Sie befinden sich hier:

Hangschutt des Oberjuras auf der Baar-Alb

Verbreitungsgebiete: Baar-Alb zwischen Geisingen, Tuttlingen und Spaichingen

Erdgeschichtliche Einstufung: „Oberjura-Hangschutt“ – Hangschutt aus der Wohlgeschichtete-Kalke-Formation

(Hinweis: Die Rohstoffkartierung liegt noch nicht landesweit vor. Der Bearbeitungsstand der Kartierung lässt sich in der Karte über das Symbol "Themenebenen" links oben einblenden.)

Kartenausschnitt
Kartenausschnitt
Das Bild zeigt die Abrisskante eines Waldhanges. Das abgerutschte, nach rechts geneigte Material hat eine gelblich braune bis braune Färbung. Unterhalb der Böschung liegt Schnee.
Oberjura-Hangschutt („Albschutt“)

Gewinnung und Verwendung

Blick auf eine hellbraune, nach rechts abfallende Abbauwand. Am Fuß der Wand liegen Schutthaufen sowie umgestürzte Bäume. Die leicht nach vorn geneigte Kante der Wand ist bewaldet.
Abbauwand aus Oberjura-Hangschutt

Gewinnung: Der Albschutt wird mittels Radlader und Hydraulikbagger im Trockenabbau gewonnen und im lokalen Forstwegebau eingesetzt. Zurzeit sind zwei Gruben zeitweise in Betrieb, in denen das Material gewonnen wird.

Verwendung: Der „Albschutt“ besitzt bei gleichmäßiger Körnung eine ideale Zusammensetzung für den Forstwegebau (Mineralbetongemische). Als Vorteile des Albschutts werden die bessere Verdichtung beim Einbau, der deutlich kürzere Transportweg sowie das rasche Abtrocknen nach Regenfällen genannt.

  • Nahaufnahme von graubraunem Hangschutt in einer Kiesgrube. Links ist ein Maßstab angelehnt.
  • Blick auf eine graubraune Abbauwand. Waagrecht in der Mitte eine Lage Schotter. Links lehnt ein Maßstab an der Wand. Die Kuppe der Wand ist mit Schnee bedeckt.
  • Das Bild zeigt die Abrisskante eines Waldhanges. Das abgerutschte, nach rechts geneigte Material hat eine gelblich braune bis braune Färbung. Unterhalb der Böschung liegt Schnee.
  • Blick auf eine hellbraune, nach rechts abfallende Abbauwand. Am Fuß der Wand liegen Schutthaufen sowie umgestürzte Bäume. Die leicht nach vorn geneigte Kante der Wand ist bewaldet.

Externe Lexika

Litholex

Literatur

  • Schreiner, A. (1992b). Erläuterungen zu Blatt Hegau und westlicher Bodensee. – 3. Aufl., Geologische Karte 1 : 50 000 von Baden-Württemberg, 290 S., Freiburg i. Br., Stuttgart (Geologisches Landesamt Baden-Württemberg).
  • Spitz, W. (1930). Erläuterungen zu Blatt Möhringen (Nr. 122), württembergisch Tuttlingen (Nr. 160). – Erl. Geol. Spezialkt. Baden, 107 S., Freiburg i. Br. (Badische Geologische Landesanstalt). [Nachdruck 1985, 1997: Erl. Geol. Kt. 1 : 25 000 Baden-Württ., Bl. 8018 Tuttlingen; Stuttgart]