Sie befinden sich hier:

Hegau-Vulkane

Zwischen Singen am Hohentwiel und Engen erheben sich im Westteil des baden-württembergischen Alpenvorlands große Bergkegel bis mehr als 300 m über die Moränenhügel und Schotterterrassen der Würmeiszeit. Im Norden und Westen reichen die zum Vulkangebiet des Hegaus gehörenden Vulkanschlote und Tuffe auf die weitflächig mit tertiären Sedimenten (Juranagelfluh) überdeckte Hegau-Alb. Der Neuhewen, das Höwenegg und der Blaue Stein bei Blumberg-Randen bilden hier bekannte Geotope. Den nordwestlichen Auslieger stellt der Wartenberg im Osten der Baar bei Geisingen dar. Im Südosten reichte der Hegau-Vulkanismus bis zur Südostseite des Schiener Bergs und hinterließ die Maarsedimente der Öhningen-Schichten. Die im Zuge der Landschaftsentwicklung seit dem Tertiär von der Erosion herauspräparierten Vulkanschlote und Tuffhügel wurden während der Eiszeiten durch den Rheingletscher und seine Ablagerungen zu einer in Deutschland einzigartigen Landschaft geformt. Deshalb zählen die Hegau-Vulkane zu den Nationalen Geotopen Deutschlands.

Blick über eine Wiese mit vereinzelten Bäumen auf Siedlungen und die Hegau-Vulkane.
Der Hegau von Süden
  • Steinbruch aus gelblichem bis grauem Gestein. Darüber befindet sich Gebüsch.
  • Handstück von hellbeigem Gestein mit kleinen braunen und größeren grauen Einschlüssen.
  • Großaufnahme eines rundlichen, hellbraunen bis grauen Gesteinsbrockens. Auf der Oberseite sind kleine, kugelförmige Stücke miteinander verbacken. Der Stein liegt auf teils grasigem, teils steinigem Boden.
  • Blick durch Bäume hindurch über eine Landschaft mit Feldern, Wiesen, Siedlungen und Waldstücken auf einen bewaldeten Vulkankegel.
  • Im Mittelpunkt der Aufnahme steht rechts im Hintergrund ein pyramidenförmiger, bewaldeter Berg. Links davon sind teilweise bewaldete Hangausläufer zu sehen. Zum Vordergrund hin ziehen sich flache, teils begrünte und blühende Äcker.
  • Im Vordergrund dieses Bildes ist eine Schutthalde, bewachsen mit hellgrünen Büschen.
  • Hinter einigen Häusern und Bäumen im Vordergrund erhebt sich ein zur Bildmitte hin ansteigender Hang, dessen Flanken fast durchgehend landwirtschaftlich genutzt werden. Seiten und Kuppe des Hanges sind dagegen bewaldet.
  • Über eine Felskante blickt man auf einen dunkelgrünen See sowie einer hohen Steinbruchwand, die rechts etwas abknickt und von da im Schatten liegt. Die Kuppe, aber auch tiefere Bereiche der braunen bis grauen Steinbruchwand sind von Bäumen bewachsen.
  • Die Aufnahme zeigt eine vor hohen Bäumen stehende Felsgruppe. Die Felsen bestehen aus sieben einzelnen Säulen, die sich aneinander lehnen. Das Gestein ist hellgrau und teilweise bewachsen. Der linke Teil der Gruppe liegt im Schatten.
  • Hinter wellenförmig geformten, hügeligen Äckern und Wiesen im Vordergrund erhebt sich ein bewaldeter, flacher Berg mit einer Burgruine.
  • Nahaufnahme von violettgrauem, am unteren Rand grünlichen Gestein, durch dessen rechte Seite sind ein gelber, schräg verlaufender Einschluss zieht.
  • Aus dichtem Mischwald ragt ein kegelförmiger Felsenberg hervor, dessen Krone von Mauerresten umgeben sowie von Bäumen bestanden ist. Das offen liegende Gestein - auf der rechten Seite sichtbar - ist grau mit rötlich braunen Stellen.

Externe Lexika

Wikipedia

Weiterführende Links zum Thema