Thema des Urmensch-Museums in Steinheim a. d. M. sind bedeutende Funde pleistozäner Säugetiere sowie der Fund des Schädels des Homo steinheimensis 1933. Es handelt es sich um den am vollständigsten erhaltenen Urmenschenschädel aus Deutschland. Der Schädel lag in sandigen Ablagerungen unterhalb der...
Viele Natur- und Heimatmuseen verfügen über geowissenschaftliche Abteilungen oder zumindest über wichtige geowissenschaftliche Sammlungen. Auch alte Handwerkstätigkeiten wie Steinhauerei, Töpferei oder Glasherstellung sind Themen, die in diesen Museen oft mit schönen Beispielen und regionalem Bezug...
Die Dauerausstellung im Museum Fischerhaus Öhningen-Wangen umfasst die Themenbereiche Pfahlbaufunde und Fossilien aus den Fundstellen in den Sedimenten eines tertiären Maarsees (Öhningen-Schichten). Der bekannteste Fund ist wohl der Riesensalamander (Andrias scheuchzeri). Die Fundstellen dienten...
Das Staatliche Museum für Naturkunde in Karlsruhe präsentiert die regionale Geologie am Oberrhein von der Entstehung der Erde bis heute. In der paläontologischen Abteilung wird die Entwicklung des Lebens seit dem Kambrium vor 540 Mio. Jahren dargestellt. Objekte der südbadischen Fossilfundstellen...
Das in der 1610 erbauten Badherberge des ehem. Sauerwasserbades untergebrachte Naturkundl. Museum in Göppingen-Jebenhausen zeigt v. a. die Fossilien-Sammlung des Theologen und Geologen Dr. Theodor Engel (1842–1933). Es handelt sich überwiegend um Funde aus dem Mittel- und Oberjura sowie dem Tertiär...
In den vergangenen Jahren nahm die Zahl der Natur- und Landschaftsschutzgebiete stetig zu. Für bedrohte Tiere und Pflanzen wurden dadurch zusätzliche Rückzugsgebiete geschaffen. Dabei kommt es darauf an, das wachsende Interesse der Bevölkerung an naturnahen Landschaften und einem ungestörten...
Wissenswertes zum Nationalpark Schwarzwald erfährt man in dem neu eröffneten Nationalparkzentrum auf dem Ruhestein. Mit der neuen, interaktiven Ausstellung zum wilder werdenden Wald, einem Kino, der Brücke der Wildnis, einem Shop und einem Café ist das neue Nationalparkzentrum ein spannendes...
Das Naturschutzzentrum Bad Wurzach besteht bereits seit 1985 und ist damit das erste dieser Einrichtungen in Baden-Württemberg. Eine seiner wichtigsten Aufgaben ist die Betreuung des Naturschutzgebietes Wurzacher Ried, einer einzigartigen Moorlandschaft, die 1989 sogar mit dem "Europadiplom...
Das Federseegebiet in Oberschwaben ist ein Refugium für seltene Pflanzen und Tiere. Es wird vom Naturschutzbund (NABU) in Bad Buchau betreut. Das zugehörige Informationszentrum wurde 1987 erbaut. Der Federsee umfasste noch vor etwa 200 Jahren eine Wasserfläche von rd. 2000 ha. Durch...
Eine der wichtigsten Aufgaben des Naturschutzzentrums Obere Donau in Beuron ist es, Besucher über die Landschaft, ihre ökologischen Zusammenhänge und Gefährdungen aufzuklären und sie für einen schonenden Umgang mit der Natur zu sensibilisieren. Das Obere Donautal, ein Durchbruchstal im Südwesten...
Das Pfrunger-Burgweiler Ried zwischen Ostrach und Wilhelmsdorf ist das zweitgrößte Moor Südwestdeutschlands. Im Naturschutzzentrum Wilhelmsdorf befindet sich die ständige Ausstellung „Moor erleben“ zur Natur, Entstehung, Nutzung und Renaturierung des Moors. In neun Themeninseln vermitteln...
Die Dauerausstellung im Naturschutzentrum Südschwarzwald auf dem Feldberg schlägt einen großen Bogen von der Landschaftsgeschichte über die Lebensräume mit ihren Tieren und Pflanzen bis zu den Eingriffen des Menschen und deren Folgen. Neben Vorträgen und Seminaren werden Exkursionen angeboten, bei...
Das Naturzentrum Kaiserstuhl bieetet einen Ausstellungsraum, in dem die wichtigsten Lebensräume des Kaiserstuhlgebiets, ein interaktives Geländemodell mit touristischen Informationen sowie die wichtigsten Gesteine des Kaiserstuhls gezeigt werden. Zum Betrachten gefundener Gesteine stehen Binokulare...
Kenntnisse über Boden und Grundwasserüberdeckung sind wichtig, um die Gefährdung des Grundwassers durch Schadstoffeinträge (Altlasten, Havarien, Pflanzenschutzmittel, Düngemittel) zu beurteilen. Die Schutzfunktion auf der Westalb, Hegaualb und Klettgaualb (Schwäbische Alb) ist durch Klüftungen und...
Die älteren, über der würmzeitlichen Niederterrasse und 20 bis über 200 m über dem Hochrhein gelegenen, früh- bis mittelpleistozänen Fluss-, Gletscher- und Seeablagerungen sind abgesehen von stärker geneigten Hängen häufig von Lösslehm bzw. lösslehmreichen Fließerden bedeckt. Vorherrschende Böden...
Mit einer Kartiereinheit wurden in der Bodengroßlandschaft Altmoränen-Hügelland einzelne kleinflächige Auffüllungsflächen abgegrenzt und die zugehörigen Auftragsböden beschrieben, die hauptsächlich aus Auftragsmaterial aus natürlichen Substraten bestehen. Anthropogene Bodenumlagerungen fanden auch...
In den Bergländern westlich und nördlich des Bodensees finden sich innerhalb des Jungmoränen-Hügellands Schotter und Gletschersedimente älterer Eiszeiten. Darauf haben sich meist Parabraunerden entwickelt. An Steilhängen gibt es A/C-Böden.
Die Niederterrasse erhebt sich mit einer mehrere Meter hohen Terrassenstufe (Hochgestade) über der früheren Aue am südl. Oberrhein. Die ackerbaulich genutzte ebene Niederterrasse war während der letzten Kaltzeit die Überflutungsfläche des Rheins. Im Holozän haben sich rötlich gefärbte...
In der BGL Buntsandstein-Schwarzwald wurden wenige kleinflächige Vorkommen von Auftragsböden abgegrenzt. Es handelt sich um meist land‑ oder forstwirtschaftlich genutzte Auffüllungsflächen. Es wurde vorwiegend Boden‑ und Gesteinsmaterial aus dem Buntsandsteingebiet, örtlich auch aus...