Die Bodengunst im südl. Oberrheingebiet beruht u. a. auf den weit verbreiteten fruchtbaren Lössböden, die allerdings sehr anfällig für die Bodenerosion durch Wasser sind. Dem Bodenabtrag und den damit verbundenen negativen Folgen für die Bodeneigenschaften sollte mit geeigneten Schutzmaßnahmen...
Bei der Beurteilung der Böden nach ihrer Leistungsfähigkeit erfolgt für jede Kartiereinheit in der BGL Südliches Oberrheinisches Tiefland, Hochrheingebiet und Klettgau eine 4-stufige Bewertung der Bodenfunktionen: "Standort für naturnahe Vegetation", "Natürliche Bodenfruchtbarkeit...
In den tertiären Gesteinen (Lockergestein) der Vorbergzone des südlichen Oberrheingrabens (Baden-Württemberg) treten Hangrutschungen zwischen Basel und Müllheim auf. Vor allem an Böschungen und Hängen kommen die wenig konsolidierten Sedimentgesteine ins Rutschen.
Zwischen Auggen und Schliengen (Baden-Württemberg) befinden sich Hänge bei denen es zu Hangrutschungen kam. Sie sind aus tertiären Gesteinen der Schliengen-, Haguenau- und Küstenkonglomerat-Formation aufgebaut. Zur Sanierung wurden u. a. Drainagen angelegt.
Kiese (sandig) sind Rohstoffe (Lagerstätten, Kieslager, Kiesablagerungen), die in Baden-Württemberg im Oberrheingraben, Alpenvorland (Nagelfluh, Schmelzwasserablagerungen) und Schwarzwald (quartäre Flusstäler) vorkommen. Kiese sind gerundete Gesteinskörner mit Korngrößen zwischen 2 und 63 mm.
Die Kiese und Sande im nördlichen Oberrheingraben (Baden-Württemberg; Mannheim-, Viernheim- und Neuzenlache-Formation) entstanden im Pleistozän (Quartär) in einem Flusssystem (Flussrinnen). Die Lagerstätten (Kieslager) bestehen aus Geröllen wie Kieselschiefer, Quarzite und Flyschkalke (Leitgerölle).
Die Kiese und Sande im mittleren und südlichen Oberrheingraben (Neuenburg-, Breisgau- und Ortenau-Formation) entstanden im Pleistozän (Quartär). Die Lagerstätten (Kieslager) bestehen aus gerundeten Geröllen und werden für den Verkehrswegebau sowie die Betonherstellung genutzt.
Die Kiese und Sande des Neckars (Baden-Württemberg) im Oberrheingraben zwischen Mannheim und Heidelberg sind pleistozänen Alters (Quartär). Bei den Lagerstätten (Kieslager) handelt es sich um den Schwemmfächer (Neckarschwemmkegel) des Flusses. Die Rohstoffvorkommen bestehen aus Geröllen (Verwendung...
Die Mergelsteine der Elsässer Molasse (Tertiär, Oligozän) im Tertiärhügelland (südlicher Oberrheingraben, Baden-Württemberg) wurden in der Tongrube Rümmingen (Raum Lörrach) abgebaut. Es handelt sich um Mergelsteine, Sande und Kalksandsteine. Die Lagerstätten dienten zur Herstellung von...