In den Auen des Östlichen Albvorlands weisen die Bodenverhältnisse größere Unterschiede auf. Am Oberlauf der Rems herrschen kalkhaltige Braune Auenböden aus geringmächtigen, Kies führenden Auenlehmen vor. Im oberen Jagsttal dominieren dagegen Auenböden mit höherem Grundwasserstand (Auengley-Brauner...
Die Böden im baden-württembergischen Teil des Nördlinger Ries können nach ihrem geologischen Ausgangsmaterial unterteilt werden. Am Kraterrand handelt es sich um mesozoische Gesteinsschollen und um Rückfallmaterial von emporgeschleuderten Gesteinsmassen aus Bestandteilen des Deckgebirges und...
Die Bereiche der Siedlungs- und Infrastrukturflächen im Östlichen Albvorland und Nördlinger Ries werden in der Bodenkarte nicht beschrieben. Mit Einheit m36 wurden einzelne Auffüllungsflächen abgegrenzt und die zugehörigen Auftragsböden beschrieben, die hauptsächlich aus aufgeschüttetem...
Die im Östlichen Albvorland vorherrschenden Pelosole mit ihren tonigen P-Horizonten sind durch ein spezifisches bodenphysikalisches Verhalten charakterisiert. Bei Trockenheit und geschrumpften Bodenaggregaten führen die zwischen den Gefügekörpern auftretenden Hohlräume zu einer guten Durchlüftung...
Bei der Beurteilung der Böden nach ihrer Leistungsfähigkeit erfolgt für jede Kartiereinheit in der BGL Östliches Albvorland und Nördlinger Ries eine 4-stufige Bewertung der Bodenfunktionen: „Standort für naturnahe Vegetation“, „Natürliche Bodenfruchtbarkeit“, „Ausgleichskörper im Wasserkreislauf“...
Das Albvorland wird durch die Gesteine des Unter- und Mitteljuras bestimmt (Schwarzer und Brauner Jura). Es überwiegen Ton- und Mergelgesteine. Sand- und Kalksteinbänke im tieferen Unterjura bilden ausgedehnte Verebnungen. Weite Bereiche des Mittleren Albvorlands, besonders die Filderebene, sind...
Zur Beschreibung der Bodengesellschaften in der Bodengroßlandschaft Mittleres und Westliches Albvorland wurde diese in 7 Bodenlandschaften unterteilt. Es handelt sich dabei um eine grobe Gliederung des geologischen Untergrunds. Bei den anthropogen veränderten Flächen ist in der unten stehenden...
Im Verbreitungsgebiet des Unterjuras im Mittleren und Westlichen Albvorland sind Pelosole und Pararendzinen die vorherrschenden Böden. Wo wenig Erosion stattfand kommen zweischichtige Pelosol-Braunerden und Braunerde-Pelosole vor. Eine Besonderheit sind die dunkelgefärbten Böden auf bituminösem...
Im Verbreitungsgebiet des Mitteljuras im Mittleren und Westlichen Albvorland sind Böden aus Ton- und Tonmergelsteinen bestimmend. Pararendzinen und Pelosole sind die vorherrschenden Böden. In abzugsträgen Flachlagen haben sich auf dem schwer wasserdurchlässigen, Material Pseudogleye entwickelt. Auf...
Auf den von vulkanischen Tuffbrekzien gebildeten Bergkegeln und Kuppen im Albvorland (Limburg bei Weilheim a. d. T., Floriansberg und Jusi bei Metzingen u. a.) treten typischerweise Pararendzinen auf. Im Bereich der überwiegend kleinen vulkanischen Gebilde, deren Schlotfüllungen von...
Auf den Lösslehmen im Mittleren und Westlichen Albvorland sind v. a. erodierte Parabraunerden verbreitet, die oft Übergänge zu Pseudogleyen aufweisen. Im Lössverbreitungsgebiet der Filderebene kommen Parabraunerden vor, die humose Flecken im Unterboden besitzen (degradierte Tschernosem-...
Auf den Niederterrassen im Mittleren und Westlichen Albvorland sind Rendzinen die charakteristischen Böden. Zeugen der älteren Landschaftsgeschichte sind kiesige Flussablagerungen ehemaliger Talböden, die heute als Terrassenreste hoch über den Auen auftreten. Die i. d. R. kleinflächigen Vorkommen...
Bei fehlendem oder geringem Grundwassereinfluss sind in den Auen des Mittleren und Westlichen Albvorlands meist kalkhaltige Braune Auenböden (Vegen) typisch. Infolge örtlich etwas höher stehenden Grundwassers treten in manchen Laufabschnitten Auengley-Braune Auenböden begleitend hinzu oder sie...
Die Bereiche der Siedlungs- und Infrastrukturflächen im Mittleren und Westlichen Albvorland werden in der Bodenkarte nicht beschrieben. Mit Einheit n28 wurden einzelne, z. T. größere Auffüllungsflächen abgegrenzt und die zugehörigen Auftragsböden beschrieben, die hauptsächlich aus aufgeschüttetem...
Die im Mittleren und Westlichen Albvorland weit verbreiteten Pelosole besitzen meist ein hohes Gesamtporenvolumen, welches jedoch von Feinporen dominiert wird, in denen das Bodenwasser durch Adhäsionskräfte so fest gebunden vorliegt, dass es als sog. „Totwasser“ für die Pflanzenwurzeln nicht...
Zur Beschreibung der Bodengesellschaften in der Bodengroßlandschaft Albuch und Härtsfeld (Östliche Alb, Ostalb) wurde diese in 8 Bodenlandschaften unterteilt. Es handelt sich dabei um eine grobe Gliederung des geologischen Untergrunds. Zusätzlich wurden die steilen Trauf- und Talhänge als eigene...
Rendzinen aus Hangschutt an Oberhängen, Pararendzinen aus tonigen Fließerden und alte Rutschmassen an weniger steilen Unterhängen sind die übliche Bodenabfolge an den Traufhängen. Im Einzelnen ergeben sich aber je nach Art und Alter der Hangsedimente kleinräumige Unterschiede im Bodenmuster. Die an...
Charakteristisch für die östliche Kuppenalb (Albuch und Härtsfeld) ist die, im Vergleich zur restlichen Alb, geringere Reliefierung. Dies hat zur Folge, dass in vielen flachen Geländeteilen geringmächtiger Rückstandston der Karbonatgesteinsverwitterung erhalten geblieben ist. Terrae fuscae,...
Im Süden von Albuch und Härtsfeld (Ostalb) sind örtlich Böden auf Molassesedimenten verbreitet. Östlich des Brenztals bilden lokal Urbrenz-Sande das Ausgangsmaterial der Bodenbildung. Auf der Stubersheimer Alb sind die Böden an wenigen Stellen auf Jüngerer Juranagelfluh entwickelt.
Besonders im Norden von Albuch und Härtsfeld (Ostalb) ist tertiärer Feuersteinlehm verbreitet, der oft von lösslehmreichen Fließerden überlagert wird (Feuersteinschlufflehm). Verbreitete Bodentypen sind Parabraunerden, Terra fusca-Parabraunerden und Braunerden. Es kommen aber auch Braunerde-...