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Freilichtmuseum Historische Steinbrüche Pfaffenweiler

Kunstvoll gefertigtes Türschild mit Werkzeugen, Buchstaben und Jahreszahl darauf. Das Schild ist aus homogenem, beigem Kalkstein gefertigt.
Aus Pfaffenweiler Kalksandstein gefertigtes Türschild am Haus einer Steinhauerfamilie.

Die Bänke aus besonders reinem feinporösem Kalksandstein, die sich im bergfrischen Zustand sehr gut behauen lassen, eignen sich für hochwertige Bildhauerarbeiten. An Gebäuden, Grabsteinen und Feldkreuzen usw. ist der Sandstein in Pfaffenweiler überall präsent. Er fand aber auch bei historischen Gebäuden und Kunstwerken der weiteren Umgebung Verwendung. Man findet ihn z. B. im Inneren des Freiburger Münsters oder an der Nepomukstatue auf der gleichnamigen Brücke in Bad Krozingen.

  • Breitwandfoto, das links einen steilen Waldhang mit offenen Gesteinsbänken eines früheren Steinbruches und rechts eine mit Bäumen bestandene Abraumhalde zeigt. Zwischen beidem führt ein Weg entlang.
  • Geologische Schnittzeichnung vom östlichen Steinbruch bei Pfaffenweiler, mit ehemaliger Geländeoberfläche und abgebautem Bereich, Werksteinzone und Abraumhalden rechts. Links, in den noch vorhandenen geologischen Schichten, ist eine Bohrung eingezeichnet.

Das Betreten des Geländes erfolgt auf eigene Gefahr. Führungen sind nach telefonischer Absprache möglich. Jährlich findet im Juni auf dem Areal des Freilichtmuseums das als „Schteibickfescht“ bezeichnete Steinhauerfest statt, bei dem das alte Handwerk vorgeführt und über die Geschichte und Geologie der Steinbrüche berichtet wird.

Weitere ausführliche Informationen finden sich bei Werner et al. (2013) sowie bei Brednich (1985), Groschopf et al. (1996) und Weeger (1997).

  • Seitlicher Blick auf eine rechts aufragende, knollige und hellbraune Gesteinswand, die halb von herabhängenden Pflanzen überdeckt wird. Links ist ein mit Laub bedeckter Hang sowie angrenzender Wald erkennbar.
  • Blick auf eine hellbraune, leicht nach rechts abfallende Gesteinswand. An der Wand sind zahnartige Abdrücke erkennbar, die teils auch hervorstehen. Auf der Kuppe stehen Bäume.
  • Im Vordergrund des Bildes ist eine kunstvolle Bildhauerarbeit aus hellbeigem Kalksandstein zu sehen. Im Hintergrund sind Mauern aus dem gleichen Gestein, ein belaubter Platz und Wald zu erkennen.
  • Die Aufnahme zeigt eine an einer erhöht stehenden Mauer angebrachte, aus gelblich grauem Gestein gefertigte Figur eines bärtigen Mannes.
  • Das Foto zeigt im Vordergrund teils bemooste Blocksteine und im Hintergrund einen steilen Waldhang mit freigelegtem, einem lächelnden Mund ähnlichem Gestein.
  • Blick von erhöhtem Standpunkt auf im Boden verlegte Gleise für Loren. Rechts erhebt sich ein steiler Hang, den unten eine Steinmauer stützt. Ein hölzerner Unterstand ist daran angebaut. Links folgt treppenartiges Gelände und Wald.
  • Panoramablick auf eine sich entlang von Rebbergen ausbreitende Ortschaft. Die Kuppen der Rebterrassen sind bewaldet. Dahinter sind höhere Berge erkennbar, rechts auch einer mit von Schnee bedecktem Gipfel.

Weiterführende Links zum Thema

Literatur

  • Brednich, R. W. (1985). Pfaffenweiler Stein. 95 S., Pfaffenweiler (Dorfmuseum Pfaffenweiler e. V.). [38 Abb.]
  • Groschopf, R., Kessler, G., Leiber, J., Maus, H., Ohmert, W., Schreiner, A. & Wimmenauer, W. (1996). Erläuterungen zum Blatt Freiburg i. Br. und Umgebung. – 3. Aufl., Geologische Karte von Baden-Württemberg 1 : 50 000, 364 S., Freiburg i. Br. (Geologisches Landesamt Baden-Württemberg).
  • Weeger, E. (1997). Pfaffenweiler – eine Ortsgeschichte. 455 S., 4 Anl., Freiburg i. Br. (Gemeinde Pfaffenweiler).
  • Werner, W., Wittenbrink, J., Bock, H. & Kimmig, B. (2013). Naturwerksteine aus Baden-Württemberg – Vorkommen, Beschaffenheit und Nutzung. 765 S., Freiburg i. Br. (Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau).
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