Die Glazialablagerungen (Altmoräne) im Süden der Mittleren Schwäbischen Alb sind meist von lösslehmhaltigen Fließerden bedeckt. Als Böden sind Parabraunerden und Braunerden verbreitet. Wo der Gletscher viel Mergelverwitterungsmaterial des Oberjuras aufgearbeitet hat, treten Böden mit sehr...
In den Talauen der Mittleren und Westlichen Schwäbischen Alb sind Böden mit mittlerem Grundwassereinfluss verbreitet (Auengley-Brauner Auenboden und Brauner Auenboden-Auengley). Es handelt sich um kalkhaltiges, schluffig-lehmiges Auensediment, das von Flussschotter, örtlich auch von lockerem...
Bei den anthropogenen Bildungen auf der Mittleren und Westlichen Schwäbischen Alb handelt es sich meist um flächenhaft aufgeschüttetes Aushubmaterial aus dem Siedlungs‑ und Verkehrswegebau. Dazu gehören auch Auftragsböden im Bereich rekultivierter Steinbrüche. Die Auftragsböden sind meist...
Die Eigenschaften der Böden auf der verkarsteten Mittleren und Westlichen Schwäbischen Alb hängen in erster Linie von ihrem Wasserspeichervermögen und damit v. a. von ihrer Gründigkeit ab. Diese kann wegen des verkarsteten Untergrunds kleinräumig sehr stark wechseln. Wo eine Überdeckung mit...
Bei der Beurteilung der Böden nach ihrer Leistungsfähigkeit erfolgt für jede Kartiereinheit in der BGL Mittlere und Westliche Schwäbische Alb eine 4-stufige Bewertung der Bodenfunktionen: "Standort für naturnahe Vegetation", "Natürliche Bodenfruchtbarkeit", "...
Die BGL Baaralb, Oberes Donautal, Hegaualb und Randen bildet den Südwesten der verkarsteten Schwäbischen Alb. Der Albtrauf markiert die oberste Stufe der südwestdeutschen Schichtstufenlandschaft. Ausgangsmaterial der Böden sind neben Oberjura-Kalkstein, Kalkstein-Schuttdecken, Mergelstein und...
Zur Beschreibung der Bodengesellschaften in der Bodengroßlandschaft Baaralb, Oberes Donautal, Hegaualb und Randen wurde diese in 8 Bodenlandschaften unterteilt. Es handelt sich dabei um eine grobe Gliederung des geologischen Untergrunds. Zusätzlich wurden die steilen Trauf- und Talhänge als eigene...
An den Trauf- und Talhängen der Baaralb und im Donautal sind v. a. Rendzinen verbreitet. Ebenso sind sie in Tälern der Hegaualb und an den Traufhängen des Randens und des Kleinen Randens vorherrschend. Die typische Mull-Rendzina aus Kalkstein-Hangschutt besitzen meist einen mächtigen schwarzen,...
Die Böden auf den Hochflächen von Baaralb, Hegaualb und Randender Schwäbischen Alb (Oberjura) werden v. a. bzgl. ihrer Entwicklungstiefe und Gründigkeit differenziert. Hinzu kommt die Unterscheidung zwischen Karbonatgestein (Rendzina und Terra Fusca) und Mergelgestein (Pararendzina und Pelosol). In...
Tertiär-Ablagerungen bedecken große Teile der Hegaualb und des Kleinen Randens. Auf geröllführenden Mergeln und Konglomeraten der Jüngeren Juranagelfluh (Obere Süßwassermolasse) überwiegen wenig entwickelte Böden (Pararendzina, Rendzina), die als Erosionsprofile zu deuten sind. Daneben sind...
Die basaltische Kraterfüllung des Höweneggs auf der Hegaualb südlich von Immendingen ist zum großen Teil durch den früheren Abbau entfernt worden. Basaltgestein (eigentlich Foidit) ist aber als Schuttkomponente überall in den bodenbildenden Deckschichten enthalten. Braunerden mit dunkler Bodenfarbe...
Auf der östlichen Hochfläche des Kleinen Randens findet sich eine oft nur sehr geringmächtige und lückenhaft vorhandene Decke aus rißzeitlichem Moränensediment, die großflächig von lösslehmreichen Fließerden überlagert wird (Deck‑ und Mittellage). Vorherrschende Böden sind Parabraunerden, die wegen...
Die obermiozänen-pliozänen Höhenschotter der Urdonau finden sich meist nur als lockere Kiesstreu auf den Hochflächen. Auf den tiefergelegenen pleistozänen Flussterrassen an der Oberen Donau sind v. a. Parabraunerden entwickelt. Auf Terrassen im rel. breiten Donautal bei Tuttlingen finden sich oft...
In dem engen 35 km langen Durchbruchstal der Oberen Donau zwischen Fridingen und Inzigkofen zeigt die Oberfläche das ausgeprägte Kleinrelief einer aktiven Aue. Sehr einheitlich sind dort kalkhaltige Braune Auenböden (Vegen) verbreitet. Auenböden mit Grundwassereinfluss treten nur untergeordnet in...
Mit einer Kartiereinheit wurden landwirtschaftlich genutzte Auffüllungsflächen im Oberen Donautal im Bereich der Autobahnanschlussstelle Geisingen abgegrenzt. Die Auftragsböden sind meist kalkhaltig und oft stark steinig. Auftragsböden und starke Veränderungen der Oberfläche finden sich in den...
Die Eigenschaften der Böden auf der verkarsteten Baaralb, Hegaualb und auf dem Randen hängen in erster Linie von ihrem Wasserspeichervermögen und damit v. a. von ihrer Gründigkeit ab. Diese kann wegen des verkarsteten Untergrunds kleinräumig sehr stark wechseln. Wo eine Überdeckung mit...
Bei der Beurteilung der Böden nach ihrer Leistungsfähigkeit erfolgt für jede Kartiereinheit in der BGL Baaralb, Oberes Donautal, Hegaualb und Randen eine 4-stufige Bewertung der Bodenfunktionen: "Standort für naturnahe Vegetation", "Natürliche Bodenfruchtbarkeit", "...
Bei den Iller-Riß-Platten handelt es sich um weitläufige Verebnungs- und Hochflächenbereiche, die von pleistozänen Flussterrassen (Deckenschotter) über Sockelgesteinen aus Molassesedimenten gebildet werden. Im Norden schließt sich entlang der Donau das Tertiärhügelland aus Molasseablagerungen an...
Zur Beschreibung der Bodengesellschaften in der Bodengroßlandschaft Iller-Riß-Platten wurde diese in 6 Bodenlandschaften unterteilt. Es handelt sich dabei um eine grobe Gliederung des geologischen Untergrunds. Zusätzlich wurden die grundwassererfüllten Hohlformen als eigene Bodenlandschaft...
An Terrassenhängen im Bereich der Iller-Riß-Platten sind Parabraunerden verbreitet, die unter landwirtschaftlicher Nutzung häufig erodiert sind. Das Solum besteht aus Material der Oberen Süßwassermolasse (Basislage), das unter Wald von einer geringmächtigen lösslehmhaltigen Fließerde überlagert...