Der Höchsten westlich von Ravensburg bildet mit 838 m ü. NHN die höchste Erhebung im Alpenvorland zwischen Bodensee und Donau. Der Aussichtspavillion bietet einen ausgezeichneten Überblick über das umgebende Jungmoränen-Hügelland mit seinen glazialen Becken und Endmoränenzügen. Der Bergzug ist aus...
Auf der Westalb, Hegaualb und Klettgaualb (Schwäbische Alb, Baden-Württemberg) gibt es wasserwirtschaftlich bedeutende Grundwasservorkommen im Oberjura-Karstaquifer (Weißer Jura). Wichtige Aquiferkennwerte (Hydrogeologie) sind Hohlraumanteil, Transmissivität, Fließgeschwindigkeit, Ergiebigkeit und...
Das Informationssystem Oberflächennahe Geothermie für Baden-Württemberg (ISONG) des RPF/LGRB gibt Hinweise und Auskunft (Geologie, Hydrogeologie, Grundwasserstand) zur Errichtung von Erdwärmesondenanlagen/Bohrungen. Es informiert über Risiken und Einschränkungen beim Bau von Erdwärmesonden.
Ein großer Teil des Karstgrundwassers der Mittleren Alb (Schwäbische Alb, Baden-Württemberg) tritt aus Quellen aus. Im Seichten Karst gibt es meist Schichtquellen, im Tiefen Karst Stau- und Überlaufquellen (Hydrogeologie). Episodisch schüttende Hungerquellen und Übereichsysteme kommen in beiden...
Für die Erfassung der Grundwasserdynamik eines hydrogeologischen Systems (auf der Mittleren Alb, Baden-Württemberg) werden Grundwassergleichenpläne erarbeitet. Es werden Messungen vom Grundwasserspiegel und Spiegel von Oberflächengewässern sowie Austrittshöhen von Quellen und Markierungsversuche...
Auf der Mittleren Alb (Schwäbische Alb, Baden-Württemberg) gibt es wasserwirtschaftlich bedeutende Grundwasservorkommen im Oberjura-Karstaquifer (Weißer Jura). Wichtige Aquiferkennwerte (Hydrogeologie) sind Hohlraumanteil, Transmissivität, Fließgeschwindigkeit, Ergiebigkeit und Dispersivität.
Die Mittlere Alb (Schwäbische Alb, Baden-Württemberg) ist aus Karbonatgesteinen des Oberjuras (Weißer Jura) aufgebaut. Sie bilden den bedeutendsten Kluft- und Karstgrundwasserleiter des Landes. Der Oberjura wird von hydrogeologischen Deckschichten überlagert, die sich auf den Schutz des...
Die Hydrogeologische Region Mittlere Alb ist Teil der Schwäbischen Alb (Baden-Württemberg). Sie ist ein großes Karstgebiet und die Karbonatgesteine des Oberjura (Weißer Jura) bilden einen ergiebigen Karstgrundwasserleiter (Karstaquifer, Hydrogeologie). Das Grundwasser wird auch als Trinkwasser...
Im Keuperbergland Baden-Württembergs und den Neckar- und Tauber-Gäuplatten streichen die Steigerwald- (Untere Bunter Mergel), Hassberg- (Kieselsandstein) und Mainhardt-Formation (Obere Bunte Mergel) aus. Dabei bilden die Tonsteine die Gleitflächen (Gleithorizonte) der Massenbewegungen (Rutschung).
Der Lierbach hat südlich des ehem. Klosters Allerheiligen im Seebach-Granit eine tiefe Schlucht geschaffen. Durch die von steilen Felswänden gesäumte Schlucht fällt der Lierbach auf nur rund 300 Laufmetern um über 100 Höhenmeter. Er bricht dabei über mehrere hohe Wasserfälle ab. Der Grund für den...
In der BGL Altmoränen-Hügelland dominieren Parabraunerden, die sich in lösslehmhaltigen Fließerden entwickelt haben. Parabraunerden aus rißzeitlichen Moränensedimenten treten demgegnüber insgesamt deutlich zurück. Aufgrund der höheren Niederschläge ist die Lessivierung in der südöstlichen...
Für die Erfassung der Grundwasserdynamik eines hydrogeologischen Systems auf der Westalb, Hegaualb und Klettgaualb (Schwäbische Alb, Baden-Württemberg) werden Grundwassergleichenpläne erarbeitet. Es werden Messungen vom Grundwasserspiegel und Spiegel von Oberflächengewässern sowie Austrittshöhen...
Der EWS-Schadensfall Rudersberg-Zumhof (Erdwärmesonde, Baden-Württemberg) wurde durch eine fehlerhafte Geothermie-Bohrung (Grabfeld-Formation, Gipskeuper) verursacht. Grundwassereintritt in das anhydrithaltige Gestein hatte Gipskeuperquellen sowie Geländehebungen und Gebäudeschäden zur Folge.
Das Devon (Paläozoikum) ist in Baden-Württemberg auf kleine Vorkommen im Südschwarzwald begrenzt (Badenweiler–Lenzkirch-Zone). Dabei handelt es sich um marine Tonsteine und Grauwacken, die durch Conodonten (Fossilien) datiert werden konnten.
Variskische (variszische) Plutone (Magmatit, meist Karbon) sind in Baden-Württemberg im Grundgebirge von Schwarzwald und Odenwald verbreitet. Meist handelt es sich bei den Plutoniten um Granite und Granitoide. Im Odenwald sind auch Gabbros und Diorite zu finden.
Höhlen-, Spalten- und Dolinenfüllungen kommen in Karstgebieten des Muschelkalks und des Oberjuras sowie seltener im Gipskarst in den Grundgipsschichten des Keupers vor. In Baden-Württemberg sind besonders die quartären Hohlraumfüllungen des Pleistozäns auf der Schwäbischen Alb bekannt.
Als quartäres Windsediment (Pleistozän) werden Windablagerungen (äolisch) bezeichnet. Löss (Flugstaub) und Flugsand bildete sich während der Kaltzeiten im Periglazialraum. Lössreiche Gebiete sind u. a. der Oberrheingraben, der Kraichgau und das Neckarbecken.
Bindig kompressible Lockergesteine (Quartär) können sich bei Auflast setzen (Setzung, Ingenieurgeologie). Die tonigen bis schluffigen Sedimente (z. B. Auenlehm, Fließerde, Hochflutlehme) sind häufig im Oberrheingraben (Oberrhein- und Hochrheingebiet) und in Oberschwaben (Alpenvorland) anzutreffen.
Im Lagerstättengesetz finden sich rechtliche Grundlagen und Auflagen, nach denen in Baden-Württemberg Bohrungen für Brunnensysteme gemeldet werden müssen. Hierfür bietet das RPF/LGRB die Internetanwendung Bohranzeigensystem (BANZ) an.