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Böden im Verbreitungsgebiet des Mitteljuras

Kartenausschnitt
Kartenausschnitt
Mäßig tief entwickelter pseudovergleyter Braunerde-Pelosol aus lösslehmarmer Fließerde über periglazial umgelagertem Opalinuston auf Opalinustonzersatz

In etlichen weiteren Geländebereichen des von pelitischen Gesteinen des Mitteljuras aufgebauten Albvorlands kommen ebenfalls Pelosol-Braunerden vor, die allerdings von schwach bis örtlich deutlich erodierten Bodenformen begleitet werden, so von Braunerde-Pelosolen mit einem nur noch 1–3 dm mächtigen Bv-horizont (n64, n112, n113) oder stellenweise von Pelosolen, bei schon völliger Abtragung des schluffigen Bv-Horizonts in der Decklage. Stärkere Bodenerosion, auch in heute z. T. unter Wald gelegenen Reliefbereichen, führte zum weitflächigen Auftreten von Pelosolen (n100), die teilweise noch durch Braunerde-Pelosole ergänzt werden (n48) oder örtlich infolge bereits weiter fortgeschrittener Bodenerosion teilweise Übergänge zu Ah/C-Böden wie Pararendzinen zeigen (n36).

Literatur

  • Ad-hoc-AG Boden (2005). Bodenkundliche Kartieranleitung. 5. Aufl., 438 S., Hannover.