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Geologischer Pfad Schwäbisch Gmünd–Hohenrechberg

Auffallende Erscheinungen im Albvorland südlich von Schwäbisch Gmünd sind die sogenannten drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen. Als Zeugenberge vor dem Trauf der Schwäbischen Alb bestehen sie im obersten Bereich aus Oberjuragestein und erheben sich hoch über das umgebende Mitteljura-Hügelland. Besonders der Hohenstaufen und der Rechberg verdanken ihre Erhaltung der Lage in einer tektonischen Grabenstruktur.

Blick auf einen gewölbten, nach rechts ansteigenden Gesteinshügel. Das graue Gestein ist teilweise bewachsen. Rechts vorne steht eine bebilderte Hinweistafel. Links im Hintergrund ist Wald erkennbar.
Aufschluss in der Lacunosamergel-Formation (Oberjura) an Station 22 des Geologischen Pfads Schwäbisch Gmünd-Hohenrechberg; Foto: W. K. Mayer

Der schon seit 1974 bestehende Geologische Pfad wurde vor kurzer Zeit vom Naturkundeverein Schwäbisch Gmünd in Zusammenarbeit mit der Stadt Schwäbisch Gmünd und der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins vollständig erneuert. An 24 Stationen mit 26 Tafeln, Panoramen, Vitrinen und Stelen werden auf dem Lehrpfad Landschaft, Geologie, Paläontologie, Boden- und Gesteinsnutzung sowie Pflanzen- und Tierwelt beschrieben.

Im Vordergrund dieses Bildes liegen graubraune Gesteinsblöcke teils flach aufeinander, teils aufrecht angelehnt. Rechts davon steht eine bebilderte Hinweistafel. Im Hintergrund sind eine leicht ansteigende Wiese sowie mehrere Bäume zu sehen.
Kalksteinblöcke der Arietenkalk-Formation (Unterjura) an Station 7 des Geologischen Pfads Schwäbisch Gmünd-Hohenrechberg; Foto: W. K. Mayer

Der Pfad beginnt im Hölltal (Tiefenbachtal) am Parkplatz beim Schützenhaus im Südwesten von Schwäbisch Gmünd. Ein Einstieg in den zweiten, oberen Teilabschnitt ist in Metlangen möglich. Hier bietet sich der Parkplatz am ehemaligen Bahnhöfle an. Von dort können ab Station 9 bis zum Ende bei Station 24 nahezu alle Jurastufen erwandert werden.