Der Bildsteinfelsen befindet sich südlich von Dachsberg-Urberg. Es handelt sich um eine nach Süden abfallende steile Felsregion mit großen Blockfeldern. Am Bildsteinfelsen tritt im Bereich von Gneisen der Wiese-Wehra-Formation ein größeres Amphibolitvorkommen auf. Unterhalb des Aussichtplateaus,...
Die Battertfelsen erheben sich knapp 2 km nordöstlich der Stadtmitte von Baden-Baden. Das Felsgelände des Battert besteht aus Sedimentgesteinen des Rotliegenden (Michelbach-Formation). Am westlichen Sporn liegt die Ruine von Schloss Hohenbaden als Ausgangspunkt mehrerer Wege im Gebiet.
Das Gottschläggebiet bei Ottenhöfen besteht überwiegend aus Grünberg-Quarzporphyr (Rhyolith) aus dem Perm. Die Felspartie des Karlsruher Grats ist der Rest einer gewaltigen Spalteneruption, die auf über 4 km Länge und bis 750 m Breite mächtige Ergussmassen hinterlassen hat. Es ist eine urtümliche...
Die engen und felsigen Täler von Schlücht und Schwarza sind charakteristische Landschaftsteile des Hotzenwalds. Zahlreiche Felsen aus St. Blasien-Granit und besonders hartem Granitporphyr ragen aus den sehr steilen Hängen hervor.
Im Odenwald finden sich mehrere interessante Felsbildungen im Grundgebirge sowie im Buntsandstein-Gebiet. Dazu kommen eindrucksvolle Ansammlungen großer Buntsandsteinblöcke an den Hängen, die als Blockströme bezeichnet werden. Eine Besonderheit sind die Felsen aus Vulkangestein auf dem Gipfel des...
In den tief eingeschnittenen Tälern der Gäulandschaften tritt der Muschelkalk z. T. felsbildend in Erscheinung. An manchen Stellen haben sich die Felsen an Abrissklüften von der Hochfläche gelöst (Hessigheimer Felsengärten, Gähnender Stein bei Sulz a. N.). Weitere für den Geotourismus interessante...
Östlich von Oberndorf-Aistaig bildet der Bollerfels am Hang des Neckartals eine über 20 m senkrecht abfallende Felswand im Oberen Muschelkalk. Am Fuß der Felswand hat sich mit der Brandhalde eine umfangreiche Schutthalde gebildet. An den Hängen in der Umgebung sind immer wieder Rutschungen...
Die Hessigheimer Felsengärten bei Hessigheim liegen am oberen rechten Talhang des Neckars und bilden eine Felswand mit davor stehenden Felsmauern und -türmen aus Gesteinen der Meißner-Formation (Oberer Hauptmuschelkalk).
Die Wutachschlucht ist eines der geologisch und ökologisch interessantesten Gebiete Baden-Württembergs. Da sie vom kristallinen Grundgebirge über die Trias (Buntsandstein, Muschelkalk, Keuper) bis zum Jura verläuft, kann man einen großen Teil der geologischen Vielfalt Baden-Württembergs entdecken.
Im gesamten Keuperbergland finden sich immer wieder kleinere natürliche Felsbildungen und Gesteinsaufschlüsse. Auf größeren Flächen sind die Gesteine und die am Hang abgelaufenen Prozesse an mehreren Rutschungshängen zu beobachten. Von herausragender Bedeutung für das Studium der Keupergesteine und...
Zu den geotouristisch interessanten Formen des Albvorlands wurden v. a. die Berg- und Hügelkuppen aus Vulkangestein im Raum Kirchheim u. T. /Metzingen genommen. Außerdem zählen mehrere in der Landschaft auftretende Rutschgebiete dazu.
Charakteristisch für die Schwäbische Alb sind die zahlreichen Felsbildungen aus hellem Oberjura-Kalkstein, die sich v. a. entlang des Albtraufs, im Oberen Donautal und in anderen Tälern aufreihen. Hinzu kommen Felsen und Landschaftsformen im Bereich der Vulkanbildungen der Mittleren Alb (z. B...
Die Höllenlöcher im obersten Traufbereich bei Dettingen an der Erms sind bis 100 m lange Abrissklüfte, an denen sich größere, im Schichtverband erhaltene Schollen oder Felstürme auf Grund von Subrosion im mergeligen Untergrund vom anstehenden Albkörper gelöst haben und in geologischen Zeiträumen...
Bei Gerstetten-Heldenfingen auf der östlichen Schwäbischen Alb ist ein fossiles Kliff aus der Zeit der Oberen Meeresmolasse (Miozän) mit Bohrmuschel-Löchern und einer Brandungs-Hohlkehle aufgeschlossen. Es ist einer der Geopoints des Geoparks Schwäbische Alb. Durch die Klifflinie wird die...
Beim Randecker Maar südöstlich von Bissingen an der Teck-Ochsenwang handelt es sich um das größte vulkanische Objekt der Schwäbischen Alb. Es gehört zum Urach-Kirchheimer Vulkanfeld, das im Tertiär (Miozän) vor etwa 17 Mio. Jahren aktiv war.
Eine reiche Auswahl an geotouristisch interessanten Landschaftsausschnitten und Felsbildungen findet sich im Alpenvorland. Es handelt sich zum einen um Landschaftsformen und erratische Blöcke, die im Zusammenhang mit der früheren Vergletscherung entstanden sind, zum anderen auch um Felsen,...
Zwischen Singen am Hohentwiel und Engen erheben sich im Westteil des baden-württembergischen Alpenvorlands große Bergkegel bis mehr als 300 m über die Landschaft. Die Hegau-Vulkane (Hohenhewen, Hohenstoffeln, Hohentwiel u. a.) bilden hier bekannte Geotope.
Zu den geotouristisch interessanten Landschaften im Oberrheingebiet zählen beispielsweise die Dünengebiete in der nördlichen Oberrheinebene oder die Auenlandschaft im Naturschutzgebiet „Taubergießen“. Als Felsbildung ist der Isteiner Klotz bei Efringen-Kirchen als herausragendes Beispiel zu...
Der markante Klotzenfelsen nordwestlich von Istein ist aus korallenreichen, massigen sowie schwach gebankten Kalkgesteinen des Oberjuras aufgebaut. In den Felswänden sind Nischen und Höhlungen, die „Balmen“, vorhanden, die von einem früheren Rhein in höherem Niveau ausgewaschen worden sind.
Auf der Schwetzinger Hardt in der nördlichen Oberrheinebene findet sich mit den Sandhausener Dünen das größte Vorkommen mit Flugsanddünen in Baden-Württemberg. Der überwiegende Teil des Flugsandes wurde während trocken-kalter Phasen der letzten Kaltzeit von den kiesig-sandigen Terrassen des Rheins...