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Ornatenton

Verbreitungsgebiet: Kanderner Vorbergzone

Erdgeschichtliche Einstufung: Ornatenton-Formation (jmOR), Mitteljura

(Hinweis: Die Rohstoffkartierung liegt noch nicht landesweit vor. Der Bearbeitungsstand der Kartierung lässt sich in der Karte über das Symbol „Themenebenen“ links oben einblenden.)

Kartenausschnitt
Kartenausschnitt
Im Vordergrund des Bildes ist eine ehemalige, teils schon wieder bewachsene Tongrube zu sehen. Im HIntergrund erkannt man eine Siedlung und dahinter einen bewaldeten Hügel.
Übersicht über die ehemalige Tongrube Kandern-Ost

Mächtigkeiten

Blick in eine ehemnalige Tongrube, welche sich zur linken Bildseite hin öffnet. Das anstehende Gestein ist geschichtet, im unteren Drittel ist es dunkelgrau, darüber schmutzig beige und darüber wieder grau.
Der Anceps-Oolith trennt die Renggeritone von den Tonsteinen der Ornatenton-Formation.

Geologische Mächtigkeit: Die Mächtigkeit erreicht ihre größten Werte im Gebiet von Hechingen-Balingen mit 35–40 m. Nach Südwesten nehmen die Schichtmächtigkeiten rasch ab. Von der Mittleren Alb sind Werte von 20–25 m bekannt. Bei Aalen sind es noch um 12 m, bei Bopfingen nur noch 2–3 m (Geyer & Gwinner, 1991; Geyer et al., 2011). Im Süden, wo die Mächtigkeit der Ornatenton-Formation (jmOR) rasch abnimmt, wird sie faziell durch die Wutach-Formation ersetzt. Nur die jüngsten Abschnitte der Ornatenton-Formation greifen noch als dünne, tonige Decke darüber hinweg bis an den Hochrhein. Die Obergrenze der Ornatenton-Formation wird im südlichen Oberrheingebiet am Top des 3–5 m mächtigen Anceps-Oolith gezogen.

  • Übersicht über die ehemalige Tongrube Kandern-Ost
  • Der Anceps-Oolith trennt die Renggeritone von den Tonsteinen der Ornatenton-Formation.

Externe Lexika

Litholex

Literatur

  • Geyer, M., Nitsch, E. & Simon, T. (2011). Geologie von Baden-Württemberg. 5. Aufl., 627 S., Stuttgart (Schweizerbart).
  • Geyer, O. F. & Gwinner, M. P. (1991). Geologie von Baden-Württemberg. 4. Aufl., 482 S., 255 Abb., 26 Tab., Stuttgart (Schweizerbart).