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Anthropogen veränderte Flächen

Die Bodengroßlandschaft Baaralb, Oberes Donautal, Hegaualb und Randen umfasst eine Fläche von rund 739 km2. Davon werden etwa 5 % von Siedlungen und Flächen der technischen und sozialen Infrastruktur (Verkehrswege, Sportgelände usw.) eingenommen. Diese in Kartiereinheit (KE) 3 zusammengefassten Bereiche werden in der Bodenkarte nicht näher beschrieben. Die Böden sind dort überwiegend entfernt, versiegelt, mit Fremdmaterial überdeckt oder stark verändert. Um die Übersichtlichkeit zu wahren, werden kleinere Ansiedlungen und die meisten Verkehrsflächen in der Bodenkarte nicht dargestellt. Weitere 0,6 % der Bodengroßlandschaft werden von Aufschüttungen (Deponien, Dämme usw.) sowie Steinbrüchen, Gruben und sonstigen Abgrabungen eingenommen (Kartiereinheiten 1, 2).

Kartenausschnitt
Kartenausschnitt
Schlanke, hohe Nadelbäume stehen um eine dunkler gefärbte Vertiefung im Waldboden.
Bohnerzgruben im „Jungholz“ nordöstlich von Liptingen

Wo durch Bohnerzabbau oder andere anthropogene Eingriffe nur ein Teil der ursprünglichen Böden entfernt, überdeckt oder verändert wurde, ist in der Bodenkarte dem Kurzzeichen der dort normalerweise vorkommenden Kartiereinheit der Kleinbuchstabe „a“ nachgestellt (z. B. r7a). Diese Bereiche nehmen etwa 1 % der Gesamtfläche ein. Den mit Abstand größten Flächenanteil haben dabei die Bodenveränderungen auf dem ehemaligen Standortübungsplatz der Deutsch-Französischen Brigade bei Immendingen. Gegenwärtig werden auf dessen Gelände durch die Errichtung einer Teststrecke der Daimler AG weitere erhebliche landschafts‑ und bodenverändernde Eingriffe durchgeführt. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl an meist kleineren Flächen mit anthropogenen Veränderungen, die bei der Kartierung nicht alle erfasst werden konnten.