Die Kiesgrube Scholterhaus bei Biberach gehört zum Altmoränen-Hügelland zwischen dem äußeren Endmoränenwall der Rißeiszeit bei Warthausen und den südlich davon gelegenen Moränenrücken der Eisrandlage. Die Grube erschließt eine bis 60 m hohe Abbauwand mit Kiesen und Sanden aus Vorstoßschottern (...
Nördlich der Straße von Laupheim nach Burgrieden-Hochstetten befindet sich eine größere Kiesgrube, in der Kiese und Sande der Mindel-Deckenschotter abgebaut werden. Sie sind der jüngste Teil einer Abfolge frühpleistozäner Flussablagerungen. Der Schotter ist nahe der Oberfläche deutlich verwittert,...
Am Rand des Ablachtals südwestlich von Mengen liegt eine Ziegeleigrube, in der Mergel der Unteren Süßwassermolasse abgebaut wurden. Die Mergel haben ein bunt gestreiftes Aussehen. Sie entsprechen einer Beckenfazies der Unteren Süßwassermolasse und erreichen insgesamt ca. 60 m Mächtigkeit. Die...
In der Ziegeleigrube bei Hüttisheim-Humlangen ist ein für die Deckenschotterlandschaft charakteristisches Profil aus würmzeitlichem Löss über pleistozänem Lösslehm und Günz-Deckenschotter aufgeschlossen. Im Aufschlussprofil konnten vier fossile warmzeitliche Bodenbildungen beschrieben werden...
Die Aufschlüsse in Steinbrüchen, Gruben und an Wegaufschlüssen im Oberrhein- und Hochrheingebiet erschließen ein breites geologisches Spektrum. Neben Kiesgruben in eiszeitlichen Flussablagerungen handelt es sich besonders um Aufschlüsse in Gesteinen der Trias, des Juras und des Tertiärs im Bereich...
In der Grube nordwestlich von Heidelberg-Grenzhof wurden Kiese aus dem mittleren Teil des Neckarschwemmfächers abgebaut. Sie bestehen v. a. aus Muschelkalk‑ und Buntsandsteingeröllen, aber auch aus Schilfsandstein, Granit, Porphyr und seltener aus Basalt des Katzenbuckels. Nordwestlich der...
Die Eichgasse ist Teil des Lösshohlwege-Pfads bei Vogtsburg im Kaiserstuhl-Bickensohl. Die Buntenhalengasse südwestlich von Bötzingen-Oberschaffhausen ist auch ein als Naturdenkmal geschützter Hohlweg im Löss des Kaiserstuhls.
Östlich von Kippenheim hat sich durch jahrhundertelange Benutzung ein tiefer Hohlweg im Löss gebildet. An den bis zu 15 m hohen Wänden sind mächtige Lösse aufgeschlossen, die während der Kälteperioden der letzten Eiszeiten aus den vegetationsarmen Schotterfluren der Rheinebene ausgeblasen und an...
Die ca. 35 m hohe Lösswand bei Riegel am Kaiserstuhl zeigt eine Abfolge mehrerer Lössgenerationen mit deren Bodenbildungen und Überdeckung durch die nächst jüngeren Lössschichten. Jede dieser Schichtfolgen schließt nach oben mit einer Bodenentwicklung ab. Unterhalb der Paläoböden fiel der...
Die Vulkanruine Kaiserstuhl liegt inmitten der Oberrheinebene, nordwestlich von Freiburg (Totenkopf 557 m ü. NHN). Geologisch gliedert sich der Kaiserstuhl in vier Haupteinheiten. Der vulkanische Kaiserstuhl entstand im Tertiär (Miozän) vor etwa 18–15 Mio. Jahren an einer Schwächezone im...
Besonders eindrucksvoll sind in der Landschaft häufig die vom Wasser geschaffenen Formen, wie z. B. Bachbetten, Prallhänge oder Wasserfälle. Wasser ist nicht nur ein lebendiges Element in der Landschaft, sondern prägt auch das Landschaftsbild. Große Wasserfälle werden von sehr vielen Besuchern...
Im Schwarzwald finden sich zahlreiche Wasserfälle unterschiedlichster Größe als geotouristische Ziele. Oft entstanden sie dort, wo sich die Täler durch die junge rheinische Erosion oder durch die Überformung durch Gletscher stark eingetieft haben und die Seitenbäche, wenn sie auf hartes Gestein...
Bei Forbach-Langenbrand liegen zahlreiche Felsblöcke in der Murg. Sie zeigen ebenso wie die Schwellen aus Forbach-Granit im Flussbett starke Auskolkungen und Strudeltöpfe. Flussabwärts erheben sich die Füllenfelsen über die Murg, sie bestehen aus Forbach-Granit.
Zwischen Todtnau und Aftersteg stürzt sich am Steilhang des Scheuermattwalds das Stübenbächle in einem breiten Wasserfall in mehreren Stufen über 60 m in die Tiefe. Entstanden ist der Wasserfall während der Eiszeiten.
Die Triberger Wasserfälle, ein weltbekanntes und viel besuchtes Ausflugsziel am südlichen Stadtrand von Triberg, gelten als die höchsten Wasserfälle Deutschlands. Die Gutach stürzt auf insgesamt 162 m in die Tiefe über hausgroße Blöcke aus Triberger Granit. Der Wasserfall ist über gute Wege und...
Manche kleine Nebentäler des Odenwälder Neckartals sind schluchtartig ausgebildet (Wolfsschlucht, Margaretenschlucht). Kleine Wasserfälle und die aufgeschlossenen Schichten des Buntsandsteins machen sie zu einem interessanten geotouristischen Ziel.
Die Margaretenschlucht bei Neckargerach, wo das Neckartal in den Odenwald eintritt, erschließt in einem lückenlosen Profil Mittleren und Oberen Buntsandstein. Der Flursbach entspringt bei Reichenbuch und durchfließt zunächst ein ca. 800 m langes Hochtal, das in Oberen Röttonen im Oberen...
Durch die Verkarstung sind die Gäulandschaften eher arm an Gewässern. Wo sie aber von Flüssen und Bächen gequert werden, finden sich an Prallhängen und Uferböschungen immer wieder sehenswerte Aufschlüsse. Meistens sind die Gesteinsschichten des Muschelkalks angeschnitten.
Der Kocherprallhang an der Grimmbachmündung, einer der schönsten natürlichen Aufschlüsse im Unteren Muschelkalk in Baden-Württemberg, liegt etwa 1 km südlich von Braunsbach. Er erschließt eine über 20 m mächtige Abfolge von dünnbankigen Kalk- und Dolomitsteinen mit einzelnen Mergelsteinlagen und...
An den vom Keuper gebildeten Schichtstufen und Talhängen sind oft steile Klingen eingeschnitten, in denen die Ton-, Mergel- und Sandsteine aufgeschlossen sind. Gelegentlich führen harte Sandsteinbänke zur Ausbildung kleiner Wasserfälle. Auch an Prallhängen der Bäche und Flüsse ist mancherorts die...