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Fossilienmuseum im Werkforum Dotternhausen

Blick auf mehrere große Haufen von Schieferbruchstücken, aus denen Kinder Fossilien herausklopfen.
Klopfplatz vor dem Museum; Foto: Holcim (Süddeutschland) GmbH

Die Gesteine der Posidonienschiefer-Formation im oberen Unterjura, die sog. Ölschiefer, sind im Vorland der Schwäbischen Alb weit verbreitet. Die dunklen bituminösen Gesteine sind nicht nur für ihren Reichtum an außergewöhnlich gut erhaltenen Fossilien bekannt, sondern werden im Zementwerk in Dotternhausen auch als Energierohstoff und Zuschlagstoff bei der Zementherstellung genutzt. Bei den härteren Bänken, dem sog. Fleins, handelt es sich außerdem um einen begehrten Naturwerkstein.

  • Im Bild sind hier der Schädel und das Skelett eines Fischsauriers, ausgestellt in einem Glaskasten. Der Schädel weist lange, schmale Ober- und Unterkiefer sowie eine große Augenhöhle auf.
  • Blick auf mehrere aneinandergestellte Glasvitrinen. Die Vitrinen sind beleuchtet und stellen Fossilien zur Schau.
  • Blick auf mehrere Fossilien, die auf unterschiedlich hohen Tischen ausgestellt sind. Es handelt sich meist um Versteinerungen von Kopffüßern aus den Urzeitmeeren.

Literatur

  • Mlasowsky, A. & Bußmann, T. (2007). Fossilienmuseen in Süddeutschland – 2. Das Fossilienmuseum im Werkforum von Dotternhausen. – Arbeitskreis Paläontologie Hannover, 35(3), S. 65–71, verfügbar unter https://ap-h.de/download/2007_3.pdf.
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