Die tieferen Hochrhein-Deckenschotter im Hegau, Schiener Berg und Hochrhein-Bodensee sind quartäre Ablagerungen (Lagerstätten, Nagelfluh). Die Rohstoffvorkommen (Grobkiese) wurden u. a. am Heilsberg (Gottmadingen) und Rauhenberg (Gailingen) gewonnen und für den Verkehrswegebau und Tiefbau verwendet.
Die Kiese und Sande der Illmensee- und Dietmanns-Formation (Oberschwaben, Baden-Württemberg) sind durch Gletschervorstöße (Schmelzwasserschotter) im Pleistozän (Quartär) gebildet worden. Die Lagerstätten (Rohstoffe) bestehen aus Geröllen und werden im Trockenabbau gewonnen.
Die Deckenschotter in Oberschwaben (Baden-Württemberg) sind Lagerstätten aus der Mindel- und Günz-Eiszeit (Pleistozän, Quartär). Die Rohstoffe (häufig Nagelfluh) werden im Bereich Pfullendorf–Denkingen–Heiligenberg–Herdwangen–Schönach abgebaut und für Verkehrswegebau und Tiefbau verwendet.