stark erodierten Bereichen finden sich...
Vorherrschende Böden auf Terrassen des Maintals sind sandige Braunerden mit Tonbändern im tieferen Unterboden. In alten Flussschlingen des Odenwald-Neckars finden sich z. T. Parabraunerden aus kiesführenden Fließerden. Auf Niederterrassen des Neckars sind Parabraunerden aus Hochflutsediment mit...
Während sich im Neckar-, Main- und Taubertal primär karbonathaltige Auensedimente finden, sind in den anderen Tälern des Odenwalds karbonatfreie Ablagerungen verbreitet. Weiterhin unterscheiden sich die in den Talauen ausgewiesenen Kartiereinheiten hinsichtlich des Grundwassereinflusses und der vom...
In der BGL Buntsandstein-Odenwald und -Spessart wurden wenige kleinflächige Vorkommen von Auftragsböden abgegrenzt. Es handelt sich um meist land‑ oder forstwirtschaftlich genutzte Auffüllungsflächen. Es wurde vorwiegend Boden‑ und Gesteinsmaterial aus dem Buntsandsteingebiet oder aus...
Die Bodeneigenschaften sind stark vom Ausgangsgestein abhängig. In der BGL Buntsandstein-Odenwald und -Spessart sind nährstoffarme, versauerte Böden auf Sandstein bzw. aus den daraus entstandenen Fließerden verbreitet. Die günstigsten Eigenschaften haben Böden die sich aus Löss, Lösslehm oder...