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Aachtopf

Am Fuße einer steilen, schattigen Böschung  befindet sich ein Höhleneingang. Der Eingang ist seitlich von einer Steinmauer abgestützt und mit einer Tür verschlossen. Ein Mann in Arbeitskleidung öffnet gerade diese Tür oder schließt sie.
Künstlicher Eingang in das Höhlensystem hinter dem Aachtopf in einem Erdfall ca. 500 m nördlich der Aachquelle

Etwa 500 m nördlich der Aachquelle befinden sich mehrere große Erdsenkungen. Zwei ca. 20 m tiefe Dolinen mit Durchmessern über 40 m sind in die Schichten der Rauhen Kalke innerhalb der Zementmergel-Formation (früher Weißjura zeta 2) eingetieft; die Kalksteine sind an den Dolinenwänden gut zu erkennen. Ihre Entstehung steht vermutlich in Zusammenhang mit der Verkarstung und Kalklösung durch die Karstwässer, die am Aachtopf austreten. Einer Gruppe von Höhlenforschern gelang es vor einigen Jahren, sich – ausgehend von einer der beiden Dolinen – mit einem 105 m tiefen Schacht zu den unterirdischen Karstgewässern vorzuarbeiten.

  • Das Bild zeigt eine grüne Wasserfläche, an die sich eine steile, mit Bäumen bestandene Böschung anschließt.
  • Das Bild zeigt eine grünliche, von Uferwegen und Bäumen eingefasste ruhige Wasserfläche. Im Hintergrund ist eine kleine Brücke sowie ein bewaldeter Hang erkennbar.
  • Das Bild zeigt eine steile, nach unten führende Böschung oder Senke inmitten eines überwiegend schattigen Waldes. Einzelne Bäume wachsen auch am Hang und dem Fuß der Böschung. Ein Baum ist umgestürzt.

Externe Lexika

Wikipedia