Sie befinden sich hier:

Randgranit im westlichen Südschwarzwald

Verbreitungsgebiet: Grundgebirge des westlichen Südschwarzwalds

Erdgeschichtliche Einstufung: Randgranit (gRA), Devon bis Unterkarbon

(Hinweis: Die Rohstoffkartierung liegt noch nicht landesweit vor. Der Bearbeitungsstand der Kartierung lässt sich in der Karte über das Symbol „Themenebenen“ links oben einblenden.)

Kartenausschnitt
Kartenausschnitt

Ungünstige Materialeigenschaften

Handstück eines massigen, mittelgrauen Gesteins, welches nur eine undeutliche Einregelung der Kristalle zeigt. Am oberen Bildrand befindet sich ein cm-Maß als Maßstab.
Relativ massiger Randgranit mit undeutlicher Regelung

Auf TK 25-Blatt Nr. 8112 zerfällt der anstehende Randgranit wegen der Nähe zur Überschiebungsbahn der BLZ kleinstückig. Er zeigt grundsätzlich eine hohe kleinräumige Wechselhaftigkeit in der Lithologie und führt häufig mehrere Zentimeter große, idiomorphe Kalifeldspat-Einsprenglinge. Nach Osten hin wird er vermehrt von Augengneiskörpern durchzogen. Auf TK 25-Blatt Nr. 8113 ist der Randgranit von Ruschelzonen und Augengneiskörpern durchsetzt.

  • Blick von links unten auf einen Aufschluss aus bräunlich-grauem, tektonisch deformiertem Gestein. Über dem Aufschluss wächst Gras, im Hintergrund sind Bäume zu sehen.
  • Detailaufnahme eines hell- bis mittelgrauen Gesteins, welches eine deutliche Einregelung der Kristalle in Bänder zeigt. Unten links befindet sich ein Hammerkopf als Maßstab.
  • Handstück eines massigen, mittelgrauen Gesteins, welches nur eine undeutliche Einregelung der Kristalle zeigt. Am oberen Bildrand befindet sich ein cm-Maß als Maßstab.

Literatur

  • Hann, H. P. & Zedler, H. (2011). Erläuterungen zur Geologischen Karte 1 : 25 000 von Baden-Württemberg, Blatt 8113 Todtnau. 166 S., Freiburg i. Br. (Regierungspräsidium Freiburg – Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau).